Altes Ägypten, Griechisch-römische Zeit Sandstein Römisches Ägypten – Sandstein-Stierkopf - 8 cm






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Fragmentarischer Sandstein-Stierkopf aus dem Römischen Ägypten, ca. 1.–3. Jh. n. Chr., 8 cm hoch, 6,5 cm breit, 5 cm tief, Zustand Fair, Original-/offizielle Echtheit, zwei Löcher auf der Rückseite deuten auf eine frühere Befestigung an einer größeren Struktur hin; ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Collection, Deutschland, 2025 aus Deutschland erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fragmentarischer Sandstein-Bullekopf aus dem Römischen Ägypten, aus hellfarbigem Stein geschnitzt. Die Darstellung zeigt den Kopf eines mächtigen männlichen Rindes, gekennzeichnet durch seine breite Schnauze und eine kompakte, stark vorspringende skulpturale Modellierung.
Besonders auffällig ist die massige und deutlich vorspringende Schnauze, die dem Tier ein kraftvolles Erscheinungsbild verleiht. Über der Schnauze verengt sich der Kopf zum Stirnbereich. Die Augen und weitere Gesichtszüge wurden skulptural definiert, obwohl Jahrhunderte der Oberflächenabnutzung einige der ursprünglichen Details abgeschwächt haben.
Der obere Teil des Kopfes ist nur fragmentarisch erhalten. An den Seiten erkennen sich Reste des ursprünglichen Ohren- und/oder Hornbereichs, während die Hörner selbst nicht mehr vollständig erhalten sind. Von der Seite betrachtet wird der dreidimensionale Charakter der Schnitzerei besonders deutlich: Schnauze und Gesicht ragen stark hervor, während die Rückseite deutlich flacher ist.
Originalfunktion
Von besonderem Interesse sind die zwei Löcher auf der Rückseite. Diese deuten darauf hin, dass der Bullenkopf vermutlich nicht als freistehende Skulptur gedacht war, sondern als aufgemaltes/skulpturales Element, das ursprünglich an einer größeren Stütze oder Struktur befestigt war.
Es könnte Teil eines dekorativen, architektonischen oder möglicherweise kultischen Objekts gewesen sein. Aufgrund seines fragmentarischen Zustands und des Fehlens eines dokumentierten archäologischen Fundkontexts kann seine genaue ursprüngliche Funktion heute nicht mit Sicherheit bestimmt werden.
Der Bulle in Ägypten zur Römerzeit
Der Bulle stand im Ägypten seit Pharaonenzeit bis in die römische Zeit hinein für tiefgreifende religiöse und symbolische Bedeutung: Stärke, Fruchtbarkeit und männliche Potenz. Diese lang gelebten ägyptischen Traditionen und tierkulte dauerten bis in die ptolemäische und römische Epoche an.
Besonders wichtig war der Apis-Stallbulle von Memphis, dessen Kult sowohl unter ptolemäischer als auch römischer Herrschaft aktiv blieb. Bullen und Rinder traten jedoch auch in einer Vielzahl anderer religiöser und dekorativer Kontexte auf.
Der gegenwärtige Fragment ist daher bewusst einfach als Bullenkopf beschrieben. Eine Identifizierung mit dem Apis-Bullen wäre ohne unverwechselbare Merkmale oder einen sicheren archäologischen Kontext nicht gerechtfertigt.
Die kraftvolle und vergleichsweise naturalistische Behandlung des Tieres kann mit dem künstlerischen Umfeld des Römischen Ägypten assoziiert werden, wo traditionelle ägyptische Motive und religiöse Konzepte neben hellenistischen und römischen künstlerischen Einflüssen fortbestanden.
Der Sandstein zeigt eine hell beige bis ockergelbliche Oberfläche mit bräunlichen Verfärbungen und Bereichen von Mineralablagerungen. Größere Ablagerungen verbleiben in vertieften und geschützten Bereichen.
Fragmentarischer archäologischer Zustand. Bedeutende alterungsbedingte Oberflächenabnutzung, Witterungseinflüsse, Absplitterungen, Ablagerungen und größere Verluste, insbesondere im oberen und hinteren Bereich. Die markante Schnauze und wesentliche Teile des Kopfes sind erhalten. Auf der Rückseite befinden sich zwei Löcher, die möglicherweise mit der ursprünglichen Befestigung des Objekts zusammenhängen.
