Konsolentisch - Vergoldetes Holz





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Credenza / Konsole aus geschnitztem und goldenem Holz mit Marmortop - Stil Louis XV, ca. 1860–1890.
Objekt: Wandkonsole / Wandbufet
Epoche: zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Datierung: ca. 1860–1890
Stil: Louis XV Revival / Rokoko Revival
Materialien: geschnitztes, ausgeschnittenes und goldenes Holz; Marmorbresce in Beige-/Brauntönen
Maße: 81 × 115 × 38 cm
Wichtige französische Wandkonsole oder -buffet, aus üppig geschnitztem, ausgeschnittenem und goldenem Holz, im Louis XV-Gusto, mit abnehmbarem Marmortop aus Breccia-Marmor.
Das Stück zeigt eine elegante rechteckige, wenig tiefe Konfiguration, die direkt an der Wand platziert wird, mit einer kräftig zerteilten und bewegten Vorderseite.
Der Marmortop zeigt eine serpentinierte Kontur, eine deutlich gewellt geformte Vorderseite und abgerundete Ecken, die die rocaille-Bewegung der Struktur begleiten. Der Stein weist von Beige bis Hellbraun-Tönen, mit reichlich Fragmentierung und weißlichen, geäderten Adern auf; prudenterweise könnte man ihn als Breccia-Marmor bezeichnen, ohne eine spezifische Steinbruch zu nennen.
Die Taille ist besonders reich. In der Mitte entwickelt sich eine symmetrische Komposition aus C- und S-Schleifen, Akantusblättern, kleinen Blütenmotiven und schachbrettartigen, teilweise ausgeschnittenen Reserven in Rauten, in unmissverständlicher Rokoko-Sprache.
In der Mitte der Vorderseite hebt sich eine ausgeschnittene Reserve durch zwei großen gegenüberstehenden Schleifen hervor, die unten in eine gefiederte Blattkomposition endet.
An den Enden und an den Ansätzen der Beine erscheinen große elements in Muschel- und Rocaille-Form mitausprägter Volumenbildung, hochreliefartig geschnitzt.
Die vier Beine weisen stark gewölbte, geschwungene Profile auf, die sich in wiederholten Kurven und Gegenkurven fortsetzen. Sie sind vollständig reich verziert mit: Akantusblättern; Verwindungen; Muschelverzierungen; Voluten; Rillen und Streifen; gedrehte Füße.
Der Effekt ist markant skulptural und verschmilzt praktisch die Trennung zwischen Taille und Beinen.
Der nicht sichtbar zu sehende Teil ist rosa gestrichen, vermutlich später hinzugefügt.
Diese Sicht ist wichtig, weil sie bestätigt, dass es sich nicht um eine moderne Nachbildung handelt: Die Struktur besteht tatsächlich aus zu bearbeitenden Holzstücken, die zusammengefügt wurden.
Die dekorativen Elemente sind absichtlich von französischer Möbelfrühzeit Ludwigs XV inspiriert: Rocaille + Muscheln + Akanten + Cabriole-Beine + Voluten + ausgeschnittene Taille + serpentinierter Top.
Zustand - Insgesamt macht das Objekt einen guten visuellen Eindruck, weist aber Altersmerkmale auf. Man sieht Abnutzung, Rissbildung, Kratzer, oberflächliche Risse und frühere Eingriffe. Zudem existieren Hinweise von Holzwurmaktivität, besonders in den nicht golden gefärbten Tragteilen.
Credenza / Konsole aus geschnitztem und goldenem Holz mit Marmortop - Stil Louis XV, ca. 1860–1890.
Objekt: Wandkonsole / Wandbufet
Epoche: zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Datierung: ca. 1860–1890
Stil: Louis XV Revival / Rokoko Revival
Materialien: geschnitztes, ausgeschnittenes und goldenes Holz; Marmorbresce in Beige-/Brauntönen
Maße: 81 × 115 × 38 cm
Wichtige französische Wandkonsole oder -buffet, aus üppig geschnitztem, ausgeschnittenem und goldenem Holz, im Louis XV-Gusto, mit abnehmbarem Marmortop aus Breccia-Marmor.
Das Stück zeigt eine elegante rechteckige, wenig tiefe Konfiguration, die direkt an der Wand platziert wird, mit einer kräftig zerteilten und bewegten Vorderseite.
Der Marmortop zeigt eine serpentinierte Kontur, eine deutlich gewellt geformte Vorderseite und abgerundete Ecken, die die rocaille-Bewegung der Struktur begleiten. Der Stein weist von Beige bis Hellbraun-Tönen, mit reichlich Fragmentierung und weißlichen, geäderten Adern auf; prudenterweise könnte man ihn als Breccia-Marmor bezeichnen, ohne eine spezifische Steinbruch zu nennen.
Die Taille ist besonders reich. In der Mitte entwickelt sich eine symmetrische Komposition aus C- und S-Schleifen, Akantusblättern, kleinen Blütenmotiven und schachbrettartigen, teilweise ausgeschnittenen Reserven in Rauten, in unmissverständlicher Rokoko-Sprache.
In der Mitte der Vorderseite hebt sich eine ausgeschnittene Reserve durch zwei großen gegenüberstehenden Schleifen hervor, die unten in eine gefiederte Blattkomposition endet.
An den Enden und an den Ansätzen der Beine erscheinen große elements in Muschel- und Rocaille-Form mitausprägter Volumenbildung, hochreliefartig geschnitzt.
Die vier Beine weisen stark gewölbte, geschwungene Profile auf, die sich in wiederholten Kurven und Gegenkurven fortsetzen. Sie sind vollständig reich verziert mit: Akantusblättern; Verwindungen; Muschelverzierungen; Voluten; Rillen und Streifen; gedrehte Füße.
Der Effekt ist markant skulptural und verschmilzt praktisch die Trennung zwischen Taille und Beinen.
Der nicht sichtbar zu sehende Teil ist rosa gestrichen, vermutlich später hinzugefügt.
Diese Sicht ist wichtig, weil sie bestätigt, dass es sich nicht um eine moderne Nachbildung handelt: Die Struktur besteht tatsächlich aus zu bearbeitenden Holzstücken, die zusammengefügt wurden.
Die dekorativen Elemente sind absichtlich von französischer Möbelfrühzeit Ludwigs XV inspiriert: Rocaille + Muscheln + Akanten + Cabriole-Beine + Voluten + ausgeschnittene Taille + serpentinierter Top.
Zustand - Insgesamt macht das Objekt einen guten visuellen Eindruck, weist aber Altersmerkmale auf. Man sieht Abnutzung, Rissbildung, Kratzer, oberflächliche Risse und frühere Eingriffe. Zudem existieren Hinweise von Holzwurmaktivität, besonders in den nicht golden gefärbten Tragteilen.
