Altchinesisch- Han-Dynastie Terracotta Ein seltenes Paar bemalter Keramikhühner. - 10 cm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Ein seltener Paare bemalter Töpfervögel, Han-Dynastie (2. Jahrhundert v. Chr.) Terrakotta-Erdenware mit originalen Pigmenten; die beiden Vögel stehen auf späteren Bronze-Beinen und messen 10 cm Höhe bzw. 15 cm Breite.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine seltene Paar bemalter Tonschalen
China, Han-Dynastie (206 v. Chr.–200 n. Chr.)**
Bemalte Terrakotta mit ursprünglichen Pigmenten; später Bronzenbeine**
Höhe: 10 cm; Breite: 15 cm je Stück**
Kunstvoll modelliert als Paar stehender Hühner, jedes Tier mit einem voll geformten, runden Körper, sanft gebogenem Hals und leicht gesenktem Kopf, der lange fächerartige Schwanz sorgsam mit parallelen Linien eingeritzt, um einzelne Federn anzudeuten.
Die Körper sind naturalistisch gestaltet, zugleich jedoch stark stilisiert in der charakteristischen Weise der hanzeitlichen begräbniskundlichen Skulptur, mit sanft nach außen gewölbten Brüsten, kompakten Proportionen und zurückhaltender Detailführung. Die Oberflächen bewahren attraktive Bereiche ursprünglicher erdrot, Ocker, Braun und Grau-Pigmente, erhalten in einem bemerkenswert unberührten Zustand.
Die beiden Vögel bilden ein besonders harmonisches Paar, wenden sich einander zu und vermitteln ein starkes Gefühl von Bewegung und Gleichgewicht. Ihre leicht unterschiedliche Haltung verleiht der Gruppe eine ansprechende Natürlichkeit, während die formale Symmetrie, typisch für hanzeitliche Bestattungs Ensembles, bewahrt bleibt.
Original-Farbschmuck
Besonders bemerkenswert ist das Überleben der **ursprünglich bemalten Dekoration**.
Die Pigmente wurden nicht neu aufgetragen oder nachgefärbt und zeigen das erwartete weiche, matte und unregelmäßige Erscheinungsbild, resultierend aus rund zwei Jahrtausenden Begräbnis. Spuren von rötlich-braun, Ocker und Grau färbung bleiben über die Körper, Hälse und Schwänze erhalten, wobei Burialsablagerungen und Bereiche von Oberflächenveränderung zu ihrem außerordentlich ansprechenden archäologischen Charakter beitragen.
Die Figuren wurden **nicht neu bemalt** und bewahren eine ungewöhnlich authentische antike Oberfläche.
Die Beine
Die Keramikkörper sind alt und stammen aus der Han-Dynastie. Die gegenwärtigen Beine sind spätere Bronzenersatzteile, die ausschließlich hergestellt wurden, um den Vögeln für die Ausstellung ein natürliches Stehen zu ermöglichen.
Dies steht im vollen Einklang mit ausgegraben Han-Dynastie-Beispielen.
Ein besonders wichtiger archäologischer Vergleich wird durch das berühmte Huhn-und Hahn-Paar aus dem Pit Nr. 13 am Yangling-Mausoleum, dem kaiserlichen Begräbniskomplex von Kaiser Jing der Han, geliefert. Abgecdruckte Yangling-Beispiele waren ursprünglich mit Holzböcken versehen, die durch Verfall während der Begräbnis verschwanden; die heute den Museumfiguren passenden Beine sind ebenfalls moderne Ersatzteile. Das veröffentlichte Yangling-Paar misst ca. 15–15,5 cm Länge und bewahrt ungewöhnlich gut erhaltene rote und gelbe Pigmente.
Die gleiche archäologische Praxis erklärt daher das Fehlen ursprünglicher Beine bei Exemplaren dieser Art: Die separat gefertigten organischen Stützen waren von Natur aus anfällig für Verfall, während die gebrannten Tonskulpturen überlebten.
Vergleich: Han Yangling-Mausoleum
Der engste und lehrreichste Vergleich findet sich unter den Tierfiguren, die am Yangling-Mausoleum in Shaanxi, dem Begräbniskomplex für Kaiser Jing der West-Han, ausgegraben wurden.
