Eine Knochenskulptur - MOBA - Ghana (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Moba/Bimoba, Nordghana
Paar Figuren
Knochen, eingeritzte Dekoration, opfernde Patina
Sammlung Wolfgang Jaenicke
Aus Knochen geschnitzt, zeigt dieses Figurenpaar die radikale Reduktion der menschlichen Gestalt, wie sie im Moba-Sprech der Skulpturensprache kennzeichnend ist. Große, fast kugelförmige Köpfe ohne erkennbare Gesichtszüge ragen über schlanke, ungefähr zylindrische Körper. Die Arme sind auf schmale, verlängerte Rillen reduziert, die eng an den Seiten des Rumpfes verlaufen; Hände und Füße sind nicht ausgebildet. Am unteren Ende teilt eine tiefe Einschnittlinie jede Figur in zwei kurze, spitz zulaufende Beine. Die glatten, ausdruckslosen Köpfe und die streng frontale Haltung verleihen den Figuren ein Erscheinungsbild, das zugleich konzentriert und absichtlich unpersönlich wirkt. Ähnliche Moba-Figuren zeichnen sich ebenfalls durch runde Köpfe, verlängerte Körper und eine umfangreiche Unterdrückung physiognomischer Detailreize aus.
Obwohl beiden Figuren demselben formalen Grundprinzip folgen, unterscheiden sie sich deutlich voneinander. Die kleinere Figur ist kompakter und trägt eine auffällige Anordnung tief eingeschnittener, sich kreuzender diagonaler Linien über Schulter- und Oberkörper. Verwandte kamm- und eckige Motive wiederholen sich entlang der mittleren und unteren Körperbereiche. Die größere, schlankere Figur wird stattdessen vorrangig durch horizontale Bänder gegliedert: Mehrere parallele eingeschnittene Linien umschließen Brust- und Oberkörper, während eine dichtere Folge horizontaler Bänder den unteren Abschnitt kennzeichnet. Die Einschnitte bilden somit zwei getrennte Systeme der Körpermarkierung, die die Figuren individuell machen und gleichzeitig die formale Einheit des Paares bewahren.
Die Oberfläche fällt besonders ins Auge. Eine tiefe braun bis nahezu schwarze Beschichtung bedeckt weite Bereiche des Knochens, während die warme Gelblich-Rötlichbrauntöne des darunterliegenden Materials an zahlreichen freigelegten Bereichen hervortreten. Die resultierende unregelmäßige, get-upferte Oberfläche erzählt die Materialgeschichte der Figuren. In Vertiefungen und Einschnittlinien bleiben dunkle Ablagerungen besonders deutlich sichtbar, während erhabene und freigelegte Bereiche glatter und heller erscheinen. Solche Variationen könnten durch wiederholtes Handling, Reiben und rituelle Behandlung über einen längeren Zeitraum entstanden sein. Ähnliche Moba-Knochenfiguren sind mit dunklen opfernden Patinas und Spuren rituellen Gebrauchs dokumentiert, einschließlich anderer Knochenfiguren, die ehemals oder aktuell mit der Wolfgang Jaenicke Collection verbunden waren.
Die Oberfläche sollte daher nicht einfach als Hinweis auf Alter oder als ästhetische Patina verstanden werden. Im Kontext eines Schreinobjekts könnten wiederholte Opfergaben, Libationen und die Anwendung ritueller Substanzen ihr Erscheinungsbild allmählich verändern. Patina in diesem Sinn wird zum materiellen Zeugnis einer rituellen Biografie eines Objekts. Im vorliegenden Paar erscheinen die dunklen Ablagerungen und ihre Konzentration in Vertiefungen als plausible Grundlage für eine entsprechende Deutung, auch wenn die genaue Natur der Substanzen aus visualer Untersuchung allein nicht bestimmt werden kann.
