zypriotisch Terracotta Votivfigur des Typs „Schneemann“ - 11 cm






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Zyprische Terrakotta-Votivfigur des ‚Snowman-Typs‘, Cypro-Archaic Period (ca. 750–500 v. Chr.), Höhe 11 cm, Breite 6 cm, Tiefe 2 cm, in fairem Zustand, original/official, 2025 aus Deutschland erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Archaische kyprische Terrakotta-Votivfigur des sogenannten „Schneemann-Typs“, eine stark stilisierte menschliche Gestalt mit ausgestreckten Armen darstellend.
Die handmodellierte Figur hat einen verlängerten, leicht verjüngten Körper ohne individuell gegliederte Beine. Die Arme erstrecken sich seitlich von den Schultern und werden in eine absichtlich vereinfachte Weise umgesetzt. Ein vergleichsweise großer Kopf ragt aus dem langen Hals heraus und zeigt die charakteristischen stark abstrahierten Gesichtszüge, darunter eine deutlich vorstehende Nase, kleine aufgelegte Ohren sowie Eyes und Mund, die nur schematisch angedeutet sind.
Ein erhobenes, bandförmiges Element wird auf eine Schulter aufgebracht. Dies könnte Teil der Kleidung der Figur, ein Ornament oder ein Element eines aufwändigeren ursprünglichen Attribute darstellen. Die Gesamtformgebung ist absichtlich reduziert und spiegelt den geometrischen und abstrakten Charakter wider, der mit der frühkyprischen Terrakotta-Skulptur verbunden ist.
Kultureller Kontext
Anthropomorphe Terrakotta-Figuren dieser allgemeinen Art wurden auf dem alten Zypern produziert und wurden häufig als votive Opfergaben in Heiligtümern und anderen kultischen Kontexten deponiert. Je nach Kontext könnten solche Figuren Anbeterinnen, Teilnehmer an rituellen Aktivitäten oder Figuren im Zusammenhang mit der göttlichen Sphäre dargestellt haben.
Die sogenannten „Schneemann“-Figuren zeichnen sich durch ihre stark vereinfachte Modellierung aus, typischerweise mit verlängerten Körpern, schematischen Gesichtern, prominenter Nase und separat aufgesetzten oder modellierten Armen sowie weiteren Details. Ihr Erscheinungsbild spiegelt eine lang etablierte Tradition innerhalb der zyprischen Koroplastik wider, in der die symbolische Präsenz der menschlichen Gestalt oft wichtiger war als eine naturalistische anatomische Repräsentation.
Ohne dokumentierten archäologischen Fundzusammenhang lässt sich die Identität der dargestellten Figur und ihre Verbindung zu einer bestimmten Gottheit oder einem bestimmten Tempel nicht mit Sicherheit feststellen.
Alterungsbedingter archäologischer Zustand. Hellbeige bis sandy Terrakotta mit ausgeprägten Erd- und Mineralablagerungen, Verkrustungen und Oberflächenermüdungen. Beide Arme an ihren äußeren Enden unvollständig, mit weiteren kleinen Absplitterungen und altersbedingten Oberflächenschäden. Die Hauptmerkmale des Kopfes und des Körpers sind gut erhalten. Auf einem modernen Display-Ständer montiert.
Herkunft:
Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Während der umfangreichen Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb danach im Familienbesitz. Wie es für private Käufe auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich war, wurden in der Regel weder Kaufbelege noch Rechnungen ausgestellt oder angefordert. Die Provenienz ist durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotografien und begleitende biografische Unterlagen belegt.
Archaische kyprische Terrakotta-Votivfigur des sogenannten „Schneemann-Typs“, eine stark stilisierte menschliche Gestalt mit ausgestreckten Armen darstellend.
Die handmodellierte Figur hat einen verlängerten, leicht verjüngten Körper ohne individuell gegliederte Beine. Die Arme erstrecken sich seitlich von den Schultern und werden in eine absichtlich vereinfachte Weise umgesetzt. Ein vergleichsweise großer Kopf ragt aus dem langen Hals heraus und zeigt die charakteristischen stark abstrahierten Gesichtszüge, darunter eine deutlich vorstehende Nase, kleine aufgelegte Ohren sowie Eyes und Mund, die nur schematisch angedeutet sind.
Ein erhobenes, bandförmiges Element wird auf eine Schulter aufgebracht. Dies könnte Teil der Kleidung der Figur, ein Ornament oder ein Element eines aufwändigeren ursprünglichen Attribute darstellen. Die Gesamtformgebung ist absichtlich reduziert und spiegelt den geometrischen und abstrakten Charakter wider, der mit der frühkyprischen Terrakotta-Skulptur verbunden ist.
Kultureller Kontext
Anthropomorphe Terrakotta-Figuren dieser allgemeinen Art wurden auf dem alten Zypern produziert und wurden häufig als votive Opfergaben in Heiligtümern und anderen kultischen Kontexten deponiert. Je nach Kontext könnten solche Figuren Anbeterinnen, Teilnehmer an rituellen Aktivitäten oder Figuren im Zusammenhang mit der göttlichen Sphäre dargestellt haben.
Die sogenannten „Schneemann“-Figuren zeichnen sich durch ihre stark vereinfachte Modellierung aus, typischerweise mit verlängerten Körpern, schematischen Gesichtern, prominenter Nase und separat aufgesetzten oder modellierten Armen sowie weiteren Details. Ihr Erscheinungsbild spiegelt eine lang etablierte Tradition innerhalb der zyprischen Koroplastik wider, in der die symbolische Präsenz der menschlichen Gestalt oft wichtiger war als eine naturalistische anatomische Repräsentation.
Ohne dokumentierten archäologischen Fundzusammenhang lässt sich die Identität der dargestellten Figur und ihre Verbindung zu einer bestimmten Gottheit oder einem bestimmten Tempel nicht mit Sicherheit feststellen.
Alterungsbedingter archäologischer Zustand. Hellbeige bis sandy Terrakotta mit ausgeprägten Erd- und Mineralablagerungen, Verkrustungen und Oberflächenermüdungen. Beide Arme an ihren äußeren Enden unvollständig, mit weiteren kleinen Absplitterungen und altersbedingten Oberflächenschäden. Die Hauptmerkmale des Kopfes und des Körpers sind gut erhalten. Auf einem modernen Display-Ständer montiert.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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