Altes Ägypten, Spätzeit Fayence Paar antiker ägyptischer Terrakotta-Tierköpfe – Löwe und Pavian

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Ein Paar altägyptischer Faience-Tierköpfe, ein Löwe und ein Pavian, aus der Spätzeit (ca. 664–30 v. Chr.), fragmentarisch erhalten in mäßigem Zustand, ca. 4,5 cm bzw. 4 cm hoch.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Zwei terrakotta-geformte Tierköpfe, die einen Löwen und eine Pavian darstellen, gehörten ursprünglich vermutlich größeren skulpturalen Darstellungen oder votiven Figuren an.

Der Löwenkopf zeigt ein breites, kraftvoll modelliertes Gesicht mit tief gesetzten Augen, einer markanten Nase und einer stark ausgeprägten Schnauze. Die bewusst vereinfachte Modellierung konzentriert sich auf die charakteristischen Merkmale des Tieres.

Löwen und Löwinnen hatten in der altägyptischen Religion wichtige Schutz- und symbolische Verknüpfungen mit Macht. Sie standen in Verbindung zu mehreren Gottheiten, darunter Sekhmet, Bastet und andere leonine oder löwenköpfige Wesenheiten. Aufgrund des fragmentarischen Zustands des vorliegenden Kopfs lässt sich jedoch eine Zuordnung zu einer bestimmten Gottheit nicht mit Sicherheit treffen.

Der zweite Kopf repräsentiert einen Pavian, charakterisiert durch eine deutlich hervortretende Schnauze, modellierte Augen und Augenbrauen sowie große seitliche Ohren. Obwohl stilisiert, sind die Gesichtszüge eindeutig auf die charakteristische Physiognomie eines Pavian ausgerichtet.

Pavianen spielten in der altägyptischen Religion eine bedeutende Rolle und waren besonders mit Thoth verbunden, dem Gott des Schreibens, der Weisheit und des Wissens. Zusätzlich zu seiner bekannten Darstellung als Ibiskopf- oder Ibis-Gottheit konnte Thoth auch in der Form eines Pavian dargestellt werden.

Beide Köpfe sind hinterlüftet oder konkav, was darauf hindeutet, dass sie als Fragmente ursprünglich größerer Terrakotta-Objekte erhalten sind. Die rötlich bis bräunlich-beige Brennoberflächen zeigen Erd- und Mineralablagerungen zusammen mit einer deutlichen altersbedingten Patina.

Fragmentarischer Zustand. Alterungsbedingter Oberflächenverschleiß, Erd- und Mineralablagerungen sowie geringe Absplitterungen. Die ursprünglichen Bruchkanten sind auf der Rückseite sichtbar. Die charakteristischen Gesichtszüge beider Tierdarstellungen bleiben deutlich erhalten. Ohne Ständer. 4,5 cm & 4 cm hoch

Provenienz:
Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. Erworben während der ausgedehnten Reisen der Besitzer zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich danach weiterhin im Familienbesitz. Wie es für Privatkäufe, die in lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren getätigt wurden, üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz ist durch fortlaufenden Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.

Zwei terrakotta-geformte Tierköpfe, die einen Löwen und eine Pavian darstellen, gehörten ursprünglich vermutlich größeren skulpturalen Darstellungen oder votiven Figuren an.

Der Löwenkopf zeigt ein breites, kraftvoll modelliertes Gesicht mit tief gesetzten Augen, einer markanten Nase und einer stark ausgeprägten Schnauze. Die bewusst vereinfachte Modellierung konzentriert sich auf die charakteristischen Merkmale des Tieres.

Löwen und Löwinnen hatten in der altägyptischen Religion wichtige Schutz- und symbolische Verknüpfungen mit Macht. Sie standen in Verbindung zu mehreren Gottheiten, darunter Sekhmet, Bastet und andere leonine oder löwenköpfige Wesenheiten. Aufgrund des fragmentarischen Zustands des vorliegenden Kopfs lässt sich jedoch eine Zuordnung zu einer bestimmten Gottheit nicht mit Sicherheit treffen.

Der zweite Kopf repräsentiert einen Pavian, charakterisiert durch eine deutlich hervortretende Schnauze, modellierte Augen und Augenbrauen sowie große seitliche Ohren. Obwohl stilisiert, sind die Gesichtszüge eindeutig auf die charakteristische Physiognomie eines Pavian ausgerichtet.

Pavianen spielten in der altägyptischen Religion eine bedeutende Rolle und waren besonders mit Thoth verbunden, dem Gott des Schreibens, der Weisheit und des Wissens. Zusätzlich zu seiner bekannten Darstellung als Ibiskopf- oder Ibis-Gottheit konnte Thoth auch in der Form eines Pavian dargestellt werden.

Beide Köpfe sind hinterlüftet oder konkav, was darauf hindeutet, dass sie als Fragmente ursprünglich größerer Terrakotta-Objekte erhalten sind. Die rötlich bis bräunlich-beige Brennoberflächen zeigen Erd- und Mineralablagerungen zusammen mit einer deutlichen altersbedingten Patina.

Fragmentarischer Zustand. Alterungsbedingter Oberflächenverschleiß, Erd- und Mineralablagerungen sowie geringe Absplitterungen. Die ursprünglichen Bruchkanten sind auf der Rückseite sichtbar. Die charakteristischen Gesichtszüge beider Tierdarstellungen bleiben deutlich erhalten. Ohne Ständer. 4,5 cm & 4 cm hoch

Provenienz:
Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. Erworben während der ausgedehnten Reisen der Besitzer zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich danach weiterhin im Familienbesitz. Wie es für Privatkäufe, die in lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren getätigt wurden, üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz ist durch fortlaufenden Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.

Details

Kultur
Altes Ägypten, Spätzeit
Jahrhundert/ Zeitraum
Late Period to Ptolemaic Period, ca. 664–30 BC
Name of object
Pair of Ancient Egyptian Terracotta Animal Heads – Lion and Baboon
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Fayence
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Angemessen
Vorbesitzer erworben von
Antikmarkt
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Vorbesitzer – Erwerbsland
Unbekannt
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Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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