ptolemäisch-römische Periode Terracotta Figur des Harpokrates - 10 cm






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Fragmentarische griechisch-ägyptische Terrakottafigur Harpokrates aus der ptolemaeisch-römischen Periode, ca. 3. Jahrhundert v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr., in befriedigendem Zustand und Original, Maße ca. 10 cm Höhe, 6 cm Breite, 3,5 cm Tiefe; 2025 aus einer Privatkollektion in Deutschland erworben, vorheriger Eigentümer erwarb es 1960 von einem Antiquitätenmarkt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fragmentarische griechisch-ägyptische Terrakottafigur Harpokrates, der hellenistisch-römische Ausdruck des ägyptischen Kleinkind-Gotts Horus. Der erhaltene Teil umfasst Kopf und Oberkörper sowie Teile der seitlichen und unteren Abschnitte der ursprünglichen Figur.
Die Identifizierung als Harpokrates wird insbesondere durch die charakteristische Hand-zu-Mund-Geste unterstützt. Ein Arm ist gebeugt und die Hand zum Mund erhoben, eine ikonografische Konvention, die aus alten ägyptischen Darstellungen des Horus als Kind abgeleitet und später zu einem der Hauptattribute Harpokrates in der hellenistisch-römischen Welt entwickelt wurde.
Darstellung
Das Gesicht wird frontals gezeigt und ist vergleichsweise stark modelliert. Mandeläugige Augen, eine markante Nase und ein kleiner Mund bleiben sichtbar. Das Gesicht wird von voluminösem Haar oder Locken umrahmt, die zu beiden Seiten hin fallen.
Über der Stirn befindet sich eine modellierte Krone oder Kopfbedeckung, deren ursprüngliche Details aufgrund des fragmentarischen Zustands jedoch nicht mit Sicherheit bestimmt werden können. Hinter dem Kopf erhebt sich ein hoher, sich verjüngender Teil. Ob dies Teil der Kopfbedeckung, ein Hintergrundelement oder eine andere Komponente der ursprünglichen Komposition war, kann aus dem erhaltenen Fragment nicht mit Sicherheit festgestellt werden.
Besonders kennzeichnend ist der gebeugte Arm, wobei die Hand unmittelbar vor dem Mund oder Kinn positioniert ist und die charakteristische Finger-zu-Mund-Geste Harpokrates reproduziert. Der Oberkörper ist breit und sanft modelliert, während die anatomischen Details stärker schematisiert sind als das Gesicht, die Haare und die wichtigsten ikonografischen Attribute.
Rückseite und Herstellung
Im Gegensatz zur detaillierteren Vorderseite ist die Rückseite größtenteils schlicht und nur grob bearbeitet. Dies entspricht den in der hellenistisch-römischen Ägypten allgemein angewandten modellguss-basierten Fertigungstechniken für figürliche Terrakotten.
Der rötlich-braune Ton hat eine relativ feine, lokal poröse Oberfläche. Überreste der ursprünglichen Polychromie sind nicht mit Sicherheit zu identifizieren.
Ikonografie
Harpokrates repräsentiert die griechische Interpretation des ägyptischen Horus-pa-khered („Horus das Kind“). In der ägyptischen Ikonografie ist der Finger am Mund eine konventionelle Kennzeichnung von Kindheit. Das Motiv wurde später übernommen und zu zahlreichen Variationen während der hellenistisch-römischen Perioden weiterentwickelt.
Terrakotta-Figuren des Harpokrates waren im griechisch-römischen Ägypten weit verbreitet und treten mit einer Vielzahl von Frisuren, Kronen, Tieren und zusätzlichen Attributen auf. Die Gottheit war besonders mit Kindheit, Schutz, Fruchtbarkeit, Regeneration und dem Fortbestand des Lebens assoziiert.
Das vorliegende Fragment verbindet die traditionelle ägyptische Ikonografie des Kind-Horus mit einem deutlich hellenistisch-römischen Ansatz in der Modellierung von Gesicht und Frisur.
Fragmentarisch. Wesentliche Teile des ursprünglichen Körpers und der unteren Komposition fehlen; die alten Bruchkanten sind deutlich sichtbar. Alterungsbedingte Oberflächenabnutzung, kleine Absplitterungen, Ablagerungen und Verkrustungen sind vorhanden. Trotz seines fragmentarischen Zustands sind die Gesichtszüge, Frisur, Kopfbedeckung und insbesondere die charakteristische Hände-zu-Mund-Geste weiterhin deutlich erkennbar.
