Tijs Dragtsma (1992) - William in Threads of Light

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Original signiertes Mixed-Media-Werk von Tijs Dragtsma (Jahrgang 1992), William in Threads of Light, 2026, 51 × 51 cm, Niederlande, gerahmt, in ausgezeichnetem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

William in Threads of Light zeigt nicht einen Mann so sehr wie das, was von ihm bleibt, wenn fast alles genommen wird. Aus einer Acrylglasscheibe, die ansonsten unberührt blieb, ragen ein Gesicht und ein Kragen als Feld feiner Kratzer empor, während die Augen, der Bart und der lange Fall des Mantels dunkel bleiben, zurück in das Material gefaltet, aus dem sie stammen.

Gegenstand ist Wilhelm von Oranien, eine Gestalt, deren Name untrennbar mit Macht verbunden ist, die ergriffen, verteidigt und schließlich verloren ging. Dieses Porträt verweilt nicht beim Herrscher oder Staatsmann. Es verweilt beim privaten Moment vor oder nach diesen Rollen, dem Gesicht, das in einen schmalen Lichtstreifen gerissen ist, während der Rest des Mannes zurückgehalten wird, wie als hätte die Geschichte uns nur so viel zugelassen.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild bildet sich vollständig durch kontrollierte Kratzer auf der Acrylglasscheibe, ein Feld einzelner Markierungen, das sich zu einem Kragen, einer Wangenknochen, einer Falte des Stoffs zusammenzieht und den Rest wieder ins Schwarz zurückfallen lässt. Das Bild wird nicht der Oberfläche hinzugefügt, es wird ihr entnommen; Schaden wird zu Struktur.

Das Bild ist immer präsent, sowohl bei Tageslicht als auch im Schatten gleichermaßen. Licht schafft es nicht; es schärft es nur, und unter direktem Licht fangen die Kratzer ein ruhiges Glänzen ein und der Kontrast vertieft sich. Aus verschiedenen Blickwinkeln wirkt das Porträt jedes Mal anders, ohne sich jemals zu verlieren, der Rüffel und die Stirn verschieben sich zwischen sanftem Glühen und einer härteren, genaueren Klarheit.

Vom anderen Ende des Raumes aus verankert sich das Werk zu einer einzigen monumentalen Gegenwart, einem Gesicht, das im Licht gegen ein Feld der Dunkelheit gehalten wird. Nah betrachtet verwandelt sich dieses Gesicht in unzählige einzelne Striche, eine Oberfläche, die niemals vollständig erklärt, wie das Abbild aus seiner Abwesenheit gemacht wurde.

William in Threads of Light setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen statt Pigment oder Druck konstruiert wird, und in der das öffentliche Bild eines Herrschers bis auf ein einzelnes menschliches Gesicht im Licht getragen wird. Dieses Werk ist einzigartig.

"Ein Mann, der weniger dafür erinnert wird, was er trug, als dafür, was noch Licht einfängt."

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Bildreihe, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Tiefschwarze Oberfläche wird Zeile für Zeile geschnitten; jedes Werk entsteht durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit bringen.

Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus nächster Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, zerbrechlich und fast schwerelos. Was fest schien, offenbart sich als zartes Netz aus Linien, jede eine bewusste Geste, jede essenziell für das Ganze.

Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Fläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Winkel steht die Silhouette deutlich und definiert da. Aus einem anderen mildert sie sich und beruhigt sich in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter fokussierter Ausleuchtung vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebendig mit Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.

In Werken wie diesem Porträt ist die Gestalt nie vollständig festgelegt. Durch das Wechselspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Dunkel hervorzutreten. In anderen kehrt es zurück in die Stille. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, lebt das Werk auf.

Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben in sich. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Änderung des Lichts weiter offenbart.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich der konstante Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt im Herzen dessen, was ich erschaffe.

Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jeder Werkszyklus als eigene Welt behandelt, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Manchmal entstehen Werke durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.

Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenbleiben der Deutung. Mein Ziel ist nicht einfach, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.

TD Fine Art Studio ist der Ort, an dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die eigenständig, absichtlich und lebendig wirken.

