Schädelpaar 159g Outback Jaspis & 95g "Eastern Jasper" – 4,4 Milliarden Jahre Kruste, ein Sommer Schädel- 254 g





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Ein Schädel-Meteoritenpaar bestehend aus 159 g Outback Jaspis und 95 g „Eastern Jasper“ aus Payne’s Find nahe dem Yilgarn-Kraton in der Midwest-Region Westaustraliens, Australien, mit einem Gesamtgewicht von 254 g und der mineralischen Schädel-Form.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Unter den weiten, roten Ebenen West-Australiens liegt einer der ältesten, stabilsten Flecken Erdkruste, die es überhaupt gibt: der Yilgarn-Kraton. In seinen Jack-Hills-Gesteinen fanden Geologen winzige Zirkonkristalle, die auf etwa 4,4 Milliarden Jahre datiert wurden – die ältesten bekannten Fragmente der Erdkruste überhaupt. Diese Landschaft hat sich seither kaum verändert; während anderswo Kontinente auseinanderbrachen und wieder zusammenwuchsen, blieb der Yilgarn-Kraton eine der ruhigsten, beständigsten Bühnen der Erdgeschichte. Genau aus dieser Region, nahe der kleinen Goldgräbersiedlung Payne's Find, stammt das eine Stück Outback Jaspis – erst in den späten 1970er-Jahren von Fossickern in einer schmalen Ader innerhalb einer Bänderhornstein-Formation entdeckt. Was sich darin zeigt, liest sich wie eine Landkarte dieser endlosen Zeit: Bänderungen, die wie Gebirgsketten wirken, die sich Zug um Zug über weite Ebenen schieben, dazwischen bräunliche Zeichnungen, die an Erdrutsche, Gruben oder fruchtbare, dunkle Böden erinnern. Kein Muster wiederholt sich – jede Fläche erzählt einen anderen Ausschnitt derselben unvorstellbar langen Geschichte.
Wo dieser Schädel von der ältesten Kruste des Planeten erzählt, trägt sein Gegenüber eine ungleich jüngere, wärmere Geschichte in sich. Irgendwo in den kalkreichen Landschaften der chinesischen Provinz Hubei floss über Jahrtausende hinweg mineralreiches Quellwasser über Fels und Boden. Jeder einzelne Wasserfilm hinterließ beim Verdunsten eine hauchdünne Schicht aus ausgefälltem Kalzit – cremeweiß, honiggelb, zart rostrot, je nachdem, welche Spurenelemente gerade mitgeführt wurden. Lage um Lage, Sommer um Sommer wuchsen so genau jene wellenförmigen, an Muschelschalen erinnernden Bänder heran, die dieses Stück heute trägt: ein geologisches Echo warmer, lichtdurchfluteter Tage, festgehalten im Stein. Seine wachsige, beinahe honigartige Oberfläche, in der sich cremige Bänderungen sanft ineinanderschieben, wirkt trotz der Herkunft aus dunklen, tropfenden Höhlensystemen erstaunlich unbeschwert – als hätte es Sonnenlicht und Ufersand in sich aufgenommen, statt Jahrtausende im Verborgenen zu reifen.
Outback Jaspis ist ein echter Jaspis (SiO₂, eine Chalcedon-Varietät); die charakteristische Farb- und Musterbandbreite entsteht durch wechselnde Eisenoxid-Konzentrationen entlang der einzelnen Sedimentationsschichten. "Eastern Jasper" trägt seinen Namen zu Unrecht – es handelt sich nicht um echten, silikatischen Jaspis, sondern um ein gebändertes Kalzit-Gestein vom Onyx-Marmor-/Travertin-Typ, entstanden durch die Ausfällung von Calciumcarbonat aus warmem Quellwasser; die zart rötlichen Äderungen gehen auf feine Eisenoxid-Einschlüsse zurück.
