Han Jansen (1931-1994) - Gezin






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Gezin, ein Oilbild aus dem Jahr 1960 von Han Jansen (1931–1994), gerahmt, niederländischer Expressionismus, 108 × 43 cm, signiert und datiert, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Objektangaben
Künstler / Schöpfer: Han Jansen (Johannes Regnerus Jozef Jansen, 1931–1994)
Signatur: Signiert und datiert rechts unten “Han J. ’60”.
Herkunftsland: Niederlande
Mit Passepartout.
Abmessungen des Werks: 108 × 43 cm
Abmessungen einschließlich Passepartout: 110 × 45 × 2 cm
Zustand: guter Zustand
Hintergrundinformationen
Beschreibung des Werks
In Familie aus 1960 hat Han Jansen drei menschliche Figuren zu einer deutlich vertikalen Komposition zusammengeführt. Eine stehende Frau dominiert den Vordergrund, dahinter eine männliche Gestalt und rechts unten ein kleinerer, sitzender Junge. Die gegenseitige Anordnung macht die drei Figuren visuell zu einer kompakten Gruppe.
Obwohl die menschliche Gestalt klar erkennbar bleibt, sind die Figuren stark vereinfacht und abstrahiert. Anatomische Details und Gesichtszüge sind auf elementare Formen und malerische Andeutungen reduziert. Besonders das Gesicht des Mannes ist aus kontrastierenden Farbflächen in Blau, Orange, Schwarz und Weiß aufgebaut. Auch bei der Frau und dem Kind wird die Figurierung überwiegend durch Farbe, Kontur und Flächenwirkung bestimmt.
Die Farbpalette wird getragen von Blau- und Türkistönen, Grün, Gelb und gebrochenem Weiß, gegenüber wärmeren Akzenten von Rot, Orange, Rosa und Braun. Die Ölfarbe ist sichtbar und unterschiedlich aufgetragen, mit kurzen Strichen, Übermalungen und lokal einer deutlichen Farbstruktur. Der Hintergrund ist nicht als naturgetreuer Raum ausgearbeitet, sondern bildet ein vielschichtiges malerisches Feld, in dem die Figuren eingebettet sind.
Stilistisch befindet sich das Werk zwischen Figuration und Abstraktion. Die Darstellung bleibt als Familie erkennbar, während Perspektive, anatomische Detaillierung und naturalistische Farbgebung zugunsten der Flächenverteilung, des Rhythmus, der Textur und des Farbkontrasts in den Hintergrund treten. Das außergewöhnlich schmale und hohe Format von 108 × 43 cm verstärkt dabei die vertikale Ordnung und die monumentale Wirkung der Figurengruppe.
Biografie des Künstlers
Han Jansen, vollständig Johannes Regnerus Jozef Jansen, wurde 1931 in Kloosterburen geboren und verstarb 1994 in Nieuw-Loosdrecht. Er war ein niederländischer bildender Künstler und arbeitete unter anderem als Maler, Graphiker, Zeichner, Fotograf und Bildhauer. Er war Autodidakt.
Jansen wuchs in Groningen auf. Die Landschaft Nord-Niederlandens und das Wattenmeergebiet nahmen eine wichtige Stelle in seinem Schaffen ein. Neben Gemälden und Zeichnungen fertigte er grafische Arbeiten an, darunter Radierungen und Siebdrucke.
Seine Bildsprache entwickelte sich im Laufe seiner Laufbahn von figurativen und abstraktierenden Darstellungen zu weitergehender Abstraktion. In den Siebzigerjahren schuf er unter anderem Landschaften, in denen Bauernhöfe und Kühe vorkommen. Anfang der Achtzigerjahre experimentierte er auch mit der Landschaft selbst als künstlerischem Medium. Bei seinen sogenannten Wad-Schilderungen wurde Farbstoff ins Wasser gegeben und durch die Wirkung der Gezeiten verteilt. In seiner späteren Malerei entstanden abstrakte Werke, in denen Farbflecken und nebelhafte Strukturen eine Rolle spielen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Objektangaben
Künstler / Schöpfer: Han Jansen (Johannes Regnerus Jozef Jansen, 1931–1994)
Signatur: Signiert und datiert rechts unten “Han J. ’60”.