Provenienz
Früher Teil der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Erworben während der umfangreichen Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland bis 1970 dokumentiert und blieb anschließend im Familienbesitz.
Wie es für Privatkäufe auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz wird durch den langjährigen Familienbesitz, historische Aufnahmen der Sammlung in Deutschland und begleitende biografische Dokumentation gestützt.
Fragmentarische griechisch-ägyptische Terrakottafigur Harpokrates, der hellenistisch-römische Ausdruck des ägyptischen Kleinkind-Gotts Horus. Der erhaltene Teil umfasst Kopf und Oberkörper sowie Teile der seitlichen und unteren Abschnitte der ursprünglichen Figur.
Die Identifizierung als Harpokrates wird insbesondere durch die charakteristische Hand-zu-Mund-Geste unterstützt. Ein Arm ist gebeugt und die Hand zum Mund erhoben, eine ikonografische Konvention, die aus alten ägyptischen Darstellungen des Horus als Kind abgeleitet und später zu einem der Hauptattribute Harpokrates in der hellenistisch-römischen Welt entwickelt wurde.
Darstellung
Das Gesicht wird frontals gezeigt und ist vergleichsweise stark modelliert. Mandeläugige Augen, eine markante Nase und ein kleiner Mund bleiben sichtbar. Das Gesicht wird von voluminösem Haar oder Locken umrahmt, die zu beiden Seiten hin fallen.
Über der Stirn befindet sich eine modellierte Krone oder Kopfbedeckung, deren ursprüngliche Details aufgrund des fragmentarischen Zustands jedoch nicht mit Sicherheit bestimmt werden können. Hinter dem Kopf erhebt sich ein hoher, sich verjüngender Teil. Ob dies Teil der Kopfbedeckung, ein Hintergrundelement oder eine andere Komponente der ursprünglichen Komposition war, kann aus dem erhaltenen Fragment nicht mit Sicherheit festgestellt werden.
Besonders kennzeichnend ist der gebeugte Arm, wobei die Hand unmittelbar vor dem Mund oder Kinn positioniert ist und die charakteristische Finger-zu-Mund-Geste Harpokrates reproduziert. Der Oberkörper ist breit und sanft modelliert, während die anatomischen Details stärker schematisiert sind als das Gesicht, die Haare und die wichtigsten ikonografischen Attribute.
Rückseite und Herstellung
Im Gegensatz zur detaillierteren Vorderseite ist die Rückseite größtenteils schlicht und nur grob bearbeitet. Dies entspricht den in der hellenistisch-römischen Ägypten allgemein angewandten modellguss-basierten Fertigungstechniken für figürliche Terrakotten.
Der rötlich-braune Ton hat eine relativ feine, lokal poröse Oberfläche. Überreste der ursprünglichen Polychromie sind nicht mit Sicherheit zu identifizieren.
Ikonografie
Harpokrates repräsentiert die griechische Interpretation des ägyptischen Horus-pa-khered („Horus das Kind“). In der ägyptischen Ikonografie ist der Finger am Mund eine konventionelle Kennzeichnung von Kindheit. Das Motiv wurde später übernommen und zu zahlreichen Variationen während der hellenistisch-römischen Perioden weiterentwickelt.
Terrakotta-Figuren des Harpokrates waren im griechisch-römischen Ägypten weit verbreitet und treten mit einer Vielzahl von Frisuren, Kronen, Tieren und zusätzlichen Attributen auf. Die Gottheit war besonders mit Kindheit, Schutz, Fruchtbarkeit, Regeneration und dem Fortbestand des Lebens assoziiert.
Das vorliegende Fragment verbindet die traditionelle ägyptische Ikonografie des Kind-Horus mit einem deutlich hellenistisch-römischen Ansatz in der Modellierung von Gesicht und Frisur.
Fragmentarisch. Wesentliche Teile des ursprünglichen Körpers und der unteren Komposition fehlen; die alten Bruchkanten sind deutlich sichtbar. Alterungsbedingte Oberflächenabnutzung, kleine Absplitterungen, Ablagerungen und Verkrustungen sind vorhanden. Trotz seines fragmentarischen Zustands sind die Gesichtszüge, Frisur, Kopfbedeckung und insbesondere die charakteristische Hände-zu-Mund-Geste weiterhin deutlich erkennbar.
Provenienz
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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