Die eingeschnittenen Markierungen verdienen besondere Beachtung. Ihre Platzierung am Körper deutet auf eine Beziehung zu Körpermarkierungen oder -narben hin. Bemerkenswert ist, dass diese Muster trotz des vollständigen Fehlens von Gesichtszügen mit erheblichem Sorgfalt gearbeitet sind. Die menschliche Identität wird daher nicht durch individuelle Physiognomie vermittelt, sondern in erheblichem Maße durch die markierte Oberfläche des Körpers. Ohne spezifische ethnografische Belege wäre es jedoch irreführend, einzelne Kreuzschraffuren, eckige oder horizontale Muster einer bestimmten Clan-, Familien-, Geschlechts- oder Sozialstatus-Gruppe zuzuordnen. Die verfügbare Literatur zur Schrein-Skulptur der Moba dokumentiert die rituellen Funktionen der Figuren viel sicherer, als sie ein endgültiges Vokabular zur Interpretation einzelner eingeschnittener Motive liefert.
Die Einschnitte könnten auch eine materielle Dimension im rituellen Gebrauch besessen haben. Ihre vertieften Oberflächen könnten Substanzen festhalten haben, die auf die Figuren aufgetragen wurden. Durch wiederholte Behandlung würden die Körpermarkierungen dadurch nicht nur sichtbar bleiben, sondern könnten während des rituellen Gebrauchs materiell betont und erneuert worden sein. Die Anwesenheit dunkler Substanz in einigen Einschnitten dieses Paars macht eine solche Möglichkeit plausibel, obwohl ihr spezifischer Zweck derzeit nicht bestimmt werden kann.
Unter den Moba im Nordosten Ghanas und benachbartem Norden Togo gehörten anthropomorphe Figuren zu einem umfassenderen System, das die Beziehungen zwischen Lebenden, Vorfahren und weiteren spirituellen Kräften regelt. Die am besten dokumentierten dieser Figuren sind allgemein als tchitcheri bekannt. Ihre Beauftragung und Nutzung standen eng mit Orakelbefragungen in Zusammenhang. Christine Mullen Kreamers Felddaten verzeichnen, dass ein Wahrsager nicht nur die Notwendigkeit einer solchen Figur bestimmen konnte, sondern auch deren passende Größe und Geschlecht. Innerhalb von Schreinzusammenhängen konnten Figuren die Wirksamkeit von Schlachtopfern erhöhen und waren mit Belangen wie Gesundheit, Fruchtbarkeit, Frieden, Familienwohl, Viehbestand und Wohlstand verbunden.
Kreamer unterscheidet mehrere Funktionskategorien von tchitcheri. Kleinere Figuren waren mit persönlicheren rituellen Kontexten verbunden, während größere Exemplare mit Familie oder wichtigen Clan-Vorfahren in Zusammenhang stehen konnten. In Situationen von Krankheit, Unfruchtbarkeit, Problemen mit Vieh oder anderen Formen von Unglück konnte ein Wahrsager die Beauftragung oder Hinzufügung einer Figur zu einem Schrein veranlassen. Die geringe Größe und das Knochenmaterial des vorliegenden Paares deuten daher auf eine intime, persönliche oder häusliche rituelle Umgebung hin, nicht auf den eher öffentlichen Bereich, der mit monumentalen Moba-Holzfiguren assoziiert ist.
Knochenfiguren bilden eine vergleichsweise seltene Gruppe innerhalb des dokumentierten Moba-Skulpturen-Korpus. Bekannte Beispiele teilen jedoch dieselbe stark abstrakte Auffassung des menschlichen Körpers und kommen sowohl einzeln als auch paarweise vor. Die Bezeichnung yendu tchitcheri wurde manchmal auf kleine Moba-Knochenfiguren angewendet, doch da die ethnografische Dokumentation deutlich stärker für Holzfiguren ist, sollte diese genaue Einordnung bei Knochenobjekten ohne dokumentierten Feldkontext vorsichtig verwendet werden.