William in Threads of Light zeigt nicht einen Mann so sehr wie das, was von ihm bleibt, wenn fast alles genommen wird. Aus einer Acrylglasscheibe, die ansonsten unberührt blieb, ragen ein Gesicht und ein Kragen als Feld feiner Kratzer empor, während die Augen, der Bart und der lange Fall des Mantels dunkel bleiben, zurück in das Material gefaltet, aus dem sie stammen.

Gegenstand ist Wilhelm von Oranien, eine Gestalt, deren Name untrennbar mit Macht verbunden ist, die ergriffen, verteidigt und schließlich verloren ging. Dieses Porträt verweilt nicht beim Herrscher oder Staatsmann. Es verweilt beim privaten Moment vor oder nach diesen Rollen, dem Gesicht, das in einen schmalen Lichtstreifen gerissen ist, während der Rest des Mannes zurückgehalten wird, wie als hätte die Geschichte uns nur so viel zugelassen.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild bildet sich vollständig durch kontrollierte Kratzer auf der Acrylglasscheibe, ein Feld einzelner Markierungen, das sich zu einem Kragen, einer Wangenknochen, einer Falte des Stoffs zusammenzieht und den Rest wieder ins Schwarz zurückfallen lässt. Das Bild wird nicht der Oberfläche hinzugefügt, es wird ihr entnommen; Schaden wird zu Struktur.

Das Bild ist immer präsent, sowohl bei Tageslicht als auch im Schatten gleichermaßen. Licht schafft es nicht; es schärft es nur, und unter direktem Licht fangen die Kratzer ein ruhiges Glänzen ein und der Kontrast vertieft sich. Aus verschiedenen Blickwinkeln wirkt das Porträt jedes Mal anders, ohne sich jemals zu verlieren, der Rüffel und die Stirn verschieben sich zwischen sanftem Glühen und einer härteren, genaueren Klarheit.

Vom anderen Ende des Raumes aus verankert sich das Werk zu einer einzigen monumentalen Gegenwart, einem Gesicht, das im Licht gegen ein Feld der Dunkelheit gehalten wird. Nah betrachtet verwandelt sich dieses Gesicht in unzählige einzelne Striche, eine Oberfläche, die niemals vollständig erklärt, wie das Abbild aus seiner Abwesenheit gemacht wurde.

William in Threads of Light setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen statt Pigment oder Druck konstruiert wird, und in der das öffentliche Bild eines Herrschers bis auf ein einzelnes menschliches Gesicht im Licht getragen wird. Dieses Werk ist einzigartig.

"Ein Mann, der weniger dafür erinnert wird, was er trug, als dafür, was noch Licht einfängt."

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Bildreihe, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Tiefschwarze Oberfläche wird Zeile für Zeile geschnitten; jedes Werk entsteht durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit bringen.

Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus nächster Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, zerbrechlich und fast schwerelos. Was fest schien, offenbart sich als zartes Netz aus Linien, jede eine bewusste Geste, jede essenziell für das Ganze.

Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Fläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Winkel steht die Silhouette deutlich und definiert da. Aus einem anderen mildert sie sich und beruhigt sich in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter fokussierter Ausleuchtung vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebendig mit Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.

In Werken wie diesem Porträt ist die Gestalt nie vollständig festgelegt. Durch das Wechselspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Dunkel hervorzutreten. In anderen kehrt es zurück in die Stille. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, lebt das Werk auf.

Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben in sich. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Änderung des Lichts weiter offenbart.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich der konstante Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt im Herzen dessen, was ich erschaffe.

Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jeder Werkszyklus als eigene Welt behandelt, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Manchmal entstehen Werke durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.

Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenbleiben der Deutung. Mein Ziel ist nicht einfach, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.

TD Fine Art Studio ist der Ort, an dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die eigenständig, absichtlich und lebendig wirken.

Details

Künstler
Tijs Dragtsma (1992)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
William in Threads of Light
Technik
Mixed Media
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Niederlande
Jahr
2026
Zustand
exzellenter Zustand
Farbe
Schwarz, Weiß
Höhe
51 cm
Breite
51 cm
Stil
Zeitgenössisch
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
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