Antik Kruzifix - Polychromiertes Holz-Gips-Objekt - ca. 1700 - Christus, polychromierte Skulptur






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Polychromierte Holz-Gips-Christus-Kreuzstatue, ca. 1700, im antiken italienischen Stil, 80 cm hoch, 36 cm breit, 8 cm tief, aus Italien, Zustand gebraucht mit wahrscheinlich kleinen fehlenden Teilen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Christus gekreuzigt, mehrfarbig bemalte Skulptur, auf einer flachen Holzrrage angebracht, in späterer Epoche in Schwarz lackiert. Der Christus ist als patiens (leidend) dargestellt, mit dem Kopf zur rechten Schulter geneigt und die Augen geschlossen. Das Gesicht zeigt markante Züge; der Körper weist eine schlanke und reduzierte Anatomie auf, wobei die Brustseite und das Sternum durch grafische Einschnitte und rötliche Flächen hervorgehoben sind, die die Wunden und das Blut der Passionsdarstellung simulieren. Der Gurt (Perizom) ist auf der rechten Hüfte gebunden, gekennzeichnet durch eine eher harte und geometrische Drapierung, typisch für eine devotionaler, nicht würdevoller plastischer Produktion. Die Arme sind in einem V nach oben gestreckt, und die Hände sowie die übereinanderliegenden Füße zeigen Nägel aus geschmiedetem Eisen, handwerklich gearbeitet. Der Leib des einzigen Christus hat eine longitudinale Maße von etwas mehr als 30 cm, und er formt sich zu einem Kunstwerk für private Andacht oder einen kleinen Altar. Das Werk zeigt Stilelemente der heiligen Skulptur, die ihre Wurzel im spätbarocken Stil hat. Die pathetische, stark expressiv angelegte Erscheinung, verbunden mit der Dramatik der Blutstropfen und der nüchternen Darstellung des Oberkörpers, verweisen die Arbeit zurück auf die Schule und die Tradition Süditaliens (insbesondere dem Campanischen oder Apulischen/Salentinischen Umfeld).
Christus gekreuzigt, mehrfarbig bemalte Skulptur, auf einer flachen Holzrrage angebracht, in späterer Epoche in Schwarz lackiert. Der Christus ist als patiens (leidend) dargestellt, mit dem Kopf zur rechten Schulter geneigt und die Augen geschlossen. Das Gesicht zeigt markante Züge; der Körper weist eine schlanke und reduzierte Anatomie auf, wobei die Brustseite und das Sternum durch grafische Einschnitte und rötliche Flächen hervorgehoben sind, die die Wunden und das Blut der Passionsdarstellung simulieren. Der Gurt (Perizom) ist auf der rechten Hüfte gebunden, gekennzeichnet durch eine eher harte und geometrische Drapierung, typisch für eine devotionaler, nicht würdevoller plastischer Produktion. Die Arme sind in einem V nach oben gestreckt, und die Hände sowie die übereinanderliegenden Füße zeigen Nägel aus geschmiedetem Eisen, handwerklich gearbeitet. Der Leib des einzigen Christus hat eine longitudinale Maße von etwas mehr als 30 cm, und er formt sich zu einem Kunstwerk für private Andacht oder einen kleinen Altar. Das Werk zeigt Stilelemente der heiligen Skulptur, die ihre Wurzel im spätbarocken Stil hat. Die pathetische, stark expressiv angelegte Erscheinung, verbunden mit der Dramatik der Blutstropfen und der nüchternen Darstellung des Oberkörpers, verweisen die Arbeit zurück auf die Schule und die Tradition Süditaliens (insbesondere dem Campanischen oder Apulischen/Salentinischen Umfeld).
