Römisches Reich Nabatäisch / Früher Römischer Terrakotta-Schnabelkrug - 16 cm






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Nabataeerisch / frühe römische Tonvase mit Henkelauslauf, ca. 1. Jahrhundert v. Chr. bis 1. Jahrhundert n. Chr., kugelförmiger Körper, 16 cm hoch, 12 cm breit und 12 cm tief, Zustand: fair, authentisch als Original, aus einer Privatkollektion in Deutschland 2025 erworben, Vorgänger 1960 über einen Antiquitätenmarkt erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gut proportionierte Terrakotta-Kanne mit kugeligem Körper, seitlichem röhrenförmigen Ausguss und Schultergriff, wahrscheinlich aus dem nabataeischen Kulturbereich stammend und auf die Zeit um die Wende der Epoche datiert.
Das Gefäß besitzt einen nahezu kugelförmigen, rennradartig geformten Körper, der auf einem niedrigen Stirnfuß ruht. Die Schulter steigt in einen vergleichsweise kurzen, leicht verengten Hals über. Der Mundraum wird von einem deutlich hervorstehenden, breit profilierten Rand umgeben. Ein erheblicher Schultergriff verbindet die Schulter mit dem oberen Halsabschnitt unmittelbar unter dem Rand.
Ein besonders charakteristisches Merkmal ist der separat an der Schulter befestigte röhrenförmige Ausguss, der leicht nach oben geneigt aus dem Schulterbereich heraustritt und in einer kleinen runden Öffnung endet. Die Kombination aus breiter Hauptöffnung und einem zusätzlichen engen Ausguss deutet darauf hin, dass das Gefäß zur Lagerung und kontrollierten Ausgießung von Flüssigkeiten vorgesehen war.
Die Gefäßfaser zeigt eine starke orangefarbene bis ziegelrote Färbung, charakteristisch für zahlreiche Keramiktraditionen des südlichen Levanten und des nabataeischen Kulturraums. Horizontale Spuren des Drehs auf dem Körper sind deutlich sichtbar. Helle Mineralablagerungen und unregelmäßige Verfärbungszonen bedecken Teile der Oberfläche und verleihen dem Gefäß ein natürlich gealtertes und archäologisch wirkendes Erscheinungsbild.
Die Form gehört zu einer weiter verbreiteten nahöstlichen Tradition kugelförmiger Krüge und spouteter Gefäße. Verwandte Formen treten sowohl in nabataischen als auch in benachbarten parthischen und frührömischen Keramiktraditionen auf. Ohne einen dokumentierten archäologischen Fundkontext lässt sich eine endgültige regionale Zuschreibung, die ausschließlich auf der Form basiert, nicht sicher feststellen; dennoch erscheint eine Zuschreibung zum nabataeischen oder nabataeisch–frührömischen Kulturraum auf Grundlage des Materials, der Form und der Bauweise plausibel.
Alterbedingte Mineralablagerungen, Verfärbungen, Oberflächenabnutzung und kleinere Absplitterungen. Risse und Bruchlinien sowie eine alte Reparatur/Restauration sind am Körper sichtbar. Eine weitere Bruchlinie ist rund um den Hals bzw. unmittelbar unter dem Rand sichtbar. Der seitliche Ausguss ist erhalten. Trotz der genannten alterungsbedingten Schäden und der Restaurierung bleibt das Gefäß weitgehend vollständig und präsentiert sich gut.
Herkunft:
Ehemals in der Madeleine- & Erich-Dammann-Sammlung, Deutschland. Im Laufe der umfangreichen Reisen der Besitzer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich danach in kontinuierlichem Familienbesitz. Wie es für Privatkäufe in lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich war, wurden Käufe bzw. Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Herkunft ist durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.
Gut proportionierte Terrakotta-Kanne mit kugeligem Körper, seitlichem röhrenförmigen Ausguss und Schultergriff, wahrscheinlich aus dem nabataeischen Kulturbereich stammend und auf die Zeit um die Wende der Epoche datiert.
Das Gefäß besitzt einen nahezu kugelförmigen, rennradartig geformten Körper, der auf einem niedrigen Stirnfuß ruht. Die Schulter steigt in einen vergleichsweise kurzen, leicht verengten Hals über. Der Mundraum wird von einem deutlich hervorstehenden, breit profilierten Rand umgeben. Ein erheblicher Schultergriff verbindet die Schulter mit dem oberen Halsabschnitt unmittelbar unter dem Rand.
Ein besonders charakteristisches Merkmal ist der separat an der Schulter befestigte röhrenförmige Ausguss, der leicht nach oben geneigt aus dem Schulterbereich heraustritt und in einer kleinen runden Öffnung endet. Die Kombination aus breiter Hauptöffnung und einem zusätzlichen engen Ausguss deutet darauf hin, dass das Gefäß zur Lagerung und kontrollierten Ausgießung von Flüssigkeiten vorgesehen war.
Die Gefäßfaser zeigt eine starke orangefarbene bis ziegelrote Färbung, charakteristisch für zahlreiche Keramiktraditionen des südlichen Levanten und des nabataeischen Kulturraums. Horizontale Spuren des Drehs auf dem Körper sind deutlich sichtbar. Helle Mineralablagerungen und unregelmäßige Verfärbungszonen bedecken Teile der Oberfläche und verleihen dem Gefäß ein natürlich gealtertes und archäologisch wirkendes Erscheinungsbild.
Die Form gehört zu einer weiter verbreiteten nahöstlichen Tradition kugelförmiger Krüge und spouteter Gefäße. Verwandte Formen treten sowohl in nabataischen als auch in benachbarten parthischen und frührömischen Keramiktraditionen auf. Ohne einen dokumentierten archäologischen Fundkontext lässt sich eine endgültige regionale Zuschreibung, die ausschließlich auf der Form basiert, nicht sicher feststellen; dennoch erscheint eine Zuschreibung zum nabataeischen oder nabataeisch–frührömischen Kulturraum auf Grundlage des Materials, der Form und der Bauweise plausibel.
Alterbedingte Mineralablagerungen, Verfärbungen, Oberflächenabnutzung und kleinere Absplitterungen. Risse und Bruchlinien sowie eine alte Reparatur/Restauration sind am Körper sichtbar. Eine weitere Bruchlinie ist rund um den Hals bzw. unmittelbar unter dem Rand sichtbar. Der seitliche Ausguss ist erhalten. Trotz der genannten alterungsbedingten Schäden und der Restaurierung bleibt das Gefäß weitgehend vollständig und präsentiert sich gut.
Herkunft:
Ehemals in der Madeleine- & Erich-Dammann-Sammlung, Deutschland. Im Laufe der umfangreichen Reisen der Besitzer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich danach in kontinuierlichem Familienbesitz. Wie es für Privatkäufe in lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich war, wurden Käufe bzw. Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Herkunft ist durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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