Tijs Dragtsma (1992) - Van Gogh Beneath the Bandage

07
Tage
17
Stunden
07
Minuten
19
Sekunden
Startgebot
€ 1
Mindestpreis nicht erreicht
Côme De Drouas
Experte
Galerieschätzung  € 3.500 - € 4.200
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 140943 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Tijs Dragtsma (Niederlande, 1992) zeigt Van Gogh Beneath the Bandage, ein originales, signiertes Mixed-Media-Werk aus 2026 in Schwarz-Weiß, 51 × 51 cm, Zeitgenössisch, 2020+, verkauft inklusive Rahmen direkt vom Künstler.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Dieses Porträt zeigt Vincent van Gogh in der Stille nach einer Krise: das Bandagenband eng um den Kopf gelegt, ein schwerer Mantel gegen die Kälte hochgezogen, seine Augen fixieren jenseits des Betrachters mit derselben suchenden Intensität, die die Welt aus seinen Selbstporträts kennt. Es ist das Gesicht, an das sich die Geschichte erinnert, eingefangen in dem genauen Moment, in dem es am menschlichsten wird.

Die Geschichte hinter der Bandage ist eine der meist erzählten in der Kunstgeschichte, doch wird sie selten so genau betrachtet. Hier existiert jedes Haar des Fellhuts, jede Falte des Mantels, jede Linie, die in die Stirn gemeißelt ist, nur, weil Material entfernt wurde, nicht hinzugefügt. Keine Farbe. Keine Druckplatte. Keine Tinte. Das Porträt wird vollständig aus kontrollierten Kratzern aufgebaut, die in Acrylglas gearbeitet sind.

Aus der Ferne ruht das Bild zu etwas Ruhigem und Fast Monumentalem, ein Mann, der trotz allem, was er trägt, gefasst wirkt. Treten wir näher, weicht diese Ruhe einer dichten Fläche kontrollierter Oberflächenbeschädigungen, einer Landschaft feiner Spuren, die sich erst wieder in ein Gesicht auflösen, wenn man einen Schritt zurückgeht.

Das Porträt ist stets sichtbar, mit oder ohne gerichtetes Licht. Doch Licht bleibt ihm niemals gleichgültig. Wenn es sich verschiebt, fangen und spiegeln sich die Kratouch, der Kontrast vertieft sich, und die Bandage sowie der Blick scheinen schärfer zu werden. Licht schafft dieses Bild nicht. Es schärft das bereits Vorhandene.

Was unter der Bandage liegt, ist das eigentliche Motiv: nicht die Wunde selbst, sondern die Entscheidung, gesehen zu werden, während sie getragen wird. Nichts hier ist verborgen oder abgeschwächt. Der Schaden wird offen getragen, im Mann und im Material gleichermaßen, und diese Ähnlichkeit wird zum stillen Zentrum des Werks.

Dieses Werk setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck entstehen, und in der eine offen getragene Wunde zur Struktur wird, die ein Bild zusammenhält.

„Schaden ist keine Zerstörung. Es ist Struktur.“

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Bildserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Von Hand Zeile für Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche gemeißelt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und der Dunkelheit Form geben.

Aus der Distanz wirkt das Bild fast fotografisch. Mächtig, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus der Nähe zerfällt das Werk in ein dichtes Feld einzelner Spuren. Fein, zerbrechlich und beinahe schwerelos. Was fest schien, entpuppt sich als feines Netz von Linien, jede eine beabsichtigte Geste, jede wesentlich für das Ganze.

Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche bewegt, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen verfeinert sie sich und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einer fokussierten Spotlight-Karte vertieft sich der Kontrast und das Bild gewinnt eine skulpturale, fast luminöse Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Das Kratzen ist direkt und unwiderruflich. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Yet das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebt im Bewegungsfluss. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zur Erschaffung. Abwesenheit wird Präsenz.

In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie vollständig festgelegt. Durch das Zusammenspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint die Figur aus dem Schwarz hervorzutreten. In anderen senkt sie sich wieder in die Stille. Es ist in dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, dass das Werk lebendig wird.

Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt wurden, trägt die Oberfläche ein eigenes stilles Leben. Jede Kratzspur trägt einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtänderung weiter enthüllt.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich ein ständiges Verlangen, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Emotion zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.

Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jedes Werk als eigenständige Welt behandelt, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Einige Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsamer Anspruch an Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.

Ich bin von Kontrast fasziniert. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenbleiben zur Interpretation. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter enthüllt.

