Osvaldo Provvidone (1920–2013) - Il Sofa' delle Musiche





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
AUTORE
Osvaldo Provvidone (1920 – 2013) italienischer Maler. Geboren in Novara, war er ein bildnerischer Künstler, der sich in der Landschaft der italienischen Gegenwartskunst durch eine kontinuierliche und leidenschaftliche stilistische Suche hervortat. Seine Ausbildung wurzelt in der lebhaften Nachkriegssaison: Er studierte an der Accademia Albertina der Schönen Künste in Turin, geleitet von zwei Meistern von Rang, Felice Casorati und Enrico Paolucci, wobei er letzterem als direkte Führungsfigur die Vorzug gab. Nachdem er in Turin am Staatlichen Institut für Figurino und Mode unterrichtete (damals geleitet von Italo Cremona) und später in den Gymnasien und technischen Instituten seiner Novara arbeitete, hat Provvidone die Ausstellungsaktivität voll und ganz angenommen. Bereits in den Sechzigerjahren begann er, bedeutende Auszeichnungen zu sammeln, darunter der zweite Preis für die Tempera bei der I. Biennale Romana der Gegenwartskunst im Jahr 1967.
Aus Sicht der Poetik und Technik erfuhr die Kunst Provvidones ab den Fünfzigerjahren eine deutliche Wende: Der Künstler entfernte sich vom figuralen Strenge und schloss sich einer utopischen Erforschung räumlicher Abstractheit an. Sein Stil definierte sich durch eine persönlichste Malerei des Zeichens und Gestus, die von der Kritik oft als ein wahrer, prunkvoller "chromatischer Schmelz" beschrieben wird, der die emotionale Innenwelt in Schwingungen der Leinwand übersetzt. Die Malerei als fließender Prozess des ständigen Werden konzipierend, wechselte Provvidone zwischen zarter, nuancierter Arbeit und Werken mit starkem materiellen Substrat und unregelmäßigen Farbflächen. Sein unersättlicher Experimentierdrang trieb ihn über Grenzen von Öl und Tempera auf Leinwand hinaus, erkundete Grafik, Mischtechniken auf Karton bis hin zur Textilkunst und der Integration von Kunstwerken in ästhetisch-architektonische Kontexte.
Seine Arbeiten wurden historisiert, erworben oder gewürdigt durch Ausstellungen, die von Institutionen seiner Region gesponsert waren: Die Stadt Novara feierte sein Erbe mit hochrangigen Ausstellungen, wie jener im Salone dell'Arengo des Broletto im Jahr 2002, sowie Retrospektiven im Spazio aperto all'Arte, und festigte so endgültig seine Rolle als lebendige und eigenständige Stimme der italienischen Gegenwartskunst.
BESCHREIBUNG
"Il Sofa' delle Musiche", Öl auf Leinwand, 100x60cm, 1978, signiert unten rechts. Auf der Rückseite Signatur, Titel und Datum.
ZUSTANDSBESCHREIBUNG
Guter Gesamtzustand. Das Werk ganzheitlich intakt, mit lebendiger und gut lesbarer Chromatik und Pinselführung.
Das Werk präsentiert sich als faszinierende abstrakte Erkundung, in der gegebene Realitäten vollständig transfiguriert werden, fern von jeder figurativen Nachahmung. Wie der Titel vermuten lässt, scheint der Gegenstand eine synästhetische Dimension zu evozieren, eine imaginäre Schlafstatt oder eine innere Landschaft, auf der Echos und Klänge widerhallen. Auf der Leinwand ballen sich organische Formen und unregelmäßige Geometrien an, die sich ineinander verschachteln und übereinander schieben, wodurch eine dichte, einladende Räumlichkeit entsteht, in der Musik selbst Gestalt annimmt und Volumen gewinnt, zu einer greifbaren Präsenz wird.
