Robert Detheux (1932-2010) - La créature féminine surréaliste - 2007





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Robert Detheux (1932–2010) schafft La créature féminine surréaliste – 2007, eine Mixed-Media-Zeichnung auf getöntem Papier (52,5 × 37 cm), signiert, Originalauflage, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Robert Detheux (1932-2010) – Surrealistisches Wesen – 2007
Künstler: Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010)
Titel des Werks: Surrealistisches Wesen
Datum: 2007
Signiert und datiert „Detheux 2007“ oben links (mit weißer Kreide erneut vermerkt).
Technik:
Mischtechnik auf gehelltem Papier (Braunwash, Kohle, Bleistift, weiße Kreide zum Aufhellen). Bernsteinfarbener, bituminöser Untergrund, lichtüberzogen; der Körper ist in der Papierreserve modelliert, Gesicht und Hände mit weißen, spectrahaften Aufhellungen hervorgehoben.
Abmessungen: 52,5 × 37 cm
Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand. Hervorragende Kontraste, Washs und Aufhellungen erhalten. Die Materialvariationen, die Flecken des Hintergrunds und die Körnung des Papiers sind vom Künstler ausdrücklich gewollt. Keine sichtbaren Fehlstellen oder Risse.
Verkauft ungerahmt.
Signatur:
Signiert und datiert „Detheux 2007“ oben links.
Provenienz:
Atelierbestand des Künstlers (direkt erworben).
Beschreibung:
Seltener und kraftvoller Zeichnung aus dem Jahr 2007, voll repräsentativ für die letzte Periode – die Porträts spectraaux und hybrider Gestalten. Auf einem braun-goldenen, fast alchemistischen Hintergrund erhebt sich eine weibliche Kreatur, zugleich nackt und bekleidet, menschlich und fremd.
Das Gesicht, klein, glatt, mit großen schwarzen starren Augen, wird durch Aufhellungen wie ein Erscheinungsbild hervorgehoben. Die Haare brechen in leichten Strähnen heraus. Der Oberkörper ist von brauner Haut, Brust und Bauchnabel deutlich markiert – der Bauchnabel, dunkler, obsessiver Punkt, bleibt das zentrale Gravitationszentrum des Körpers, wie in den Serien der 1970er Jahre. Die Hände, lang, weiß, fast krallenartig, legen sich mit einer beunruhigenden Anmut auf die Hüften.
Ein dunkler Drapé umhüllt die Schulter und den unteren Rücken, bevor es sich öffnet. Unten wird das Geschlecht mit seltener Präzision angedeutet: Der Busch triangle von Schamhaaren ist zeichnerisch festgehalten. Diese Offenheit des fleischlichen Details, im Herzen einer ansonsten spectrahaften Figur, ist typisch detheuxässig: Der Wunsch wird nicht verschleiert, er wird gezeigt und sogleich wieder in den Traum aufgenommen.
Die Kreatur ist nicht mehr nur eine Frau. Sie ist Chimäre, Erscheinung, Erinnerung an einen Körper. Der bituminöse Hintergrund isoliert sie wie eine Vision, die aus einem alten flämischen Gemälde neu interpretiert wurde.
Die Materialarbeit zeugt von großer Beherrschung. Washs, Reserven, weiße Aufhellungen und Graphitlinien erzeugen den Eindruck eines Reliefs oder eines alten Gemäldes, obwohl alles gezeichnet ist.
Ein fertiges Werk der Periode 2000-2010, heute die begehrteste, das Sammler von surrealistischer belgischer Kunst anspricht, sensibel für Themen des Körpers, der Metamorphose und des Erscheinens.
Biografie des Künstlers
Geboren 1932 in Brüssel, gestorben 2010, ist Robert Detheux eine markante, wählerische und zutiefst anziehende Figur der belgischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Absolvent des Instituts Saint-Luc in Brüssel, unterrichtete er Grafik an der Akademie von Tournai bis 1996, während er gleichzeitig ein eigenständiges Werk mit großer Kohärenz und bemerkenswerter Freiheit entwickelte.
Sein künstlerischer Werdegang gliedert sich in mehrere bedeutsame Perioden:
• Bereits in den 1950er/1960er Jahren bekräftigt er eine kraftvolle surrealistische und expressionistische Sprache, geprägt von intensiven Porträts und traumhaften Kompositionen.
• In den 1970er Jahren erforscht er sinnlich und obsessiv das Thema des Körpers und des weiblichen Gesichts, entwickelt hybride Gestalten und äußerst elaborierte Texturen.
• Die 1980er/1990er Jahre sehen die Entfaltung einer hybriden und grotesken Welt, die Erotik, schwarzen Humor und Poesie mischt.
• Schließlich ist die Periode 2000-2010, heute besonders begehrt, jene der völligen Reife: spectrahe Porträts, Erscheinungen, hybride Figuren mit außergewöhnlicher Meisterschaft ausgeführt.
Weniger ausgestellt zu Lebzeiten, schuf Robert Detheux in freier Weise ein intimes, subversives und poetisches Universum, das ihm ganz allein gehört.
In den letzten Jahren durch die Offenlegung seines umfangreichen Ateliersbestands (fast 1500 Arbeiten auf Papier) neu entdeckt, genießt sein Werk heute eine berechtigte und wachsende Begeisterung bei Sammlern in Belgien, Spanien und Europa.