Provenienz
Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Während der ausgedehnten Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb danach im Familienbesitz.
Wie es üblich war bei Privatkäufen auf lokalen Märkten während der 1950er–1970er Jahre, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz ist durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.
Fragmentarischer Sandstein-Bullekopf aus dem Römischen Ägypten, aus hellfarbigem Stein geschnitzt. Die Darstellung zeigt den Kopf eines mächtigen männlichen Rindes, gekennzeichnet durch seine breite Schnauze und eine kompakte, stark vorspringende skulpturale Modellierung.
Besonders auffällig ist die massige und deutlich vorspringende Schnauze, die dem Tier ein kraftvolles Erscheinungsbild verleiht. Über der Schnauze verengt sich der Kopf zum Stirnbereich. Die Augen und weitere Gesichtszüge wurden skulptural definiert, obwohl Jahrhunderte der Oberflächenabnutzung einige der ursprünglichen Details abgeschwächt haben.
Der obere Teil des Kopfes ist nur fragmentarisch erhalten. An den Seiten erkennen sich Reste des ursprünglichen Ohren- und/oder Hornbereichs, während die Hörner selbst nicht mehr vollständig erhalten sind. Von der Seite betrachtet wird der dreidimensionale Charakter der Schnitzerei besonders deutlich: Schnauze und Gesicht ragen stark hervor, während die Rückseite deutlich flacher ist.
Originalfunktion
Von besonderem Interesse sind die zwei Löcher auf der Rückseite. Diese deuten darauf hin, dass der Bullenkopf vermutlich nicht als freistehende Skulptur gedacht war, sondern als aufgemaltes/skulpturales Element, das ursprünglich an einer größeren Stütze oder Struktur befestigt war.
Es könnte Teil eines dekorativen, architektonischen oder möglicherweise kultischen Objekts gewesen sein. Aufgrund seines fragmentarischen Zustands und des Fehlens eines dokumentierten archäologischen Fundkontexts kann seine genaue ursprüngliche Funktion heute nicht mit Sicherheit bestimmt werden.
Der Bulle in Ägypten zur Römerzeit
Der Bulle stand im Ägypten seit Pharaonenzeit bis in die römische Zeit hinein für tiefgreifende religiöse und symbolische Bedeutung: Stärke, Fruchtbarkeit und männliche Potenz. Diese lang gelebten ägyptischen Traditionen und tierkulte dauerten bis in die ptolemäische und römische Epoche an.
Besonders wichtig war der Apis-Stallbulle von Memphis, dessen Kult sowohl unter ptolemäischer als auch römischer Herrschaft aktiv blieb. Bullen und Rinder traten jedoch auch in einer Vielzahl anderer religiöser und dekorativer Kontexte auf.
Der gegenwärtige Fragment ist daher bewusst einfach als Bullenkopf beschrieben. Eine Identifizierung mit dem Apis-Bullen wäre ohne unverwechselbare Merkmale oder einen sicheren archäologischen Kontext nicht gerechtfertigt.
Die kraftvolle und vergleichsweise naturalistische Behandlung des Tieres kann mit dem künstlerischen Umfeld des Römischen Ägypten assoziiert werden, wo traditionelle ägyptische Motive und religiöse Konzepte neben hellenistischen und römischen künstlerischen Einflüssen fortbestanden.
Der Sandstein zeigt eine hell beige bis ockergelbliche Oberfläche mit bräunlichen Verfärbungen und Bereichen von Mineralablagerungen. Größere Ablagerungen verbleiben in vertieften und geschützten Bereichen.
Fragmentarischer archäologischer Zustand. Bedeutende alterungsbedingte Oberflächenabnutzung, Witterungseinflüsse, Absplitterungen, Ablagerungen und größere Verluste, insbesondere im oberen und hinteren Bereich. Die markante Schnauze und wesentliche Teile des Kopfes sind erhalten. Auf der Rückseite befinden sich zwei Löcher, die möglicherweise mit der ursprünglichen Befestigung des Objekts zusammenhängen.
Provenienz
Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Während der ausgedehnten Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb danach im Familienbesitz.
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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