Poussielgue-Rusand - Kelch - Vermeil - Kelch im neogotischen Flamboyantstil






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Flamboyanter Neogotik-Chalice aus Silber und Vergoldung - Manufacture Placide Poussielgue-Rusand (Paris) - Um 1860 - 1880
Dieser Chalice ist ein meisterhaftes Zeugnis der Erneuerung der sakralen Kunst in Frankreich im 19. Jahrhundert, getragen von der neogotischen Architekturbewegung. Unter der Leitung von Marie Benoît Placide Poussielgue Rusand — offizieller Goldschmied des französischen Episkopats und historischer Mitarbeiter Eugène Viollet-le-Ducs — liefert die Manufaktur hier ein Stück von außergewöhnlicher Ausführung, direkt inspiriert vom architektonischen Vokabular der Kathedralen des 13. Jahrhunderts.
Die Schale & die Falschaufschale: Die obere Lippe trägt die latin consecratory phrase in gotischer Schrift graviert: « HIC EST ENIM CALIX SANGUINIS MEI ». Sie fügt sich in eine gelochte Falschaufschale mit strenger Kontur, verziert mit Triloben-Motiven und mittelalterlichen Ranken.
Der Schaft & der Knoten: Der zylindrische Stiel wird von umlaufenden Profillinien rhythmisert und durch einen bedeutenden abgeflachten Linsen-Knoten im Zentrum gegliedert, verziert mit stilisierten Blättern, fein graviert.
Der Fuß: Der Chalice ruht auf einem breiten polylobeten Fuß mit Doucine. Das Dekor variiert zwischen glänzender Relief und mattierten Flächen und betont Efeuranken und Voluten in vollkommen symmetrischer Anordnung.
Die makroskopische Untersuchung ergibt sechs offizielle Marken und Punzen, die die absolute Authentizität, die Metallherkunft und die Unversehrtheit des Werks garantieren:
Titelpunze (État Français): Der Kopf der Göttin Minerva (1er Titre) in einem Achteck. Er bescheinigt wissenschaftlich eine massige Silbersubstanz von außergewöhnlicher Reinheit von 950/1000, überzogen mit einer Feingoldoberfläche (Vermeil).
Namensstempel: Der Herstellerstempel „POUSSIELGUE“ vollständig eingeritzt am Rand.
Master-Punze: Das offizielle Flachzeichen des Goldschmieds mit den Initialen P.R. eingerahmt von einer Marineschraube und einer darüberliegenden Kreuz.
Kleine Garantipunze: Ein Wildschweinkopf geprägt am Rand des Fußes, bestätigt die offizielle Kontrolle im Pariser Büro nach 1838.
Ordensnummer: Die eindeutige Seriennummer 2677, von Hand graviert, bestätigt die Aufnahme dieses hochwertigen Stücks in die Inventarlisten der Manufaktur.
Montage-Marke: Die Atelierzahl 12, garantierend, dass alle Elemente (Schale, Schaft, Knoten, Basis) originally gemeinsam erstellt und angepasst wurden. Die Hypothese eines zusammengesetzten Objekts („Remontage“) wird ausdrücklich ausgeschlossen.
Sehr guter Allgemeinzustand angesichts des Alters, mit Gebrauchsspuren, feinen Kratzern und punktuellen Vergoldung-Abnutzungen, die mit Alter und liturgischer Nutzung vereinbar sind. Siehe detaillierte Fotografien.
Die Signatur Poussielgue-Rusand, kombiniert mit dem ersten Silber-Titel (Minerva 1) und einem so reinen neogotischen Stil, setzen dieses Objekt in die begehrteste Kategorie der religiösen Silberschmiedekunst des 19. Jahrhunderts.
Die Fotos sind Teil der Objektbeschreibung und vervollständigen deren Präsentation. Sie helfen, Zustand und Merkmale zu schätzen. Bitte prüfen Sie diese sorgfältig vor jedem Gebot.
Der Gegenstand wird sorgfältig verpackt und mit Sendungsverfolgung versandt, um eine schnelle und sichere Lieferung zu gewährleisten.