Unter den zahlreichen tonartigen Tieren, die dort entdeckt wurden, gab es Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Geflügel und andere Haustiere, die dazu bestimmt waren, den Verstorbenen im Jenseits die landwirtschaftliche Reichtum und Vorräten zu reproduzieren.
Bemerkenswert ist, dass Hähne und Hühner in Yangling in vergleichsweise geringen Mengen gefunden wurden. Die veröffentlichten Yangling-Exemplare teilen mit dem vorliegenden Paar die runde Körperform, verlängerten Schwanz, vereinfachte Köpfe und zurückhaltende naturalistische Modellierung. Ihre Überlebung mit vergleichsweise starkem bemalten Farbauftrag wird in der archäologischen Literatur ebenfalls ausdrücklich vermerkt.
Die Yangling-Funde liefern daher einen besonders überzeugenden archäologischen Kontext für das vorliegende Paar und demonstrieren die Rolle, die solche Geflügelfiguren in hochrangigen westlichen Han-Begräbnisensembles spielten.
Begräbnisbedeutung
Tiere bildeten eine wichtige Komponente der Begräbniskultur der Han-Dynastie.
Solche Figuren gehören der Tradition der Mingqi oder „Geisterobjekte“ an – Darstellungen von Menschen, Tieren, Gebäuden, Besitztümern und Vorräten, von denen geglaubt wird, dass sie dem Verstorbenen im Jenseits benötigt werden.
Haustiere waren demnach nicht nur dekorativ. Hühner stellten das produktive Zuhause und das landwirtschaftliche Anwesen dar und symbolisierten zugleich die Fortführung des Alltagslebens über den Tod hinaus. Vergleichbare Keramiktiere aus kaiserlichen und aristokratischen Gräbern umfassen Pferde, Schweine, Hunde, Schafe, Ziegen und Geflügel.
Die großen Mengen an Miniaturfiguren, die in Yangling geborgen wurden, veranschaulichen eindrucksvoll diese Vorstellung vom Grab als eine parallele Welt, bevölkert von Dienern, Soldaten, Nutztieren und Haushaltstieren.
Herkunft
Privatsammlung, Hongkong.
Zustand
Außerordentlich guter Zustand vor dem Alter.
Beide Tonskulpturen-Körper sind im Wesentlichen unversehrt erhalten, ohne signifikante Risse oder größere Verluste.
Die Oberflächen bewahren umfangreiche Bereiche ursprünglichen Pigments und wurden nicht neu koloriert oder übermalt.
Erwartbare altersbedingte Oberflächenabnutzung, kleinere Abriebspuren, Burialsablagerungen und lokal begrenzter Pigmentverlust, vollständig im Einklang mit ausgegrabenen Han-Tonkeramiken von ca. zwei Jahrtausenden.
Die Bronzenbeine sind spätere Ersatzteile, ausschließlich für die Darstellung angebracht und gehören nicht zu den antiken Keramikkörpern.
Auf visueller Begutachtung sind keine Restaurierungen der Tonkörper ersichtlich.
Hinweis
Eine besonders ansprechende und seltene passende Paar bemalter Han-Dynastie Hühner, gekennzeichnet durch elegante Proportionen, ungewöhnlich vollständige Tonkörper, umfangreichen ursprünglichen Farbschmuck und enge archäologische Parallelen zu Geflügel, das aus dem kaiserlichen Han Yangling-Mausoleum geborgen wurde.
Der Erhalt der beiden Vögel als Paar verleiht der Gruppe eine besonders dekorative, archäologische und sammlerische Attraktivität.
- Premium Authentizitätsgarantie – Becker Antiques (Gegründet 1966)
Dies ist ein hochwertiges Kunstwerk, das mit größter Sorgfalt von Becker Antiques ausgewählt wurde, einer Galerie, gegründet 1966 und ansässig in einer historischen fünfstöckigen Villa im Amsterdamer Museum-Viertel.
