Guillaume Rouillé - Codex Justinianus - Corpus Iuris Civilis - 1550






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Guillaume Rouillé s illustrierte lateinische Ausgabe Codex Justinianus – Corpus Iuris Civilis, ein 16. Jahrhundert Pergamenteinbandband mit 1195 Seiten (41 x 29 cm), gedruckt in Lyon zwischen 1550 und 1581, enthält die ersten neun Bücher mit Accursios Glossa Ordinaria, seltene Holzschnitttafeln, historiierte Inititalien und Randnotizen, der Anfangs- und Endbogen weist Wasserschäden auf und das Frontispiz fehlt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Codex Justinianus – Band IV des Corpus Iuris Civilis
Aus einer bedeutenden privaten Sammlung wird ein wertvolles Exemplar des Codex Justinianus aus dem 16. Jahrhundert übergeben (enthält die ersten 9 Bücher), in Lyon zwischen 1550 und 1581 gedruckt von der berühmten Druckerei Guillaume Rouillé (Guglielmo Rovillo), eine der angesehensten und bedeutendsten des Renaissancezeitalters.
Der Kaisertext wird begleitet von der monumentalen Glossa Ordinaria von Accursio und bereichert durch die Kommentare der führenden mittelalterlichen und renaissancejuristen, darunter Azo, Baldo degli Ubaldi, Paolo di Castro, Giasone del Maino und Antonio Gómez.
Die Lektüre und Einsicht werden durch eine raffinierte typografische Gestaltung veredelt.
Illustrationen und Diagramme selten: Vorhandensein von zwei Noten und äußerst seltenen Holzschnitttafeln mit Baumdiagrammen: die "Arbor super interesse" (S. 938) zur Klassifikation des entstehenden Schadens und entgangenen Gewinns, und die "Arbor de interdictis" (S. 994) für die Interdiktions im römischen Recht.
Verzierungen und historisierte Initialen: elegante holzschnittartige Anfangsbuchstaben (darunter ein majestätischer Buchstabe H mit Justinian I. auf dem Thron) und dekorative Friese mit Satyrn und pflanzlichen Motiven.
Schriftbild: Haupttext in romischer Schrift, Überschriften kursiv, und ein erweitertes Seitenregister "am unteren Seitenrand", typisch für die lyoner Verlagskunst jener Zeit.
Zustand der Aufbewahrung und wertvolle Hinweise
Einband: In solider Pergamentausstattung aus dem 16. Jahrhundert.
Schnitt: Die Schnittkanten der Seiten rosarot gesprenkelt aus ästhetischen und schützenden Gründen, original aus der Epoche.
Innenzustand: Seiten 131 bis 1180 in außergewöhnlichem und perfektem Zustand.
Die Anfangsblätter (1-130) und Endblätter (1181-1195) zeigen historische Spuren einer Flut, aus der sie mit alten Restaurierungsmaßnahmen aus dem 17./18. Jahrhundert entfernt wurden (siehe letztes Foto). Es wird auf das Fehlen des Frontispiz hingewiesen, das während der Flut verlorenging.
Historische Spuren von weiterem Wert: Verschiedene Randbereiche weisen wertvolle Randbemerkungen und handschriftliche Notizen aus der Epoche in eisen-gallustinte aus dem 17. Jahrhundert auf, direkte Zeugnisse der Nutzung durch die Juristen der Epoche.
Gewicht: ca. 7 kg.
Codex Justinianus – Band IV des Corpus Iuris Civilis
Aus einer bedeutenden privaten Sammlung wird ein wertvolles Exemplar des Codex Justinianus aus dem 16. Jahrhundert übergeben (enthält die ersten 9 Bücher), in Lyon zwischen 1550 und 1581 gedruckt von der berühmten Druckerei Guillaume Rouillé (Guglielmo Rovillo), eine der angesehensten und bedeutendsten des Renaissancezeitalters.
Der Kaisertext wird begleitet von der monumentalen Glossa Ordinaria von Accursio und bereichert durch die Kommentare der führenden mittelalterlichen und renaissancejuristen, darunter Azo, Baldo degli Ubaldi, Paolo di Castro, Giasone del Maino und Antonio Gómez.
Die Lektüre und Einsicht werden durch eine raffinierte typografische Gestaltung veredelt.
Illustrationen und Diagramme selten: Vorhandensein von zwei Noten und äußerst seltenen Holzschnitttafeln mit Baumdiagrammen: die "Arbor super interesse" (S. 938) zur Klassifikation des entstehenden Schadens und entgangenen Gewinns, und die "Arbor de interdictis" (S. 994) für die Interdiktions im römischen Recht.
Verzierungen und historisierte Initialen: elegante holzschnittartige Anfangsbuchstaben (darunter ein majestätischer Buchstabe H mit Justinian I. auf dem Thron) und dekorative Friese mit Satyrn und pflanzlichen Motiven.
Schriftbild: Haupttext in romischer Schrift, Überschriften kursiv, und ein erweitertes Seitenregister "am unteren Seitenrand", typisch für die lyoner Verlagskunst jener Zeit.
Zustand der Aufbewahrung und wertvolle Hinweise
Einband: In solider Pergamentausstattung aus dem 16. Jahrhundert.
Schnitt: Die Schnittkanten der Seiten rosarot gesprenkelt aus ästhetischen und schützenden Gründen, original aus der Epoche.
Innenzustand: Seiten 131 bis 1180 in außergewöhnlichem und perfektem Zustand.
Die Anfangsblätter (1-130) und Endblätter (1181-1195) zeigen historische Spuren einer Flut, aus der sie mit alten Restaurierungsmaßnahmen aus dem 17./18. Jahrhundert entfernt wurden (siehe letztes Foto). Es wird auf das Fehlen des Frontispiz hingewiesen, das während der Flut verlorenging.
Historische Spuren von weiterem Wert: Verschiedene Randbereiche weisen wertvolle Randbemerkungen und handschriftliche Notizen aus der Epoche in eisen-gallustinte aus dem 17. Jahrhundert auf, direkte Zeugnisse der Nutzung durch die Juristen der Epoche.
Gewicht: ca. 7 kg.