Auch das Paar selbst sollte nicht automatisch als Porträt eines Ehemanns und einer Ehefrau interpretiert werden. Die beiden Figuren könnten stattdessen komplementäre Identitäten oder Kräfte verkörpern. Geschlecht war innerhalb Moba-Schrein-Kontexten bedeutsam, und Kreamers Forschung dokumentiert Unterschiede in Lage und Funktion von männlichen und weiblichen Figuren innerhalb häuslicher Rituale. Figuren konnten mit verstorbenen Familienmitgliedern, Ahnen, Initiationen und Opfern verbunden sein, die darauf abzielen, Gesundheit und Frieden des Haushalts zu sichern.
Das vorliegende Paar drückt besonders konzentriert die Beziehung zwischen Einheit und Unterschied visuell aus. Material, Grundform, extreme Abstraktion und Oberflächengestaltung binden die beiden Figuren zusammen, während ihre Proportionen und vor allem ihre kontrastierenden Systeme von eingeschnittenen Körpermarkierungen sie voneinander unterscheiden. Ihre ausdruckslose Köpfe hindern eine porträtartige Lesart; Identität scheint stattdessen im Körper, seinen Markierungen und möglicherweise in der Geschichte seiner rituellen Behandlung zu liegen. Die dichte, dunkle opfernde Patina verstärkt diese Interpretation. Diese Figuren waren nicht einfach Darstellungen zum Betracht, sondern Objekte, deren Bedeutung durch Handhabung, Opfergaben und rituelle Handlungen immer wieder neu gestaltet und erneuert wurde.
Literatur: Christine Mullen Kreamer, “Moba Shrine Figures,” African Arts, Vol. 20, No. 2, 1987, S. 52–55, 82–83; Christine Mullen Kreamer, “Seeing Between Worlds: A Moba Figure,” in Frederick John Lamp (Hrsg.), See the Music, Hear the Dance: Rethinking African Art at the Baltimore Museum of Art, München, 2004, S. 184–187.
Informant: Wolfgang Jaenicke
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22684
Höhe: 17 cm / 19 cm
Gewicht: 210 g / 210 g (incl. Stativ)
Der Verkäufer stellt sich vor
Moba/Bimoba, Nordghana
Paar Figuren
Knochen, eingeritzte Dekoration, opfernde Patina
Sammlung Wolfgang Jaenicke
Aus Knochen geschnitzt, zeigt dieses Figurenpaar die radikale Reduktion der menschlichen Gestalt, wie sie im Moba-Sprech der Skulpturensprache kennzeichnend ist. Große, fast kugelförmige Köpfe ohne erkennbare Gesichtszüge ragen über schlanke, ungefähr zylindrische Körper. Die Arme sind auf schmale, verlängerte Rillen reduziert, die eng an den Seiten des Rumpfes verlaufen; Hände und Füße sind nicht ausgebildet. Am unteren Ende teilt eine tiefe Einschnittlinie jede Figur in zwei kurze, spitz zulaufende Beine. Die glatten, ausdruckslosen Köpfe und die streng frontale Haltung verleihen den Figuren ein Erscheinungsbild, das zugleich konzentriert und absichtlich unpersönlich wirkt. Ähnliche Moba-Figuren zeichnen sich ebenfalls durch runde Köpfe, verlängerte Körper und eine umfangreiche Unterdrückung physiognomischer Detailreize aus.
Obwohl beiden Figuren demselben formalen Grundprinzip folgen, unterscheiden sie sich deutlich voneinander. Die kleinere Figur ist kompakter und trägt eine auffällige Anordnung tief eingeschnittener, sich kreuzender diagonaler Linien über Schulter- und Oberkörper. Verwandte kamm- und eckige Motive wiederholen sich entlang der mittleren und unteren Körperbereiche. Die größere, schlankere Figur wird stattdessen vorrangig durch horizontale Bänder gegliedert: Mehrere parallele eingeschnittene Linien umschließen Brust- und Oberkörper, während eine dichtere Folge horizontaler Bänder den unteren Abschnitt kennzeichnet. Die Einschnitte bilden somit zwei getrennte Systeme der Körpermarkierung, die die Figuren individuell machen und gleichzeitig die formale Einheit des Paares bewahren.