Jedes Premium-Stück, das wir anbieten, durchläuft einen rigorosen Authentifizierungsprozess auf der Basis nahezu 60 Jahren Fachwissen. Dazu gehören:
• Detaillierte stilistische und topologische Analyse
• Beurteilung von Zustand, Oberfläche und alterationsbedingten Merkmalen
• Vergleichende Forschung mit Museumsexemplaren und Literatur
Wir garantieren, dass dieses Objekt echt, original und genau so beschrieben ist, ohne moderne, veränderte oder zusammengesetzte Elemente, sofern im Angebot nicht ausdrücklich erwähnt.
Becker Antiques wird von Museen, Sammlern und Instituten weltweit vertraut. Jedes Premium-Objekt wird aufgrund seiner Authentizität, historischen Integrität und herausragenden Qualität ausgewählt.
Für ernsthafte Sammler oder Institutionen, die zusätzliche Dokumentation wünschen, helfen wir gerne weiter.
Versand
Die Figur wird fachgerecht verpackt und innerhalb von drei Werktagen versandt, per FedEx mit vollständiger Versicherung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine seltene Paar bemalter Tonschalen
China, Han-Dynastie (206 v. Chr.–200 n. Chr.)**
Bemalte Terrakotta mit ursprünglichen Pigmenten; später Bronzenbeine**
Höhe: 10 cm; Breite: 15 cm je Stück**
Kunstvoll modelliert als Paar stehender Hühner, jedes Tier mit einem voll geformten, runden Körper, sanft gebogenem Hals und leicht gesenktem Kopf, der lange fächerartige Schwanz sorgsam mit parallelen Linien eingeritzt, um einzelne Federn anzudeuten.
Die Körper sind naturalistisch gestaltet, zugleich jedoch stark stilisiert in der charakteristischen Weise der hanzeitlichen begräbniskundlichen Skulptur, mit sanft nach außen gewölbten Brüsten, kompakten Proportionen und zurückhaltender Detailführung. Die Oberflächen bewahren attraktive Bereiche ursprünglicher erdrot, Ocker, Braun und Grau-Pigmente, erhalten in einem bemerkenswert unberührten Zustand.
Die beiden Vögel bilden ein besonders harmonisches Paar, wenden sich einander zu und vermitteln ein starkes Gefühl von Bewegung und Gleichgewicht. Ihre leicht unterschiedliche Haltung verleiht der Gruppe eine ansprechende Natürlichkeit, während die formale Symmetrie, typisch für hanzeitliche Bestattungs Ensembles, bewahrt bleibt.
Original-Farbschmuck
Besonders bemerkenswert ist das Überleben der **ursprünglich bemalten Dekoration**.
Die Pigmente wurden nicht neu aufgetragen oder nachgefärbt und zeigen das erwartete weiche, matte und unregelmäßige Erscheinungsbild, resultierend aus rund zwei Jahrtausenden Begräbnis. Spuren von rötlich-braun, Ocker und Grau färbung bleiben über die Körper, Hälse und Schwänze erhalten, wobei Burialsablagerungen und Bereiche von Oberflächenveränderung zu ihrem außerordentlich ansprechenden archäologischen Charakter beitragen.
Die Figuren wurden **nicht neu bemalt** und bewahren eine ungewöhnlich authentische antike Oberfläche.
Die Beine
Die Keramikkörper sind alt und stammen aus der Han-Dynastie. Die gegenwärtigen Beine sind spätere Bronzenersatzteile, die ausschließlich hergestellt wurden, um den Vögeln für die Ausstellung ein natürliches Stehen zu ermöglichen.
Dies steht im vollen Einklang mit ausgegraben Han-Dynastie-Beispielen.
Ein besonders wichtiger archäologischer Vergleich wird durch das berühmte Huhn-und Hahn-Paar aus dem Pit Nr. 13 am Yangling-Mausoleum, dem kaiserlichen Begräbniskomplex von Kaiser Jing der Han, geliefert. Abgecdruckte Yangling-Beispiele waren ursprünglich mit Holzböcken versehen, die durch Verfall während der Begräbnis verschwanden; die heute den Museumfiguren passenden Beine sind ebenfalls moderne Ersatzteile. Das veröffentlichte Yangling-Paar misst ca. 15–15,5 cm Länge und bewahrt ungewöhnlich gut erhaltene rote und gelbe Pigmente.