Unangefochtener Meister zeichnend, hinterlässt Detheux ein authentisches, lebendiges und zeitloses Werk, das weiterhin durch seine suggestive Macht, seine tiefe Humanität und seine Modernität überrascht und beeindruckt. Detheux zu sammeln heißt, in eine einzigartige, traumhafte Welt einzutauchen, bevölkert von hybriden Gestalten und erwachten Träumen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Robert Detheux (1932-2010) – Surrealistisches Wesen – 2007
Künstler: Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010)
Titel des Werks: Surrealistisches Wesen
Datum: 2007
Signiert und datiert „Detheux 2007“ oben links (mit weißer Kreide erneut vermerkt).
Technik:
Mischtechnik auf gehelltem Papier (Braunwash, Kohle, Bleistift, weiße Kreide zum Aufhellen). Bernsteinfarbener, bituminöser Untergrund, lichtüberzogen; der Körper ist in der Papierreserve modelliert, Gesicht und Hände mit weißen, spectrahaften Aufhellungen hervorgehoben.
Abmessungen: 52,5 × 37 cm
Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand. Hervorragende Kontraste, Washs und Aufhellungen erhalten. Die Materialvariationen, die Flecken des Hintergrunds und die Körnung des Papiers sind vom Künstler ausdrücklich gewollt. Keine sichtbaren Fehlstellen oder Risse.
Verkauft ungerahmt.
Signatur:
Signiert und datiert „Detheux 2007“ oben links.
Provenienz:
Atelierbestand des Künstlers (direkt erworben).
Beschreibung:
Seltener und kraftvoller Zeichnung aus dem Jahr 2007, voll repräsentativ für die letzte Periode – die Porträts spectraaux und hybrider Gestalten. Auf einem braun-goldenen, fast alchemistischen Hintergrund erhebt sich eine weibliche Kreatur, zugleich nackt und bekleidet, menschlich und fremd.
Das Gesicht, klein, glatt, mit großen schwarzen starren Augen, wird durch Aufhellungen wie ein Erscheinungsbild hervorgehoben. Die Haare brechen in leichten Strähnen heraus. Der Oberkörper ist von brauner Haut, Brust und Bauchnabel deutlich markiert – der Bauchnabel, dunkler, obsessiver Punkt, bleibt das zentrale Gravitationszentrum des Körpers, wie in den Serien der 1970er Jahre. Die Hände, lang, weiß, fast krallenartig, legen sich mit einer beunruhigenden Anmut auf die Hüften.
Ein dunkler Drapé umhüllt die Schulter und den unteren Rücken, bevor es sich öffnet. Unten wird das Geschlecht mit seltener Präzision angedeutet: Der Busch triangle von Schamhaaren ist zeichnerisch festgehalten. Diese Offenheit des fleischlichen Details, im Herzen einer ansonsten spectrahaften Figur, ist typisch detheuxässig: Der Wunsch wird nicht verschleiert, er wird gezeigt und sogleich wieder in den Traum aufgenommen.
Die Kreatur ist nicht mehr nur eine Frau. Sie ist Chimäre, Erscheinung, Erinnerung an einen Körper. Der bituminöse Hintergrund isoliert sie wie eine Vision, die aus einem alten flämischen Gemälde neu interpretiert wurde.
Die Materialarbeit zeugt von großer Beherrschung. Washs, Reserven, weiße Aufhellungen und Graphitlinien erzeugen den Eindruck eines Reliefs oder eines alten Gemäldes, obwohl alles gezeichnet ist.
Ein fertiges Werk der Periode 2000-2010, heute die begehrteste, das Sammler von surrealistischer belgischer Kunst anspricht, sensibel für Themen des Körpers, der Metamorphose und des Erscheinens.
Biografie des Künstlers
Geboren 1932 in Brüssel, gestorben 2010, ist Robert Detheux eine markante, wählerische und zutiefst anziehende Figur der belgischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Absolvent des Instituts Saint-Luc in Brüssel, unterrichtete er Grafik an der Akademie von Tournai bis 1996, während er gleichzeitig ein eigenständiges Werk mit großer Kohärenz und bemerkenswerter Freiheit entwickelte.
Sein künstlerischer Werdegang gliedert sich in mehrere bedeutsame Perioden:
• Bereits in den 1950er/1960er Jahren bekräftigt er eine kraftvolle surrealistische und expressionistische Sprache, geprägt von intensiven Porträts und traumhaften Kompositionen.
• In den 1970er Jahren erforscht er sinnlich und obsessiv das Thema des Körpers und des weiblichen Gesichts, entwickelt hybride Gestalten und äußerst elaborierte Texturen.
• Die 1980er/1990er Jahre sehen die Entfaltung einer hybriden und grotesken Welt, die Erotik, schwarzen Humor und Poesie mischt.
• Schließlich ist die Periode 2000-2010, heute besonders begehrt, jene der völligen Reife: spectrahe Porträts, Erscheinungen, hybride Figuren mit außergewöhnlicher Meisterschaft ausgeführt.
Weniger ausgestellt zu Lebzeiten, schuf Robert Detheux in freier Weise ein intimes, subversives und poetisches Universum, das ihm ganz allein gehört.
In den letzten Jahren durch die Offenlegung seines umfangreichen Ateliersbestands (fast 1500 Arbeiten auf Papier) neu entdeckt, genießt sein Werk heute eine berechtigte und wachsende Begeisterung bei Sammlern in Belgien, Spanien und Europa.
Unangefochtener Meister zeichnend, hinterlässt Detheux ein authentisches, lebendiges und zeitloses Werk, das weiterhin durch seine suggestive Macht, seine tiefe Humanität und seine Modernität überrascht und beeindruckt. Detheux zu sammeln heißt, in eine einzigartige, traumhafte Welt einzutauchen, bevölkert von hybriden Gestalten und erwachten Träumen.