Herkunftsland: Niederlande
Mit Passepartout.
Abmessungen des Werks: 108 × 43 cm
Abmessungen einschließlich Passepartout: 110 × 45 × 2 cm
Zustand: guter Zustand
Hintergrundinformationen
Beschreibung des Werks
In Familie aus 1960 hat Han Jansen drei menschliche Figuren zu einer deutlich vertikalen Komposition zusammengeführt. Eine stehende Frau dominiert den Vordergrund, dahinter eine männliche Gestalt und rechts unten ein kleinerer, sitzender Junge. Die gegenseitige Anordnung macht die drei Figuren visuell zu einer kompakten Gruppe.
Obwohl die menschliche Gestalt klar erkennbar bleibt, sind die Figuren stark vereinfacht und abstrahiert. Anatomische Details und Gesichtszüge sind auf elementare Formen und malerische Andeutungen reduziert. Besonders das Gesicht des Mannes ist aus kontrastierenden Farbflächen in Blau, Orange, Schwarz und Weiß aufgebaut. Auch bei der Frau und dem Kind wird die Figurierung überwiegend durch Farbe, Kontur und Flächenwirkung bestimmt.
Die Farbpalette wird getragen von Blau- und Türkistönen, Grün, Gelb und gebrochenem Weiß, gegenüber wärmeren Akzenten von Rot, Orange, Rosa und Braun. Die Ölfarbe ist sichtbar und unterschiedlich aufgetragen, mit kurzen Strichen, Übermalungen und lokal einer deutlichen Farbstruktur. Der Hintergrund ist nicht als naturgetreuer Raum ausgearbeitet, sondern bildet ein vielschichtiges malerisches Feld, in dem die Figuren eingebettet sind.
Stilistisch befindet sich das Werk zwischen Figuration und Abstraktion. Die Darstellung bleibt als Familie erkennbar, während Perspektive, anatomische Detaillierung und naturalistische Farbgebung zugunsten der Flächenverteilung, des Rhythmus, der Textur und des Farbkontrasts in den Hintergrund treten. Das außergewöhnlich schmale und hohe Format von 108 × 43 cm verstärkt dabei die vertikale Ordnung und die monumentale Wirkung der Figurengruppe.
Biografie des Künstlers
Han Jansen, vollständig Johannes Regnerus Jozef Jansen, wurde 1931 in Kloosterburen geboren und verstarb 1994 in Nieuw-Loosdrecht. Er war ein niederländischer bildender Künstler und arbeitete unter anderem als Maler, Graphiker, Zeichner, Fotograf und Bildhauer. Er war Autodidakt.
Jansen wuchs in Groningen auf. Die Landschaft Nord-Niederlandens und das Wattenmeergebiet nahmen eine wichtige Stelle in seinem Schaffen ein. Neben Gemälden und Zeichnungen fertigte er grafische Arbeiten an, darunter Radierungen und Siebdrucke.
Seine Bildsprache entwickelte sich im Laufe seiner Laufbahn von figurativen und abstraktierenden Darstellungen zu weitergehender Abstraktion. In den Siebzigerjahren schuf er unter anderem Landschaften, in denen Bauernhöfe und Kühe vorkommen. Anfang der Achtzigerjahre experimentierte er auch mit der Landschaft selbst als künstlerischem Medium. Bei seinen sogenannten Wad-Schilderungen wurde Farbstoff ins Wasser gegeben und durch die Wirkung der Gezeiten verteilt. In seiner späteren Malerei entstanden abstrakte Werke, in denen Farbflecken und nebelhafte Strukturen eine Rolle spielen.
