Spieltisch - Walnuss, gegossenes Bronze - Halbmond-Konsole, öffnbar

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Edouard Culot
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Demilune-Konsole mit ausklappbarem Deckel, italienisch-neoklassischer Stil, etwa 1850–1900, aus Nussbaumholz mit gegossenen Bronze-Details, 110 cm breit, 80 cm tief, 80 cm hoch, ca. 5 kg, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Alterszeichen.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Das Mobiliar ist ein Halbmond-Glasstisch (umgangssprachlich als Halbmonden- oder ausklappbare Konsole bezeichnet), antik und italienisch oder französisch gefertigt, datierbar in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (XIX. Jh./Okzidental). Der Bezugstil ist der Neoklassizismus, mit starken Reminiszenzen an die schlichten, eleganten Linien der Zeit Ludwig XVI. und dem darauf folgenden Direktorium/Empire-Stil. Im Vergleich zu den zuvor barocken Prachtstücken bevorzugt dieser Stil Symmetrie, klare geometrische Formen und eine Anlehnung an das griechisch-römische Altertums. Struktur- und FunktionsanalyseDas Mobiliar besitzt eine doppelte dekorative und funktionale Seele, konzipiert für Salonbereiche der oberen Bourgeoisie oder des Adels im 19. Jahrhundert:Die Konsole (geschlossen): Wenn der Tisch an der Wand positioniert ist, präsentiert er sich als raffinierte platzsparende Konsole. Die Oberplatte hat eine perfekt halbrunde Form (Halbmond).Der Spieltisch (offen): Die Platte besteht aus zwei spiegelbildlichen Paneelen, die durch Verschluss-Scharnieren verbunden sind. Zur Nutzung wird das hintere Mittelfußbein (oder eine integrierte Spannkonstruktion in der Fase) nach außen gezogen, um als Stütze zu dienen. Die obere Halbplatte klappt wie ein Buch um 180° auf und verwandelt die Konsole in einen perfekt kreisförmigen Mitteltisch, historisch genutzt für Kartenspiele, Lesen oder Tee-Service.Die Stützen: Der Tisch ruht auf schlanken Beinen mit quadratischem Querschnitt, bekannt als Nadelförmige Beine oder konische Piramidenbeine. Diese nach unten schräge Form erleichtert die Figur des Möbels und streckt seine SilhouetteDetail- und BeschlägeDie Verzierung ist dezent und konzentriert sich auf die Brennpunkte des Möbels:Zentrales Zierstück: In der Mitte der Unterlage befindet sich eine in Gold- oder Mittelbraun-Bronze fein geritzte Anwendung. Sie stellt eine Efeukranz (oder Lorbeerkrone) dar, unten durch ein fließendes Band mit einer Schleife gebunden. Dieses Motiv symbolisierte Ruhm, Weisheit und Ewigkeit und war eine der beliebtesten Dekorationen des neoklassizistischen Zeitraums.Anwendungen an den Beinen: An der Kopfseite jeder Beinverbindung mit der Fase befindet sich ein kleines geometrisch-florales Bronze-Element (eine Bolle oder ein kleiner dekorativer Quader), das die Vertikalität des Holzes aufbricht Zustand der ErhaltungAktuell zeigt sich anhand der Bilder, dass das Möbelstück strukturell intakt ist und eine hervorragende Originalpatina bewahrt, jedoch die typischen Alterszeichen aufweist:Holzoberfläche: Die Platte weist leichte Verfärbungen und oberflächliche Kratzer durch Benutzung auf (einschließlich eines leichten, eingeprägt Kreisrings auf der geöffneten Platte). Die Substanz scheint ein edles Holz zu sein (wahrscheinlich Walnuss, Mahagoni oder Furnier in dunklen Hölzern).Spuren der Zeit: An den Beinen und der Fase sind kleine Bohrlöcher von Holzwurm sichtbar. Das Erscheinungsbild dieser Löcher (dunkel und ohne frischen Staub) deutet darauf hin, dass es sich um eine alte, nicht mehr aktive Infestation handelt, typisch für antike Möbel, die in ungeklimatisierten Räumen standen.