Die Oberfläche fällt besonders ins Auge. Eine tiefe braun bis nahezu schwarze Beschichtung bedeckt weite Bereiche des Knochens, während die warme Gelblich-Rötlichbrauntöne des darunterliegenden Materials an zahlreichen freigelegten Bereichen hervortreten. Die resultierende unregelmäßige, get-upferte Oberfläche erzählt die Materialgeschichte der Figuren. In Vertiefungen und Einschnittlinien bleiben dunkle Ablagerungen besonders deutlich sichtbar, während erhabene und freigelegte Bereiche glatter und heller erscheinen. Solche Variationen könnten durch wiederholtes Handling, Reiben und rituelle Behandlung über einen längeren Zeitraum entstanden sein. Ähnliche Moba-Knochenfiguren sind mit dunklen opfernden Patinas und Spuren rituellen Gebrauchs dokumentiert, einschließlich anderer Knochenfiguren, die ehemals oder aktuell mit der Wolfgang Jaenicke Collection verbunden waren.
Die Oberfläche sollte daher nicht einfach als Hinweis auf Alter oder als ästhetische Patina verstanden werden. Im Kontext eines Schreinobjekts könnten wiederholte Opfergaben, Libationen und die Anwendung ritueller Substanzen ihr Erscheinungsbild allmählich verändern. Patina in diesem Sinn wird zum materiellen Zeugnis einer rituellen Biografie eines Objekts. Im vorliegenden Paar erscheinen die dunklen Ablagerungen und ihre Konzentration in Vertiefungen als plausible Grundlage für eine entsprechende Deutung, auch wenn die genaue Natur der Substanzen aus visualer Untersuchung allein nicht bestimmt werden kann.
Die eingeschnittenen Markierungen verdienen besondere Beachtung. Ihre Platzierung am Körper deutet auf eine Beziehung zu Körpermarkierungen oder -narben hin. Bemerkenswert ist, dass diese Muster trotz des vollständigen Fehlens von Gesichtszügen mit erheblichem Sorgfalt gearbeitet sind. Die menschliche Identität wird daher nicht durch individuelle Physiognomie vermittelt, sondern in erheblichem Maße durch die markierte Oberfläche des Körpers. Ohne spezifische ethnografische Belege wäre es jedoch irreführend, einzelne Kreuzschraffuren, eckige oder horizontale Muster einer bestimmten Clan-, Familien-, Geschlechts- oder Sozialstatus-Gruppe zuzuordnen. Die verfügbare Literatur zur Schrein-Skulptur der Moba dokumentiert die rituellen Funktionen der Figuren viel sicherer, als sie ein endgültiges Vokabular zur Interpretation einzelner eingeschnittener Motive liefert.
Die Einschnitte könnten auch eine materielle Dimension im rituellen Gebrauch besessen haben. Ihre vertieften Oberflächen könnten Substanzen festhalten haben, die auf die Figuren aufgetragen wurden. Durch wiederholte Behandlung würden die Körpermarkierungen dadurch nicht nur sichtbar bleiben, sondern könnten während des rituellen Gebrauchs materiell betont und erneuert worden sein. Die Anwesenheit dunkler Substanz in einigen Einschnitten dieses Paars macht eine solche Möglichkeit plausibel, obwohl ihr spezifischer Zweck derzeit nicht bestimmt werden kann.
Unter den Moba im Nordosten Ghanas und benachbartem Norden Togo gehörten anthropomorphe Figuren zu einem umfassenderen System, das die Beziehungen zwischen Lebenden, Vorfahren und weiteren spirituellen Kräften regelt. Die am besten dokumentierten dieser Figuren sind allgemein als tchitcheri bekannt. Ihre Beauftragung und Nutzung standen eng mit Orakelbefragungen in Zusammenhang. Christine Mullen Kreamers Felddaten verzeichnen, dass ein Wahrsager nicht nur die Notwendigkeit einer solchen Figur bestimmen konnte, sondern auch deren passende Größe und Geschlecht. Innerhalb von Schreinzusammenhängen konnten Figuren die Wirksamkeit von Schlachtopfern erhöhen und waren mit Belangen wie Gesundheit, Fruchtbarkeit, Frieden, Familienwohl, Viehbestand und Wohlstand verbunden.
