Altgriechisch, hellenistisch Terracotta hellenistische Terrakotta-Lagynos - 19 cm

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In gutem Zustand, hellenistischer Terrakotta-Lagynos ca. 19 cm hoch mit breitem Rumpf, deutlich abgezeichneter Schulter, langem schmalen Hals und gerilltem Traggriff, aus dem 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Gut erhaltenes hellenistisch geformtes Lagynos aus rostartigem Terrakotta. Das Gefäß besitzt einen breiten, gedrungenen Körper mit deutlich artikulierter Schulter, einen vergleichsweise langen und schmalen Hals sowie einen hoch gesetzten Henkel. Die charakteristischen Proportionen entsprechen dem Lagynos, einem nahe dem östlichen Mittelmeerraum Hellenistik weit verbreiteten Gefäßtyp.

Der Körper erhebt sich von einem kleinen, leicht versetzten Rundfuß und weitet sich nach außen, um seine größte Breite im oberen Bereich zu erreichen. Besonders markant ist der ausgeprägte knappe Übergang zur Schulter; über dieser verläuft das Profil sanft zum Hals hin und schafft so die deutlich artikulierte Silhouette, die für diese Gefäßform typisch ist.

Die Schulter ist mit mehreren feinen konzentrischen, radrundgedrehten Linien und Ritzen verziert. Weitere horizontale Drehspuren sind am Hals und am Körper sichtbar und zeugen von der Herstellung am Töpferrad.

Der vergleichsweise hohe Hals verjüngt sich leicht, bevor er sich zum Mund öffnet. Er endet in einem breiten, stark modellierten vorspringenden Rand, der eindeutig vom Hals abgegrenzt ist.

Ein stattlicher Traghenkel erhebt sich kurz unter dem Rand in einer breiten Kurve und verbindet sich anschließend mit der Schulter. Die äußere Oberfläche ist durch mehrere Längsrillen gegliedert, wodurch ein deutlich gerippter Umriss entsteht.

Die Terrakotta zeigt eine warme Orange- bis rötlich-braune Färbung mit natürlichen Variationen, die sich aus dem Brennvorgang ergeben. Leichtere Ablagerungen, Verfärbungen und altersbedingte Oberflächenabnutzung sind über das Gefäß verteilt. Originelle Drehschnitte und die Struktur des Tons bleiben in zahlreichen Bereichen deutlich sichtbar.

Typologie und Funktion

Der Lagynos gehört zu den charakteristischen Gefäßformen der hellenistischen Keramik, insbesondere verbunden mit dem östlichen Mittelmeerraum. Er zeichnet sich allgemein durch einen breiten Körper mit deutlich definierter Schulter, einen relativ schmalen Hals und einen einzelnen Henkel aus.

Lagynoi wurden als Krüge oder Ausschöpfgefäße für Flüssigkeiten, insbesondere Wein, verwendet und mit der hellenistischen Trink- und Banquierungskultur assoziiert. Neben aufwendig dekorierten Exemplaren mit hellen, einfarbigen Überzügen und bemalter Ornamentik wurden auch einfachere, unverzierte bzw. glattkörperige Versionen hergestellt, die in erster Linie durch ihre markante Form, Profilierung und rad-gedrehten Schmuck glänzten.

Das vorliegende Exemplar gehört zu dieser überwiegend unverzierten, schlichten Terrakotta-Gruppe, wobei sein breiter Körper, der scharf artikulierte Schulterbereich und der gerillte Traghenkel die hauptsächlichen dekorativen Elemente bilden.

Bedingung

Guter Zustand, altersentsprechend. Oberflächenabnutzung, mineralische und erdige Ablagerungen, Verfärbungen und kleinere Absplitterungen überall. Am Rand ist deutlich ein Absplitterung bzw. kleiner Verlust vorhanden. Weitere altersbedingte Unregelmäßigkeiten und Gebrauchsspuren sind sichtbar.

Der Körper, Hals, Fuß und Henkel sind insgesamt gut erhalten, und die ursprüngliche Form des Gefäßes bleibt vollständig ablesbar. Bitte beachten Sie die Fotografien zum genauen Zustand.

Provenienz

Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Collection, Deutschland. Während der ausgedehnten Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich danach kontinuierlich im Familienbesitz.

Wie es bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er-Jahren üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch verlangt. Die Provenienz ist durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.

