Max-Daniel - L'Automne






Studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre und spezialisierte sich über 25 Jahre auf zeitgenössische Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Max-Daniel — Herbst — 2026
Mit Herbst setzt Max-Daniel seine Serie fort, die sich Saisons in einem Bild widmet, in dem zeitgenössisches Porträt, symbolistische Referenzen und reiche dekorative Elemente aufeinandertreffen.
Die Frauenfigur, frontal und statisch, erscheint fast wie eine profane Ikone. Die roten Haare und das außergewöhnliche Gewand in Gold-, Kupfer-, Ocker- und Braun-tönen bündeln alle Herbstfarben. Die Spiralen, Schachbrettmuster, Kreise und Augenmotive verleihen dem Gewand eine ornamentale Fülle, die ganz natürlich auf das Universum der Wiener Secession anspielt, ohne zu versuchen, ein bestehendes Werk zu reproduzieren.
Hinter der Figur wirkt die große goldene Scheibe gleichzeitig wie eine Herbstsonne, eine Heiligenscheibe und ein rein bildnerisches Element. Ihr Glanz steht in starkem Kontrast zu dem handbearbeiteten türkisblau, das den Charakter umgibt.
Das Werk gehört zu der besonderen Vorgehensweise von Max-Daniel; er entwickelt seit mehreren Jahren eine hybride Arbeitsweise, die digitale Kreation, Druck und traditionelle plastische Interventionen verbindet.
Das Bild bildet hier den Ausgangspunkt und nicht den Abschluss. Nach dem Druck auf Leinwand wurde das Werk umfangreich von Hand weiterbearbeitet: Malerei, Nach- und Oberflächenmodifikationen und vor allem das eigentliche Aufbringen von Blattmetall in Gold, sichtbar in den Details, dessen Unebenheiten, Falten und Überlagerungen eine Materialität erzeugen, die durch fotografische Reproduktionen unvollkommen wiedergegeben wird.
Der alte Rahmen gehört ebenfalls zu dieser Forschung. Er wurde überarbeitet, patiniert und mit Fragmenten von Vergoldung bewusst unregelmäßig angereichert. Seine Unregelmäßigkeiten und Spuren von Alterung werden daher nicht verschleiert, sondern in die Gesamtästhetik des Werks integriert. Das dunkle Umfeld und die abgenutzte Vergoldung verstärken so den Charakter der zeitgenössischen Ikone des Bildes.
Der Kontrast zwischen der fast fotografischen Präzision von Gesicht und Händen, der grafischen Fülle des Gewandes und den materiellen Eingriffen von Malerei und Vergoldung erzeugt genau jene Ambivalenz, die Max-Daniel anstrebt: ein Werk, das an der Grenze zwischen gedrucktem Bild, Malerei, Collage und Objekt liegt.
Unikat, signiert von Max-Daniel und datiert 2026.
Die Leinwand ist gespannt und in ihrem Rahmen präsentiert, mit bereits installiertem Aufhängesystem, bereit zur Ausstellung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Max-Daniel — Herbst — 2026
Mit Herbst setzt Max-Daniel seine Serie fort, die sich Saisons in einem Bild widmet, in dem zeitgenössisches Porträt, symbolistische Referenzen und reiche dekorative Elemente aufeinandertreffen.
Die Frauenfigur, frontal und statisch, erscheint fast wie eine profane Ikone. Die roten Haare und das außergewöhnliche Gewand in Gold-, Kupfer-, Ocker- und Braun-tönen bündeln alle Herbstfarben. Die Spiralen, Schachbrettmuster, Kreise und Augenmotive verleihen dem Gewand eine ornamentale Fülle, die ganz natürlich auf das Universum der Wiener Secession anspielt, ohne zu versuchen, ein bestehendes Werk zu reproduzieren.
Hinter der Figur wirkt die große goldene Scheibe gleichzeitig wie eine Herbstsonne, eine Heiligenscheibe und ein rein bildnerisches Element. Ihr Glanz steht in starkem Kontrast zu dem handbearbeiteten türkisblau, das den Charakter umgibt.
Das Werk gehört zu der besonderen Vorgehensweise von Max-Daniel; er entwickelt seit mehreren Jahren eine hybride Arbeitsweise, die digitale Kreation, Druck und traditionelle plastische Interventionen verbindet.
Das Bild bildet hier den Ausgangspunkt und nicht den Abschluss. Nach dem Druck auf Leinwand wurde das Werk umfangreich von Hand weiterbearbeitet: Malerei, Nach- und Oberflächenmodifikationen und vor allem das eigentliche Aufbringen von Blattmetall in Gold, sichtbar in den Details, dessen Unebenheiten, Falten und Überlagerungen eine Materialität erzeugen, die durch fotografische Reproduktionen unvollkommen wiedergegeben wird.
Der alte Rahmen gehört ebenfalls zu dieser Forschung. Er wurde überarbeitet, patiniert und mit Fragmenten von Vergoldung bewusst unregelmäßig angereichert. Seine Unregelmäßigkeiten und Spuren von Alterung werden daher nicht verschleiert, sondern in die Gesamtästhetik des Werks integriert. Das dunkle Umfeld und die abgenutzte Vergoldung verstärken so den Charakter der zeitgenössischen Ikone des Bildes.
Der Kontrast zwischen der fast fotografischen Präzision von Gesicht und Händen, der grafischen Fülle des Gewandes und den materiellen Eingriffen von Malerei und Vergoldung erzeugt genau jene Ambivalenz, die Max-Daniel anstrebt: ein Werk, das an der Grenze zwischen gedrucktem Bild, Malerei, Collage und Objekt liegt.
Unikat, signiert von Max-Daniel und datiert 2026.
Die Leinwand ist gespannt und in ihrem Rahmen präsentiert, mit bereits installiertem Aufhängesystem, bereit zur Ausstellung.
