HOKKEI: Schüler von Hokusai — Die Shirakawa-Barriere und das Miyagino-Moor bei strömendem Regen - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)





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Original Totoya Hokkei Doppelblatt-Holzschnitt aus einem Kyōka-Ehon, The Shirakawa Barrier & Miyagino Moor in Driving Rain, ca. 1824, Edo-Periode, 22 × 26 cm, Japan, Herkunft Privatsammlung, Zustand Fair, Attribution Original, Echtheit Original/official.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Totoya Hokkei — Der Shirakawa‑Schranke & Miyagino Moor im strömenden Regen
Künstler: Totoya Hokkei 魚屋北渓 (1780–1850), einer der ersten und erfahrensten Schüler von Katsushika Hokusai
Werk: Doppelblatt-Illustration aus einem kyōka‑Bilderbuch (kyōka ehon); kein Albumtitel erscheint auf diesem Blatt
Gegenstand: 宮城野 Miyagino (rechte Seite) und 白川関 Shirakawa no Seki (linke Seite) — zwei der berühmtesten poetischen Ortsnamen von Michinoku, dargestellt unter einem einzigen Regenschauer
Datum: ca. 1824 (Bunsei‑Periode); eine Impression dieses Designs wird im Worcester Art Museum aufbewahrt, datiert auf ca. 1824
Technik: Holzschnitt (mokuhanga), Tinte und Farbe auf japanischem Papier
Format: Doppelblatt-Komposition (mihiraki) aus einem Hanshibon‑Album, zusammengefügt; ca. 22 × 26 cm
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Zustand
Die Farben sind noch gut erhalten und die Komposition lässt sich klar lesen. Das Papier weist mäßige Verschmutzungen und Verfärbungen auf. Bitte prüfen Sie die Abbildungen!
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Über den Druck
Der Regen macht die Verbindung. Ein einzelner Schauer langer diagonaler Linien wird senkrecht über beide Blätter hinweg geschnitten, über den Bund und hinaus auf die andere Seite, und es ist der Regen, nicht die Landschaft, der die beiden Hälften zu einem Bild macht. Alles andere bleibt flüsternd: helles ungedrucktes Papier, dünne Bänder graublauer Nebel, eine eingeschränkte Farbpalette aus sanftem Grün, Ocker und Schiefer.
Auf der rechten Seite befindet sich Miyagino, die Moorlandschaft vor Sendai — eine fast leere Ebene mit wandernden Wolkenbändern und niedrigen Büschelchen von Hagi, Hirtenkraut, übersät mit winzigen roten Blüten. Seit der Heian‑Zeit ist das Hagi‑Gebüsch von Miyagino das feststehende poetische Bild des Ortes, und Hokkei schenkt ihm genau diese Darstellung: keine Figuren, kein Vorfall, nur das blühende Gestrüpp und das Wetter. Die linke Seite ist die Shirakawa‑Schranke, der Kontrollpunkt, der die Schwelle des tiefen Nordens markierte. Hokkei baut sie auf dem Hang in Stufen auf — Fluss unten, dunkle Felsen, eine Steinstufe, ein Palisadenzaun, und darüber das kleine giebelgedeckte Dach der Schrankenhalle mit einer vom Wind verwehten Weide daneben. Unten rechts, draußen in der offenen Fläche, arbeitet eine kleine Gruppe ihren Weg über eine helle gewölbte Brücke: eine Figur mit gelbem Seggattip-Hut, ein Reiter mit grüner Strohmantel, ein Packpferd unter Bündeln. Sie sind die einzige Bewegung imArrangement, und sie sind durchnässt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Totoya Hokkei — Der Shirakawa‑Schranke & Miyagino Moor im strömenden Regen
Künstler: Totoya Hokkei 魚屋北渓 (1780–1850), einer der ersten und erfahrensten Schüler von Katsushika Hokusai
Werk: Doppelblatt-Illustration aus einem kyōka‑Bilderbuch (kyōka ehon); kein Albumtitel erscheint auf diesem Blatt
Gegenstand: 宮城野 Miyagino (rechte Seite) und 白川関 Shirakawa no Seki (linke Seite) — zwei der berühmtesten poetischen Ortsnamen von Michinoku, dargestellt unter einem einzigen Regenschauer
Datum: ca. 1824 (Bunsei‑Periode); eine Impression dieses Designs wird im Worcester Art Museum aufbewahrt, datiert auf ca. 1824
Technik: Holzschnitt (mokuhanga), Tinte und Farbe auf japanischem Papier
Format: Doppelblatt-Komposition (mihiraki) aus einem Hanshibon‑Album, zusammengefügt; ca. 22 × 26 cm
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Zustand
Die Farben sind noch gut erhalten und die Komposition lässt sich klar lesen. Das Papier weist mäßige Verschmutzungen und Verfärbungen auf. Bitte prüfen Sie die Abbildungen!
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Über den Druck
Der Regen macht die Verbindung. Ein einzelner Schauer langer diagonaler Linien wird senkrecht über beide Blätter hinweg geschnitten, über den Bund und hinaus auf die andere Seite, und es ist der Regen, nicht die Landschaft, der die beiden Hälften zu einem Bild macht. Alles andere bleibt flüsternd: helles ungedrucktes Papier, dünne Bänder graublauer Nebel, eine eingeschränkte Farbpalette aus sanftem Grün, Ocker und Schiefer.
Auf der rechten Seite befindet sich Miyagino, die Moorlandschaft vor Sendai — eine fast leere Ebene mit wandernden Wolkenbändern und niedrigen Büschelchen von Hagi, Hirtenkraut, übersät mit winzigen roten Blüten. Seit der Heian‑Zeit ist das Hagi‑Gebüsch von Miyagino das feststehende poetische Bild des Ortes, und Hokkei schenkt ihm genau diese Darstellung: keine Figuren, kein Vorfall, nur das blühende Gestrüpp und das Wetter. Die linke Seite ist die Shirakawa‑Schranke, der Kontrollpunkt, der die Schwelle des tiefen Nordens markierte. Hokkei baut sie auf dem Hang in Stufen auf — Fluss unten, dunkle Felsen, eine Steinstufe, ein Palisadenzaun, und darüber das kleine giebelgedeckte Dach der Schrankenhalle mit einer vom Wind verwehten Weide daneben. Unten rechts, draußen in der offenen Fläche, arbeitet eine kleine Gruppe ihren Weg über eine helle gewölbte Brücke: eine Figur mit gelbem Seggattip-Hut, ein Reiter mit grüner Strohmantel, ein Packpferd unter Bündeln. Sie sind die einzige Bewegung imArrangement, und sie sind durchnässt.