Aus kompositorischer und technischer Sicht dominiert auf dem sichtbaren Bild in "Provvidone.jpg" eine Ansammlung unregelmäßiger Farbfelder, die in einem dynamischen und lebhaften Farbabgleich übereinandergreifen. Im Mittelpunkt der Leinwand ragt eine materielle Masse in einem vibrierenden, fleischfarbenen Rosa hervor, oberhalb von der obere Bereich eine leuchtende gelbe Form, eingeschlossen in ein dunkles Waldgrün; um dieses strahlende Zentrum rotieren intensive Blautöne, erdige Grautöne, Lila und Ockernuancen. Die Pinselführung ist dicht und sprunghaft, hier und da von Kratzspuren und schnellen, frischen Farbschnitten durchzogen, die dem Ganzen eine pulsierende, fast musikalische Rhythmik verleihen. In diesem starken "materiellen Widerhall" entfaltet sich die Vitalität der Oberfläche, wobei die kräftigen Pinselstriche und die dunklen Konturen eine dreidimensionale Räumlichkeit schaffen, getragen von einer ständigen emotionalen Anspannung.
Dieses Gemälde passt perfekt zur vollen stilistischen Reife von Osvaldo Provvidone und positioniert sich kohärent im Weg, der ihn seit den Fünfzigerjahren vom erlernten figuralen Strenge der Albertina zu einer utopischen Suche des abstrakten Raums geführt hat. In "Il Sofà delle Musiche" tritt deutlich jene Malerei des Zeichens und Gestus hervor, die die Kritik glücklicherweise als "chromatisches Magma" bezeichnet hat: Die Leinwand wird zur Bühne eines ständigen Werden, auf dem die emotionale Innenwelt des Künstlers in reine Schwingungen übersetzt wird. Durch diese Synthese aus gestischer Energie, tonaler Sensibilität und experimenteller Courage bekräftigt Provvidone seine Rolle als vibrierende, eigenständige und tief originelle Stimme im Panorama der italienischen Gegenwartskunst.
Das Foto des Gemäldes in einem Ambiente wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt und ist als rein exemplarisch zu betrachten. Es zählen nur die übrigen Fotos, die das Objekt und seine Merkmale sowohl allgemein als auch im Detail treu zeigen.
Versand mit Sendungsverfolgung und Versicherung, ordnungsgemäß verpackt.
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Osvaldo Provvidone (1920 – 2013) italienischer Maler. Geboren in Novara, war er ein bildnerischer Künstler, der sich in der Landschaft der italienischen Gegenwartskunst durch eine kontinuierliche und leidenschaftliche stilistische Suche hervortat. Seine Ausbildung wurzelt in der lebhaften Nachkriegssaison: Er studierte an der Accademia Albertina der Schönen Künste in Turin, geleitet von zwei Meistern von Rang, Felice Casorati und Enrico Paolucci, wobei er letzterem als direkte Führungsfigur die Vorzug gab. Nachdem er in Turin am Staatlichen Institut für Figurino und Mode unterrichtete (damals geleitet von Italo Cremona) und später in den Gymnasien und technischen Instituten seiner Novara arbeitete, hat Provvidone die Ausstellungsaktivität voll und ganz angenommen. Bereits in den Sechzigerjahren begann er, bedeutende Auszeichnungen zu sammeln, darunter der zweite Preis für die Tempera bei der I. Biennale Romana der Gegenwartskunst im Jahr 1967.
Aus Sicht der Poetik und Technik erfuhr die Kunst Provvidones ab den Fünfzigerjahren eine deutliche Wende: Der Künstler entfernte sich vom figuralen Strenge und schloss sich einer utopischen Erforschung räumlicher Abstractheit an. Sein Stil definierte sich durch eine persönlichste Malerei des Zeichens und Gestus, die von der Kritik oft als ein wahrer, prunkvoller "chromatischer Schmelz" beschrieben wird, der die emotionale Innenwelt in Schwingungen der Leinwand übersetzt. Die Malerei als fließender Prozess des ständigen Werden konzipierend, wechselte Provvidone zwischen zarter, nuancierter Arbeit und Werken mit starkem materiellen Substrat und unregelmäßigen Farbflächen. Sein unersättlicher Experimentierdrang trieb ihn über Grenzen von Öl und Tempera auf Leinwand hinaus, erkundete Grafik, Mischtechniken auf Karton bis hin zur Textilkunst und der Integration von Kunstwerken in ästhetisch-architektonische Kontexte.