Das Mobiliar ist ein Halbmond-Glasstisch (umgangssprachlich als Halbmonden- oder ausklappbare Konsole bezeichnet), antik und italienisch oder französisch gefertigt, datierbar in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (XIX. Jh./Okzidental). Der Bezugstil ist der Neoklassizismus, mit starken Reminiszenzen an die schlichten, eleganten Linien der Zeit Ludwig XVI. und dem darauf folgenden Direktorium/Empire-Stil. Im Vergleich zu den zuvor barocken Prachtstücken bevorzugt dieser Stil Symmetrie, klare geometrische Formen und eine Anlehnung an das griechisch-römische Altertums. Struktur- und FunktionsanalyseDas Mobiliar besitzt eine doppelte dekorative und funktionale Seele, konzipiert für Salonbereiche der oberen Bourgeoisie oder des Adels im 19. Jahrhundert:Die Konsole (geschlossen): Wenn der Tisch an der Wand positioniert ist, präsentiert er sich als raffinierte platzsparende Konsole. Die Oberplatte hat eine perfekt halbrunde Form (Halbmond).Der Spieltisch (offen): Die Platte besteht aus zwei spiegelbildlichen Paneelen, die durch Verschluss-Scharnieren verbunden sind. Zur Nutzung wird das hintere Mittelfußbein (oder eine integrierte Spannkonstruktion in der Fase) nach außen gezogen, um als Stütze zu dienen. Die obere Halbplatte klappt wie ein Buch um 180° auf und verwandelt die Konsole in einen perfekt kreisförmigen Mitteltisch, historisch genutzt für Kartenspiele, Lesen oder Tee-Service.Die Stützen: Der Tisch ruht auf schlanken Beinen mit quadratischem Querschnitt, bekannt als Nadelförmige Beine oder konische Piramidenbeine. Diese nach unten schräge Form erleichtert die Figur des Möbels und streckt seine SilhouetteDetail- und BeschlägeDie Verzierung ist dezent und konzentriert sich auf die Brennpunkte des Möbels:Zentrales Zierstück: In der Mitte der Unterlage befindet sich eine in Gold- oder Mittelbraun-Bronze fein geritzte Anwendung. Sie stellt eine Efeukranz (oder Lorbeerkrone) dar, unten durch ein fließendes Band mit einer Schleife gebunden. Dieses Motiv symbolisierte Ruhm, Weisheit und Ewigkeit und war eine der beliebtesten Dekorationen des neoklassizistischen Zeitraums.Anwendungen an den Beinen: An der Kopfseite jeder Beinverbindung mit der Fase befindet sich ein kleines geometrisch-florales Bronze-Element (eine Bolle oder ein kleiner dekorativer Quader), das die Vertikalität des Holzes aufbricht Zustand der ErhaltungAktuell zeigt sich anhand der Bilder, dass das Möbelstück strukturell intakt ist und eine hervorragende Originalpatina bewahrt, jedoch die typischen Alterszeichen aufweist:Holzoberfläche: Die Platte weist leichte Verfärbungen und oberflächliche Kratzer durch Benutzung auf (einschließlich eines leichten, eingeprägt Kreisrings auf der geöffneten Platte). Die Substanz scheint ein edles Holz zu sein (wahrscheinlich Walnuss, Mahagoni oder Furnier in dunklen Hölzern).Spuren der Zeit: An den Beinen und der Fase sind kleine Bohrlöcher von Holzwurm sichtbar. Das Erscheinungsbild dieser Löcher (dunkel und ohne frischen Staub) deutet darauf hin, dass es sich um eine alte, nicht mehr aktive Infestation handelt, typisch für antike Möbel, die in ungeklimatisierten Räumen standen.

Details

Epoche
1400-1900
Gewicht
5 kg
Zusätzliche Informationen zum Titel
Openable demi-lune console
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Italien
Material
bronze casting, Walnuss
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
80 cm
Breite
110 cm
Tiefe
80 cm
Geschätzter Zeitraum
1850-1900
Verkauft von
ItalienVerifiziert
3
Verkaufte Objekte
Privat

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Antiquitäten und klassische Möbel