TD Fine Art Studio ist der Ort, an dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Anspruch, Werke zu schaffen, die eigenständig, absichtlich und lebendig wirken.

Dieses Porträt zeigt Vincent van Gogh in der Stille nach einer Krise: das Bandagenband eng um den Kopf gelegt, ein schwerer Mantel gegen die Kälte hochgezogen, seine Augen fixieren jenseits des Betrachters mit derselben suchenden Intensität, die die Welt aus seinen Selbstporträts kennt. Es ist das Gesicht, an das sich die Geschichte erinnert, eingefangen in dem genauen Moment, in dem es am menschlichsten wird.

Die Geschichte hinter der Bandage ist eine der meist erzählten in der Kunstgeschichte, doch wird sie selten so genau betrachtet. Hier existiert jedes Haar des Fellhuts, jede Falte des Mantels, jede Linie, die in die Stirn gemeißelt ist, nur, weil Material entfernt wurde, nicht hinzugefügt. Keine Farbe. Keine Druckplatte. Keine Tinte. Das Porträt wird vollständig aus kontrollierten Kratzern aufgebaut, die in Acrylglas gearbeitet sind.

Aus der Ferne ruht das Bild zu etwas Ruhigem und Fast Monumentalem, ein Mann, der trotz allem, was er trägt, gefasst wirkt. Treten wir näher, weicht diese Ruhe einer dichten Fläche kontrollierter Oberflächenbeschädigungen, einer Landschaft feiner Spuren, die sich erst wieder in ein Gesicht auflösen, wenn man einen Schritt zurückgeht.

Das Porträt ist stets sichtbar, mit oder ohne gerichtetes Licht. Doch Licht bleibt ihm niemals gleichgültig. Wenn es sich verschiebt, fangen und spiegeln sich die Kratouch, der Kontrast vertieft sich, und die Bandage sowie der Blick scheinen schärfer zu werden. Licht schafft dieses Bild nicht. Es schärft das bereits Vorhandene.

Was unter der Bandage liegt, ist das eigentliche Motiv: nicht die Wunde selbst, sondern die Entscheidung, gesehen zu werden, während sie getragen wird. Nichts hier ist verborgen oder abgeschwächt. Der Schaden wird offen getragen, im Mann und im Material gleichermaßen, und diese Ähnlichkeit wird zum stillen Zentrum des Werks.

Dieses Werk setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck entstehen, und in der eine offen getragene Wunde zur Struktur wird, die ein Bild zusammenhält.

„Schaden ist keine Zerstörung. Es ist Struktur.“

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Bildserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Von Hand Zeile für Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche gemeißelt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und der Dunkelheit Form geben.

Aus der Distanz wirkt das Bild fast fotografisch. Mächtig, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus der Nähe zerfällt das Werk in ein dichtes Feld einzelner Spuren. Fein, zerbrechlich und beinahe schwerelos. Was fest schien, entpuppt sich als feines Netz von Linien, jede eine beabsichtigte Geste, jede wesentlich für das Ganze.

Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche bewegt, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen verfeinert sie sich und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einer fokussierten Spotlight-Karte vertieft sich der Kontrast und das Bild gewinnt eine skulpturale, fast luminöse Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Das Kratzen ist direkt und unwiderruflich. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Yet das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebt im Bewegungsfluss. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zur Erschaffung. Abwesenheit wird Präsenz.

In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie vollständig festgelegt. Durch das Zusammenspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint die Figur aus dem Schwarz hervorzutreten. In anderen senkt sie sich wieder in die Stille. Es ist in dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, dass das Werk lebendig wird.

Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt wurden, trägt die Oberfläche ein eigenes stilles Leben. Jede Kratzspur trägt einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtänderung weiter enthüllt.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich ein ständiges Verlangen, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Emotion zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.

Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jedes Werk als eigenständige Welt behandelt, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Einige Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsamer Anspruch an Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.

Ich bin von Kontrast fasziniert. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenbleiben zur Interpretation. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter enthüllt.

TD Fine Art Studio ist der Ort, an dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Anspruch, Werke zu schaffen, die eigenständig, absichtlich und lebendig wirken.

Details

Künstler
Tijs Dragtsma (1992)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Van Gogh Beneath the Bandage
Technik
Mixed Media
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Niederlande
Jahr
2026
Zustand
exzellenter Zustand
Farbe
Schwarz, Weiß
Höhe
51 cm
Breite
51 cm
Stil
Zeitgenössisch
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
210
Verkaufte Objekte
100 %
protop

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Moderne und zeitgenössische Kunst