Viel Erfolg bei den Geboten
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Flamboyanter Neogotik-Chalice aus Silber und Vergoldung - Manufacture Placide Poussielgue-Rusand (Paris) - Um 1860 - 1880
Dieser Chalice ist ein meisterhaftes Zeugnis der Erneuerung der sakralen Kunst in Frankreich im 19. Jahrhundert, getragen von der neogotischen Architekturbewegung. Unter der Leitung von Marie Benoît Placide Poussielgue Rusand — offizieller Goldschmied des französischen Episkopats und historischer Mitarbeiter Eugène Viollet-le-Ducs — liefert die Manufaktur hier ein Stück von außergewöhnlicher Ausführung, direkt inspiriert vom architektonischen Vokabular der Kathedralen des 13. Jahrhunderts.
Die Schale & die Falschaufschale: Die obere Lippe trägt die latin consecratory phrase in gotischer Schrift graviert: « HIC EST ENIM CALIX SANGUINIS MEI ». Sie fügt sich in eine gelochte Falschaufschale mit strenger Kontur, verziert mit Triloben-Motiven und mittelalterlichen Ranken.
Der Schaft & der Knoten: Der zylindrische Stiel wird von umlaufenden Profillinien rhythmisert und durch einen bedeutenden abgeflachten Linsen-Knoten im Zentrum gegliedert, verziert mit stilisierten Blättern, fein graviert.
Der Fuß: Der Chalice ruht auf einem breiten polylobeten Fuß mit Doucine. Das Dekor variiert zwischen glänzender Relief und mattierten Flächen und betont Efeuranken und Voluten in vollkommen symmetrischer Anordnung.
Die makroskopische Untersuchung ergibt sechs offizielle Marken und Punzen, die die absolute Authentizität, die Metallherkunft und die Unversehrtheit des Werks garantieren:
Titelpunze (État Français): Der Kopf der Göttin Minerva (1er Titre) in einem Achteck. Er bescheinigt wissenschaftlich eine massige Silbersubstanz von außergewöhnlicher Reinheit von 950/1000, überzogen mit einer Feingoldoberfläche (Vermeil).
Namensstempel: Der Herstellerstempel „POUSSIELGUE“ vollständig eingeritzt am Rand.
Master-Punze: Das offizielle Flachzeichen des Goldschmieds mit den Initialen P.R. eingerahmt von einer Marineschraube und einer darüberliegenden Kreuz.
Kleine Garantipunze: Ein Wildschweinkopf geprägt am Rand des Fußes, bestätigt die offizielle Kontrolle im Pariser Büro nach 1838.
Ordensnummer: Die eindeutige Seriennummer 2677, von Hand graviert, bestätigt die Aufnahme dieses hochwertigen Stücks in die Inventarlisten der Manufaktur.
Montage-Marke: Die Atelierzahl 12, garantierend, dass alle Elemente (Schale, Schaft, Knoten, Basis) originally gemeinsam erstellt und angepasst wurden. Die Hypothese eines zusammengesetzten Objekts („Remontage“) wird ausdrücklich ausgeschlossen.
Sehr guter Allgemeinzustand angesichts des Alters, mit Gebrauchsspuren, feinen Kratzern und punktuellen Vergoldung-Abnutzungen, die mit Alter und liturgischer Nutzung vereinbar sind. Siehe detaillierte Fotografien.
Die Signatur Poussielgue-Rusand, kombiniert mit dem ersten Silber-Titel (Minerva 1) und einem so reinen neogotischen Stil, setzen dieses Objekt in die begehrteste Kategorie der religiösen Silberschmiedekunst des 19. Jahrhunderts.
Die Fotos sind Teil der Objektbeschreibung und vervollständigen deren Präsentation. Sie helfen, Zustand und Merkmale zu schätzen. Bitte prüfen Sie diese sorgfältig vor jedem Gebot.
Der Gegenstand wird sorgfältig verpackt und mit Sendungsverfolgung versandt, um eine schnelle und sichere Lieferung zu gewährleisten.
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