YOSHINARI • Shunga 春画 • gebundenes Ehon • Japanischer Holzblockdruck • Ukiyo-e - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler / Autor: Auf einer Platte signiert; die Signatur endet mit 成 画 (…nari ga). Vom vorherigen japanischen Besitzer Yoshinari 芳成 / 好成 zugesprochen — siehe untenstehende Anmerkung
Titel: Der Band ist mit 全 zen, „vollständig in einem Band“ markiert)
Gattung: Shunga 春画 / shunpon — erotisch illustriertes Buch
Datum: ca. 1855–1868 (Ansei–Keiō, späte Edo-/ Bakumatsu-Periode), aufgrund stilistischer Kriterien
Technik: Holzschnitt, nishiki-e (Polychromie) auf Washi 和紙
Format: Gebundene Ehon, ca. 18*12 cm
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Zustand
Guter Gesamtzustand. Der Druck ist kräftig, mit metallischen Pigmenten und Polierglanz in mehreren Kompositionen. Eine Seite weist eine kleine Reparatur am Rand auf. Einige Seiten zeigen eine Schmierung am oberen Rand, die jedoch nicht störend wirkt. Die Texte sind durchgehend gut lesbar. Bitte beachten Sie die Bilder.
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ÜBER DAS WERK
Shunpon wurden so gebunden, dass sie gelesen und nicht gerahmt wurden. Sie zirkulierten von Hand zu Hand über Leihbibliotheken und private Zirkeln, wurden versteckt, ausgeliehen und abgenutzt, und die große Mehrheit überlebte heute nur als lose Platten, die aus gebrochenen Bänden herausgezogen wurden. Dieses Exemplar ist noch ein Buch: genäht, in seinem gedruckten Einband mit dem Pflaumenblüten-Titelläuschen, mit den Textblättern intakt zwischen den Bildern.
Die fünf Doppelblattkompositionen reichen von fast zurückhaltend bis vollständig explizit, was der gewohnte Rhythmus des Genres ist. Die erste Doppelseite zeigt einen häuslichen Innenraum — ein Paar neben einem großen bronzenen Bratertisch, ein Schild mit Karpfenmotiv hängt dahinter, ein Tablett mit blau-weißer Keramik zu ihrer Seite — und wird als abuna-e, „gefährliche Bilder“, gelesen, eher Andeutung als Aussage. Von dort aus bewegt sich das Buch nach drinnen und draußen: eine Flusslandschaft am Ufer der Weiden mit dem gegenüberliegenden Ufer und einer Brücke, die sich in einen blau abgestuften Himmel verliert, sowie Innenräume, gerahmt von gemusterten Fusuma, Bambus-Trennwänden und offenen Shōji. Die vierte Platte enthält einen kleinen Witz auf Kosten des Lesers — ein offenes Shunpon liegt zerstreut auf dem Boden des Zimmers, das Buch verborgen im Buch.
Zur Zuschreibung: Der vorherige Besitzer in Japan nennt den Künstler Yoshinari. Eine Signatur ist auf einer Platte vorhanden und ihr zweites Zeichen ist deutlich 成, was diese Lesart stützt, doch ich konnte dieses Buch keiner Eintragung in den standardmäßigen Shunga-Bibliographien oder in den Nichibunken- und Ritsumeikan-Enpon-Datenbanken zuordnen. Es wird als signiert und als zugeschrieben angeboten, nicht als dokumentiert. Der Text im Inneren könnte weitere Hinweise zu den Szenen und zum Autor liefern."
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler / Autor: Auf einer Platte signiert; die Signatur endet mit 成 画 (…nari ga). Vom vorherigen japanischen Besitzer Yoshinari 芳成 / 好成 zugesprochen — siehe untenstehende Anmerkung
Titel: Der Band ist mit 全 zen, „vollständig in einem Band“ markiert)
Gattung: Shunga 春画 / shunpon — erotisch illustriertes Buch
Datum: ca. 1855–1868 (Ansei–Keiō, späte Edo-/ Bakumatsu-Periode), aufgrund stilistischer Kriterien
Technik: Holzschnitt, nishiki-e (Polychromie) auf Washi 和紙
Format: Gebundene Ehon, ca. 18*12 cm
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Zustand
Guter Gesamtzustand. Der Druck ist kräftig, mit metallischen Pigmenten und Polierglanz in mehreren Kompositionen. Eine Seite weist eine kleine Reparatur am Rand auf. Einige Seiten zeigen eine Schmierung am oberen Rand, die jedoch nicht störend wirkt. Die Texte sind durchgehend gut lesbar. Bitte beachten Sie die Bilder.
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ÜBER DAS WERK
Shunpon wurden so gebunden, dass sie gelesen und nicht gerahmt wurden. Sie zirkulierten von Hand zu Hand über Leihbibliotheken und private Zirkeln, wurden versteckt, ausgeliehen und abgenutzt, und die große Mehrheit überlebte heute nur als lose Platten, die aus gebrochenen Bänden herausgezogen wurden. Dieses Exemplar ist noch ein Buch: genäht, in seinem gedruckten Einband mit dem Pflaumenblüten-Titelläuschen, mit den Textblättern intakt zwischen den Bildern.
Die fünf Doppelblattkompositionen reichen von fast zurückhaltend bis vollständig explizit, was der gewohnte Rhythmus des Genres ist. Die erste Doppelseite zeigt einen häuslichen Innenraum — ein Paar neben einem großen bronzenen Bratertisch, ein Schild mit Karpfenmotiv hängt dahinter, ein Tablett mit blau-weißer Keramik zu ihrer Seite — und wird als abuna-e, „gefährliche Bilder“, gelesen, eher Andeutung als Aussage. Von dort aus bewegt sich das Buch nach drinnen und draußen: eine Flusslandschaft am Ufer der Weiden mit dem gegenüberliegenden Ufer und einer Brücke, die sich in einen blau abgestuften Himmel verliert, sowie Innenräume, gerahmt von gemusterten Fusuma, Bambus-Trennwänden und offenen Shōji. Die vierte Platte enthält einen kleinen Witz auf Kosten des Lesers — ein offenes Shunpon liegt zerstreut auf dem Boden des Zimmers, das Buch verborgen im Buch.
Zur Zuschreibung: Der vorherige Besitzer in Japan nennt den Künstler Yoshinari. Eine Signatur ist auf einer Platte vorhanden und ihr zweites Zeichen ist deutlich 成, was diese Lesart stützt, doch ich konnte dieses Buch keiner Eintragung in den standardmäßigen Shunga-Bibliographien oder in den Nichibunken- und Ritsumeikan-Enpon-Datenbanken zuordnen. Es wird als signiert und als zugeschrieben angeboten, nicht als dokumentiert. Der Text im Inneren könnte weitere Hinweise zu den Szenen und zum Autor liefern."