Seine Arbeiten wurden historisiert, erworben oder gewürdigt durch Ausstellungen, die von Institutionen seiner Region gesponsert waren: Die Stadt Novara feierte sein Erbe mit hochrangigen Ausstellungen, wie jener im Salone dell'Arengo des Broletto im Jahr 2002, sowie Retrospektiven im Spazio aperto all'Arte, und festigte so endgültig seine Rolle als lebendige und eigenständige Stimme der italienischen Gegenwartskunst.
BESCHREIBUNG
"Il Sofa' delle Musiche", Öl auf Leinwand, 100x60cm, 1978, signiert unten rechts. Auf der Rückseite Signatur, Titel und Datum.
ZUSTANDSBESCHREIBUNG
Guter Gesamtzustand. Das Werk ganzheitlich intakt, mit lebendiger und gut lesbarer Chromatik und Pinselführung.
Das Werk präsentiert sich als faszinierende abstrakte Erkundung, in der gegebene Realitäten vollständig transfiguriert werden, fern von jeder figurativen Nachahmung. Wie der Titel vermuten lässt, scheint der Gegenstand eine synästhetische Dimension zu evozieren, eine imaginäre Schlafstatt oder eine innere Landschaft, auf der Echos und Klänge widerhallen. Auf der Leinwand ballen sich organische Formen und unregelmäßige Geometrien an, die sich ineinander verschachteln und übereinander schieben, wodurch eine dichte, einladende Räumlichkeit entsteht, in der Musik selbst Gestalt annimmt und Volumen gewinnt, zu einer greifbaren Präsenz wird.
Aus kompositorischer und technischer Sicht dominiert auf dem sichtbaren Bild in "Provvidone.jpg" eine Ansammlung unregelmäßiger Farbfelder, die in einem dynamischen und lebhaften Farbabgleich übereinandergreifen. Im Mittelpunkt der Leinwand ragt eine materielle Masse in einem vibrierenden, fleischfarbenen Rosa hervor, oberhalb von der obere Bereich eine leuchtende gelbe Form, eingeschlossen in ein dunkles Waldgrün; um dieses strahlende Zentrum rotieren intensive Blautöne, erdige Grautöne, Lila und Ockernuancen. Die Pinselführung ist dicht und sprunghaft, hier und da von Kratzspuren und schnellen, frischen Farbschnitten durchzogen, die dem Ganzen eine pulsierende, fast musikalische Rhythmik verleihen. In diesem starken "materiellen Widerhall" entfaltet sich die Vitalität der Oberfläche, wobei die kräftigen Pinselstriche und die dunklen Konturen eine dreidimensionale Räumlichkeit schaffen, getragen von einer ständigen emotionalen Anspannung.
Dieses Gemälde passt perfekt zur vollen stilistischen Reife von Osvaldo Provvidone und positioniert sich kohärent im Weg, der ihn seit den Fünfzigerjahren vom erlernten figuralen Strenge der Albertina zu einer utopischen Suche des abstrakten Raums geführt hat. In "Il Sofà delle Musiche" tritt deutlich jene Malerei des Zeichens und Gestus hervor, die die Kritik glücklicherweise als "chromatisches Magma" bezeichnet hat: Die Leinwand wird zur Bühne eines ständigen Werden, auf dem die emotionale Innenwelt des Künstlers in reine Schwingungen übersetzt wird. Durch diese Synthese aus gestischer Energie, tonaler Sensibilität und experimenteller Courage bekräftigt Provvidone seine Rolle als vibrierende, eigenständige und tief originelle Stimme im Panorama der italienischen Gegenwartskunst.
Das Foto des Gemäldes in einem Ambiente wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt und ist als rein exemplarisch zu betrachten. Es zählen nur die übrigen Fotos, die das Objekt und seine Merkmale sowohl allgemein als auch im Detail treu zeigen.
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