Kreamer unterscheidet mehrere Funktionskategorien von tchitcheri. Kleinere Figuren waren mit persönlicheren rituellen Kontexten verbunden, während größere Exemplare mit Familie oder wichtigen Clan-Vorfahren in Zusammenhang stehen konnten. In Situationen von Krankheit, Unfruchtbarkeit, Problemen mit Vieh oder anderen Formen von Unglück konnte ein Wahrsager die Beauftragung oder Hinzufügung einer Figur zu einem Schrein veranlassen. Die geringe Größe und das Knochenmaterial des vorliegenden Paares deuten daher auf eine intime, persönliche oder häusliche rituelle Umgebung hin, nicht auf den eher öffentlichen Bereich, der mit monumentalen Moba-Holzfiguren assoziiert ist.
Knochenfiguren bilden eine vergleichsweise seltene Gruppe innerhalb des dokumentierten Moba-Skulpturen-Korpus. Bekannte Beispiele teilen jedoch dieselbe stark abstrakte Auffassung des menschlichen Körpers und kommen sowohl einzeln als auch paarweise vor. Die Bezeichnung yendu tchitcheri wurde manchmal auf kleine Moba-Knochenfiguren angewendet, doch da die ethnografische Dokumentation deutlich stärker für Holzfiguren ist, sollte diese genaue Einordnung bei Knochenobjekten ohne dokumentierten Feldkontext vorsichtig verwendet werden.
Auch das Paar selbst sollte nicht automatisch als Porträt eines Ehemanns und einer Ehefrau interpretiert werden. Die beiden Figuren könnten stattdessen komplementäre Identitäten oder Kräfte verkörpern. Geschlecht war innerhalb Moba-Schrein-Kontexten bedeutsam, und Kreamers Forschung dokumentiert Unterschiede in Lage und Funktion von männlichen und weiblichen Figuren innerhalb häuslicher Rituale. Figuren konnten mit verstorbenen Familienmitgliedern, Ahnen, Initiationen und Opfern verbunden sein, die darauf abzielen, Gesundheit und Frieden des Haushalts zu sichern.
Das vorliegende Paar drückt besonders konzentriert die Beziehung zwischen Einheit und Unterschied visuell aus. Material, Grundform, extreme Abstraktion und Oberflächengestaltung binden die beiden Figuren zusammen, während ihre Proportionen und vor allem ihre kontrastierenden Systeme von eingeschnittenen Körpermarkierungen sie voneinander unterscheiden. Ihre ausdruckslose Köpfe hindern eine porträtartige Lesart; Identität scheint stattdessen im Körper, seinen Markierungen und möglicherweise in der Geschichte seiner rituellen Behandlung zu liegen. Die dichte, dunkle opfernde Patina verstärkt diese Interpretation. Diese Figuren waren nicht einfach Darstellungen zum Betracht, sondern Objekte, deren Bedeutung durch Handhabung, Opfergaben und rituelle Handlungen immer wieder neu gestaltet und erneuert wurde.
Literatur: Christine Mullen Kreamer, “Moba Shrine Figures,” African Arts, Vol. 20, No. 2, 1987, S. 52–55, 82–83; Christine Mullen Kreamer, “Seeing Between Worlds: A Moba Figure,” in Frederick John Lamp (Hrsg.), See the Music, Hear the Dance: Rethinking African Art at the Baltimore Museum of Art, München, 2004, S. 184–187.
Informant: Wolfgang Jaenicke
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22684
Höhe: 17 cm / 19 cm
Gewicht: 210 g / 210 g (incl. Stativ)
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- Jaenicke Njoya GmbH
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- Wolfgang Jaenicke
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GERMANY - Telefonnummer:
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