Die gleiche archäologische Praxis erklärt daher das Fehlen ursprünglicher Beine bei Exemplaren dieser Art: Die separat gefertigten organischen Stützen waren von Natur aus anfällig für Verfall, während die gebrannten Tonskulpturen überlebten.
Vergleich: Han Yangling-Mausoleum
Der engste und lehrreichste Vergleich findet sich unter den Tierfiguren, die am Yangling-Mausoleum in Shaanxi, dem Begräbniskomplex für Kaiser Jing der West-Han, ausgegraben wurden.
Unter den zahlreichen tonartigen Tieren, die dort entdeckt wurden, gab es Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Geflügel und andere Haustiere, die dazu bestimmt waren, den Verstorbenen im Jenseits die landwirtschaftliche Reichtum und Vorräten zu reproduzieren.
Bemerkenswert ist, dass Hähne und Hühner in Yangling in vergleichsweise geringen Mengen gefunden wurden. Die veröffentlichten Yangling-Exemplare teilen mit dem vorliegenden Paar die runde Körperform, verlängerten Schwanz, vereinfachte Köpfe und zurückhaltende naturalistische Modellierung. Ihre Überlebung mit vergleichsweise starkem bemalten Farbauftrag wird in der archäologischen Literatur ebenfalls ausdrücklich vermerkt.
Die Yangling-Funde liefern daher einen besonders überzeugenden archäologischen Kontext für das vorliegende Paar und demonstrieren die Rolle, die solche Geflügelfiguren in hochrangigen westlichen Han-Begräbnisensembles spielten.
Begräbnisbedeutung
Tiere bildeten eine wichtige Komponente der Begräbniskultur der Han-Dynastie.
Solche Figuren gehören der Tradition der Mingqi oder „Geisterobjekte“ an – Darstellungen von Menschen, Tieren, Gebäuden, Besitztümern und Vorräten, von denen geglaubt wird, dass sie dem Verstorbenen im Jenseits benötigt werden.
Haustiere waren demnach nicht nur dekorativ. Hühner stellten das produktive Zuhause und das landwirtschaftliche Anwesen dar und symbolisierten zugleich die Fortführung des Alltagslebens über den Tod hinaus. Vergleichbare Keramiktiere aus kaiserlichen und aristokratischen Gräbern umfassen Pferde, Schweine, Hunde, Schafe, Ziegen und Geflügel.
Die großen Mengen an Miniaturfiguren, die in Yangling geborgen wurden, veranschaulichen eindrucksvoll diese Vorstellung vom Grab als eine parallele Welt, bevölkert von Dienern, Soldaten, Nutztieren und Haushaltstieren.
Herkunft
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Zustand
Außerordentlich guter Zustand vor dem Alter.
Beide Tonskulpturen-Körper sind im Wesentlichen unversehrt erhalten, ohne signifikante Risse oder größere Verluste.
Die Oberflächen bewahren umfangreiche Bereiche ursprünglichen Pigments und wurden nicht neu koloriert oder übermalt.
Erwartbare altersbedingte Oberflächenabnutzung, kleinere Abriebspuren, Burialsablagerungen und lokal begrenzter Pigmentverlust, vollständig im Einklang mit ausgegrabenen Han-Tonkeramiken von ca. zwei Jahrtausenden.
Die Bronzenbeine sind spätere Ersatzteile, ausschließlich für die Darstellung angebracht und gehören nicht zu den antiken Keramikkörpern.
Auf visueller Begutachtung sind keine Restaurierungen der Tonkörper ersichtlich.
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Eine besonders ansprechende und seltene passende Paar bemalter Han-Dynastie Hühner, gekennzeichnet durch elegante Proportionen, ungewöhnlich vollständige Tonkörper, umfangreichen ursprünglichen Farbschmuck und enge archäologische Parallelen zu Geflügel, das aus dem kaiserlichen Han Yangling-Mausoleum geborgen wurde.
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