Gut erhaltenes hellenistisch geformtes Lagynos aus rostartigem Terrakotta. Das Gefäß besitzt einen breiten, gedrungenen Körper mit deutlich artikulierter Schulter, einen vergleichsweise langen und schmalen Hals sowie einen hoch gesetzten Henkel. Die charakteristischen Proportionen entsprechen dem Lagynos, einem nahe dem östlichen Mittelmeerraum Hellenistik weit verbreiteten Gefäßtyp.

Der Körper erhebt sich von einem kleinen, leicht versetzten Rundfuß und weitet sich nach außen, um seine größte Breite im oberen Bereich zu erreichen. Besonders markant ist der ausgeprägte knappe Übergang zur Schulter; über dieser verläuft das Profil sanft zum Hals hin und schafft so die deutlich artikulierte Silhouette, die für diese Gefäßform typisch ist.

Die Schulter ist mit mehreren feinen konzentrischen, radrundgedrehten Linien und Ritzen verziert. Weitere horizontale Drehspuren sind am Hals und am Körper sichtbar und zeugen von der Herstellung am Töpferrad.

Der vergleichsweise hohe Hals verjüngt sich leicht, bevor er sich zum Mund öffnet. Er endet in einem breiten, stark modellierten vorspringenden Rand, der eindeutig vom Hals abgegrenzt ist.

Ein stattlicher Traghenkel erhebt sich kurz unter dem Rand in einer breiten Kurve und verbindet sich anschließend mit der Schulter. Die äußere Oberfläche ist durch mehrere Längsrillen gegliedert, wodurch ein deutlich gerippter Umriss entsteht.

Die Terrakotta zeigt eine warme Orange- bis rötlich-braune Färbung mit natürlichen Variationen, die sich aus dem Brennvorgang ergeben. Leichtere Ablagerungen, Verfärbungen und altersbedingte Oberflächenabnutzung sind über das Gefäß verteilt. Originelle Drehschnitte und die Struktur des Tons bleiben in zahlreichen Bereichen deutlich sichtbar.

Typologie und Funktion

Der Lagynos gehört zu den charakteristischen Gefäßformen der hellenistischen Keramik, insbesondere verbunden mit dem östlichen Mittelmeerraum. Er zeichnet sich allgemein durch einen breiten Körper mit deutlich definierter Schulter, einen relativ schmalen Hals und einen einzelnen Henkel aus.

Lagynoi wurden als Krüge oder Ausschöpfgefäße für Flüssigkeiten, insbesondere Wein, verwendet und mit der hellenistischen Trink- und Banquierungskultur assoziiert. Neben aufwendig dekorierten Exemplaren mit hellen, einfarbigen Überzügen und bemalter Ornamentik wurden auch einfachere, unverzierte bzw. glattkörperige Versionen hergestellt, die in erster Linie durch ihre markante Form, Profilierung und rad-gedrehten Schmuck glänzten.

Das vorliegende Exemplar gehört zu dieser überwiegend unverzierten, schlichten Terrakotta-Gruppe, wobei sein breiter Körper, der scharf artikulierte Schulterbereich und der gerillte Traghenkel die hauptsächlichen dekorativen Elemente bilden.

Bedingung

Guter Zustand, altersentsprechend. Oberflächenabnutzung, mineralische und erdige Ablagerungen, Verfärbungen und kleinere Absplitterungen überall. Am Rand ist deutlich ein Absplitterung bzw. kleiner Verlust vorhanden. Weitere altersbedingte Unregelmäßigkeiten und Gebrauchsspuren sind sichtbar.

Der Körper, Hals, Fuß und Henkel sind insgesamt gut erhalten, und die ursprüngliche Form des Gefäßes bleibt vollständig ablesbar. Bitte beachten Sie die Fotografien zum genauen Zustand.

Provenienz

Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Collection, Deutschland. Während der ausgedehnten Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich danach kontinuierlich im Familienbesitz.

Wie es bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er-Jahren üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch verlangt. Die Provenienz ist durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.

Details

Kultur
Altgriechisch, hellenistisch
Jahrhundert/ Zeitraum
ca. 3rd–1st Century BC
Name of object
Hellenistic Terracotta Lagynos
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Terracotta
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Angemessen
Vorbesitzer erworben von
Antikmarkt
Height
19 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Width
17 cm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Unbekannt
Tiefe
17 cm
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
425
Verkaufte Objekte
96,55 %
Privat

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