NWA 13683 - Seltenes Rumuruti-Chondrit (R3-6, C-S2, wi-2) - 91 g






Über 20 Jahre Erfahrung mit Meteoriten; ehemaliger Museumsleiter und Restaurator.
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NWA 13683, ein Rumuruti-Chondrit-Meteorit aus Algerien, wiegt 91 g und wird mit zwei Echtheitszertifikaten, einer transparenten Displaybox und einer Proben-ID-Karte geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein 91 Gramm schweres Exemplar von Northwest Africa 13683, eine klassifizierte Rumuruti-Chondriten (R3–6), wird zum Verkauf angeboten. Eine Seite ist poliert und offenbart ein außerordentlich ansprechendes Inneres, das von zahlreichen deutlich definierten Chondren und reichlich sulfidreichem Material bevölkert wird.
NWA 13683 wurde 2018–2019 in Algerien gefunden und 2021 offiziell klassifiziert. Mit einer insgesamt genehmigten Masse von nur 1959 Gramm repräsentiert es eine relativ geringe Menge offiziell klassifizierten R-Chondritenmaterials.
Der Meteorite ist wissenschaftlich besonders interessant, da es sich um ein genomiktisches Chondrit-Brecciat handelt, das Klasten enthält, die verschiedene Grade thermischer Metamorphose durchlaufen haben. Das Trägermaterial bewahrt reichlich leicht abgeflachte Chondren und Fragmente in einer feinkörnigen Matrix, während stärker rekristallisierte Klasten viel von ihrer ursprünglichen Chondrenstruktur verloren haben. Das Meteoritical Bulletin berichtet basierend auf 105 Messungen einen durchschnittlichen Chondren-Durchmesser von etwa 424 μm.
Die Mineralzusammensetzung umfasst Olivin, Pyroxen mit niedrigem und hohem Ca, Pigeonit, Troilith, reichlich Pentlandit, Phosphat und Chromit. Besonders charakteristisch für Rumuruti-Chondrite ist das nahezu vollständige Fehlen von Fe-Ni-Metall, wobei Eisen stattdessen überwiegend in oxidierten Silikat- und Sulfidphasen vorkommt. Die offizielle Klassifikation vermerkt ausdrücklich die Kombination aus allgegenwärtigem Pentlandit, Fe-Ni-Metallmangel, Chondrencharakteristika und magnetischer Suszeptibilität als diagnostisch für die Gruppe der R-Chondrite.
Die polierte Fläche dieses 91 g schweren Exemplars bietet einen hervorragenden Blick auf die heterogene Breccia-Textur des Meteoriten, wobei zahlreiche Chondren deutlich gegen die dunklere Matrix und das sulfidreiche Material hervorstehen.
Ich bin Mitglied der Meteoritischen Gesellschaft (#7743) und der Global Meteorite Association GMA (#G0129); seit mehr als 16 Jahren sammle ich Meteoriten.
Ein 91 Gramm schweres Exemplar von Northwest Africa 13683, eine klassifizierte Rumuruti-Chondriten (R3–6), wird zum Verkauf angeboten. Eine Seite ist poliert und offenbart ein außerordentlich ansprechendes Inneres, das von zahlreichen deutlich definierten Chondren und reichlich sulfidreichem Material bevölkert wird.
NWA 13683 wurde 2018–2019 in Algerien gefunden und 2021 offiziell klassifiziert. Mit einer insgesamt genehmigten Masse von nur 1959 Gramm repräsentiert es eine relativ geringe Menge offiziell klassifizierten R-Chondritenmaterials.
Der Meteorite ist wissenschaftlich besonders interessant, da es sich um ein genomiktisches Chondrit-Brecciat handelt, das Klasten enthält, die verschiedene Grade thermischer Metamorphose durchlaufen haben. Das Trägermaterial bewahrt reichlich leicht abgeflachte Chondren und Fragmente in einer feinkörnigen Matrix, während stärker rekristallisierte Klasten viel von ihrer ursprünglichen Chondrenstruktur verloren haben. Das Meteoritical Bulletin berichtet basierend auf 105 Messungen einen durchschnittlichen Chondren-Durchmesser von etwa 424 μm.
Die Mineralzusammensetzung umfasst Olivin, Pyroxen mit niedrigem und hohem Ca, Pigeonit, Troilith, reichlich Pentlandit, Phosphat und Chromit. Besonders charakteristisch für Rumuruti-Chondrite ist das nahezu vollständige Fehlen von Fe-Ni-Metall, wobei Eisen stattdessen überwiegend in oxidierten Silikat- und Sulfidphasen vorkommt. Die offizielle Klassifikation vermerkt ausdrücklich die Kombination aus allgegenwärtigem Pentlandit, Fe-Ni-Metallmangel, Chondrencharakteristika und magnetischer Suszeptibilität als diagnostisch für die Gruppe der R-Chondrite.
Die polierte Fläche dieses 91 g schweren Exemplars bietet einen hervorragenden Blick auf die heterogene Breccia-Textur des Meteoriten, wobei zahlreiche Chondren deutlich gegen die dunklere Matrix und das sulfidreiche Material hervorstehen.
Ich bin Mitglied der Meteoritischen Gesellschaft (#7743) und der Global Meteorite Association GMA (#G0129); seit mehr als 16 Jahren sammle ich Meteoriten.
