Skull Lot: 81g African Bloodstone + 94g Achat – Der Sonnenspiegel und die Zerrissene Mondgöttin Schädel- 175 g





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Schädel-Lot mit zwei Schädel-Meteoriten: African Bloodstone (Setonite) 81 g und Achat 94 g, Herkunft Südafrika, Titel Der Sonnenspiegel und die Zerrissene Mondgöttin.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Plinius der Ältere berichtet in seiner Naturalis Historia von einem Stein, der Wunder vollbringt, sobald man ihn ins Wasser taucht: Fällt Sonnenlicht darauf, verwandelt er seine Reflexion in tiefstes Blutrot. Außerhalb des Wassers, so schreibt er weiter, wird derselbe Stein zum Spiegel der Sonne selbst – er zeigt Sonnenfinsternisse an, indem er den Mond sichtbar über die Sonnenscheibe wandern lässt. Heliotrop nannten die Römer diesen Stein, "Sonnenwender", und genau diese lichtreflektierende, halb durchscheinende Qualität trägt der kleinere der beiden Schädel in sich: Milchige Semitransparenz lässt das Licht bis in seine Tiefe vordringen, bevor es an den satten roten Einschlüssen bricht.
Sein Gegenüber erzählt eine gewaltsamere kosmische Geschichte. Als Coatlicue, die aztekische Erdgöttin, unerwartet schwanger wurde, plante ihre Tochter Coyolxauhqui gemeinsam mit ihren vierhundert Geschwistern, den Muttermord zu vollziehen. Doch Huitzilopochtli, der Kriegsgott, kam bewaffnet zur Welt und enthauptete Coyolxauhqui noch im selben Moment – ihr zerstückelter Körper stürzte den Tempelberg hinab, während ihr Haupt in den Himmel geworfen wurde und dort zum Mond wurde. Ihre überlebenden Geschwister sind bis heute die Sterne des südlichen Himmels. Genau dieser kosmische Sturz zieht sich über den zweiten Schädel: Wirbelnde, galaktische Bahnen ziehen sich sternengürtelartig über seine Kopfmitte, bis sich Rot wie vergossenes Blut über sie ergießt – ein eingefrorener Moment jenes uralten Falls vom Himmel.
African Bloodstone, korrekt als "Setonite" bezeichnet, besteht aus rotem Jaspis, grau-grüner Chalcedon-Matrix und Pyrit-Einschlüssen, die für den metallischen Schimmer verantwortlich sind; Hauptfundregionen sind Südafrika, Namibia und Madagaskar. Der Achat ist eine Chalcedon-Varietät, deren wellenförmige, teils sphärolithische Bänderung durch rhythmische Kieselsäureablagerung in vulkanischen Hohlräumen entsteht.
Zwei Legenden, in denen Sonne, Mond und Blut sich begegnen – vereint in einem Sammlerstück.
African Bloodstone: Maße 5,0 x 3,2 x 3,5 cm, Gewicht 81 g
Achat: Maße 5,1 x 3,4 x 3,9 cm, Gewicht 94 g
Das Bild zeigt nicht ganz die Verhältnisse - der Achat ist ungefähr 1/5x größer, als der Setonite
Der Verkäufer stellt sich vor
Plinius der Ältere berichtet in seiner Naturalis Historia von einem Stein, der Wunder vollbringt, sobald man ihn ins Wasser taucht: Fällt Sonnenlicht darauf, verwandelt er seine Reflexion in tiefstes Blutrot. Außerhalb des Wassers, so schreibt er weiter, wird derselbe Stein zum Spiegel der Sonne selbst – er zeigt Sonnenfinsternisse an, indem er den Mond sichtbar über die Sonnenscheibe wandern lässt. Heliotrop nannten die Römer diesen Stein, "Sonnenwender", und genau diese lichtreflektierende, halb durchscheinende Qualität trägt der kleinere der beiden Schädel in sich: Milchige Semitransparenz lässt das Licht bis in seine Tiefe vordringen, bevor es an den satten roten Einschlüssen bricht.
Sein Gegenüber erzählt eine gewaltsamere kosmische Geschichte. Als Coatlicue, die aztekische Erdgöttin, unerwartet schwanger wurde, plante ihre Tochter Coyolxauhqui gemeinsam mit ihren vierhundert Geschwistern, den Muttermord zu vollziehen. Doch Huitzilopochtli, der Kriegsgott, kam bewaffnet zur Welt und enthauptete Coyolxauhqui noch im selben Moment – ihr zerstückelter Körper stürzte den Tempelberg hinab, während ihr Haupt in den Himmel geworfen wurde und dort zum Mond wurde. Ihre überlebenden Geschwister sind bis heute die Sterne des südlichen Himmels. Genau dieser kosmische Sturz zieht sich über den zweiten Schädel: Wirbelnde, galaktische Bahnen ziehen sich sternengürtelartig über seine Kopfmitte, bis sich Rot wie vergossenes Blut über sie ergießt – ein eingefrorener Moment jenes uralten Falls vom Himmel.
African Bloodstone, korrekt als "Setonite" bezeichnet, besteht aus rotem Jaspis, grau-grüner Chalcedon-Matrix und Pyrit-Einschlüssen, die für den metallischen Schimmer verantwortlich sind; Hauptfundregionen sind Südafrika, Namibia und Madagaskar. Der Achat ist eine Chalcedon-Varietät, deren wellenförmige, teils sphärolithische Bänderung durch rhythmische Kieselsäureablagerung in vulkanischen Hohlräumen entsteht.
Zwei Legenden, in denen Sonne, Mond und Blut sich begegnen – vereint in einem Sammlerstück.
African Bloodstone: Maße 5,0 x 3,2 x 3,5 cm, Gewicht 81 g
Achat: Maße 5,1 x 3,4 x 3,9 cm, Gewicht 94 g
Das Bild zeigt nicht ganz die Verhältnisse - der Achat ist ungefähr 1/5x größer, als der Setonite