Outback Jaspis: Maße 6,3 x 4,9 x 4,2 cm, Gewicht 159 g, Fundort nahe Payne's Find, Midwest-Region, Westaustralien (Yilgarn-Kraton), Besonderheiten außergewöhnlich vielfältige Bänderung und Musterung, gebirgs- und geländeartige Zeichnungen in wechselnden Braun-, Creme- und Rottönen
"Eastern Jasper" (Handelsname; tatsächlich gebändertes Kalzit-Gestein, kein echter Jaspis): Maße 5,1 x 3,9 x 3,3 cm, Gewicht 95 g, Fundregion China, Provinz Hubei, Besonderheiten wachsige Oberfläche, cremige Bänderung mit muschelartig geschwungenen Wachstumslinien, zart rostrote Äderungen
Der Verkäufer stellt sich vor
Unter den weiten, roten Ebenen West-Australiens liegt einer der ältesten, stabilsten Flecken Erdkruste, die es überhaupt gibt: der Yilgarn-Kraton. In seinen Jack-Hills-Gesteinen fanden Geologen winzige Zirkonkristalle, die auf etwa 4,4 Milliarden Jahre datiert wurden – die ältesten bekannten Fragmente der Erdkruste überhaupt. Diese Landschaft hat sich seither kaum verändert; während anderswo Kontinente auseinanderbrachen und wieder zusammenwuchsen, blieb der Yilgarn-Kraton eine der ruhigsten, beständigsten Bühnen der Erdgeschichte. Genau aus dieser Region, nahe der kleinen Goldgräbersiedlung Payne's Find, stammt das eine Stück Outback Jaspis – erst in den späten 1970er-Jahren von Fossickern in einer schmalen Ader innerhalb einer Bänderhornstein-Formation entdeckt. Was sich darin zeigt, liest sich wie eine Landkarte dieser endlosen Zeit: Bänderungen, die wie Gebirgsketten wirken, die sich Zug um Zug über weite Ebenen schieben, dazwischen bräunliche Zeichnungen, die an Erdrutsche, Gruben oder fruchtbare, dunkle Böden erinnern. Kein Muster wiederholt sich – jede Fläche erzählt einen anderen Ausschnitt derselben unvorstellbar langen Geschichte.
Wo dieser Schädel von der ältesten Kruste des Planeten erzählt, trägt sein Gegenüber eine ungleich jüngere, wärmere Geschichte in sich. Irgendwo in den kalkreichen Landschaften der chinesischen Provinz Hubei floss über Jahrtausende hinweg mineralreiches Quellwasser über Fels und Boden. Jeder einzelne Wasserfilm hinterließ beim Verdunsten eine hauchdünne Schicht aus ausgefälltem Kalzit – cremeweiß, honiggelb, zart rostrot, je nachdem, welche Spurenelemente gerade mitgeführt wurden. Lage um Lage, Sommer um Sommer wuchsen so genau jene wellenförmigen, an Muschelschalen erinnernden Bänder heran, die dieses Stück heute trägt: ein geologisches Echo warmer, lichtdurchfluteter Tage, festgehalten im Stein. Seine wachsige, beinahe honigartige Oberfläche, in der sich cremige Bänderungen sanft ineinanderschieben, wirkt trotz der Herkunft aus dunklen, tropfenden Höhlensystemen erstaunlich unbeschwert – als hätte es Sonnenlicht und Ufersand in sich aufgenommen, statt Jahrtausende im Verborgenen zu reifen.
Outback Jaspis ist ein echter Jaspis (SiO₂, eine Chalcedon-Varietät); die charakteristische Farb- und Musterbandbreite entsteht durch wechselnde Eisenoxid-Konzentrationen entlang der einzelnen Sedimentationsschichten. "Eastern Jasper" trägt seinen Namen zu Unrecht – es handelt sich nicht um echten, silikatischen Jaspis, sondern um ein gebändertes Kalzit-Gestein vom Onyx-Marmor-/Travertin-Typ, entstanden durch die Ausfällung von Calciumcarbonat aus warmem Quellwasser; die zart rötlichen Äderungen gehen auf feine Eisenoxid-Einschlüsse zurück.
Outback Jaspis: Maße 6,3 x 4,9 x 4,2 cm, Gewicht 159 g, Fundort nahe Payne's Find, Midwest-Region, Westaustralien (Yilgarn-Kraton), Besonderheiten außergewöhnlich vielfältige Bänderung und Musterung, gebirgs- und geländeartige Zeichnungen in wechselnden Braun-, Creme- und Rottönen
"Eastern Jasper" (Handelsname; tatsächlich gebändertes Kalzit-Gestein, kein echter Jaspis): Maße 5,1 x 3,9 x 3,3 cm, Gewicht 95 g, Fundregion China, Provinz Hubei, Besonderheiten wachsige Oberfläche, cremige Bänderung mit muschelartig geschwungenen Wachstumslinien, zart rostrote Äderungen

