Eine Skulptur aus Holz - Fon - Togo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Fon/Voodoo-Skulptur aus Benin/Togo in Form eines Phallus, bedeckt mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten, auf einem schwarzen Sockel platziert. Inklusive Sockel
Unter den Fon-Völkern in Benin und dem südlichen Togo bilden phallische Skulpturen einen kraftvollen visuellen und rituellen Wortschatz innerhalb der Voodoo-Praxis. Das hier diskutierte Beispiel – eine skulpturale Form in Form eines Penis, überzieht mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten – demonstriert die Integration von symbolischer Farbe, Materialität und kosmologischer Bedeutung. Weiß wird mit Reinheit, geistiger Potenz und göttlicher Gegenwart assoziiert, während Ocker Vitalität, Fruchtbarkeit und Verbindung zur irdischen Welt evoziert.
Phallische Darstellungen im Fon-Voodoo sind nicht bloß anatomisch oder dekorativ; sie verkörpern asē, die vitale Kraft, die Leben, Fortpflanzung und soziale Kontinuität antreibt. Solche Figuren stehen häufig in Schreinen, häuslichen Altären oder zeremoniellen Räumen und fungieren als Brennpunkte für Rituale, die Fruchtbarkeit erhöhen, sexuelle Potenz sichern oder landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Wohlstand fördern sollen. Durch Opferriten, Libationen und rituelle Gesten wirkt die Phalluss-Skulptur als Kanal zwischen menschlichem Streben und spiritueller Autorität, indem sie Gegenwart und Macht bestimmter lwa (Geister) aktiviert, die mit fortpflanzenden oder schützenden Funktionen beauftragt sind.
Die skulpturale Form enthält oft gehobene oder abstrahierte Merkmale, die Potenz betonen statt Realismus; sie signalisiert die metaphysische Handlungsfähigkeit des Objekts eher als rein seine physische Ähnlichkeit. Seine Platzierung, Pigmente und rituelle Aktivierung codieren gemeinsam eine symbolische Sprache, die das komplexe Zusammenspiel zwischen menschlichem Ehrgeiz, reproduktiver Kraft und spiritueller Führung vermittelt.
In diesem Sinn exemplifizieren Fon-Phallus-Skulpturen die Fähigkeit der materiellen Kultur, abstrakte Kräfte zu materialisieren, indem sie körperliche Repräsentation in ein dynamisches Instrument ritueller Wirksamkeit verwandeln. Sie machen die unsichtbare Kraft von Fruchtbarkeit, Vitalität und Schutz greifbar und tragen so das soziale, geistige und biologische Leben der Gemeinschaft.
Einige der Informationen werden von künstlicher Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ25571
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Fon/Voodoo-Skulptur aus Benin/Togo in Form eines Phallus, bedeckt mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten, auf einem schwarzen Sockel platziert. Inklusive Sockel
Unter den Fon-Völkern in Benin und dem südlichen Togo bilden phallische Skulpturen einen kraftvollen visuellen und rituellen Wortschatz innerhalb der Voodoo-Praxis. Das hier diskutierte Beispiel – eine skulpturale Form in Form eines Penis, überzieht mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten – demonstriert die Integration von symbolischer Farbe, Materialität und kosmologischer Bedeutung. Weiß wird mit Reinheit, geistiger Potenz und göttlicher Gegenwart assoziiert, während Ocker Vitalität, Fruchtbarkeit und Verbindung zur irdischen Welt evoziert.
Phallische Darstellungen im Fon-Voodoo sind nicht bloß anatomisch oder dekorativ; sie verkörpern asē, die vitale Kraft, die Leben, Fortpflanzung und soziale Kontinuität antreibt. Solche Figuren stehen häufig in Schreinen, häuslichen Altären oder zeremoniellen Räumen und fungieren als Brennpunkte für Rituale, die Fruchtbarkeit erhöhen, sexuelle Potenz sichern oder landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Wohlstand fördern sollen. Durch Opferriten, Libationen und rituelle Gesten wirkt die Phalluss-Skulptur als Kanal zwischen menschlichem Streben und spiritueller Autorität, indem sie Gegenwart und Macht bestimmter lwa (Geister) aktiviert, die mit fortpflanzenden oder schützenden Funktionen beauftragt sind.
Die skulpturale Form enthält oft gehobene oder abstrahierte Merkmale, die Potenz betonen statt Realismus; sie signalisiert die metaphysische Handlungsfähigkeit des Objekts eher als rein seine physische Ähnlichkeit. Seine Platzierung, Pigmente und rituelle Aktivierung codieren gemeinsam eine symbolische Sprache, die das komplexe Zusammenspiel zwischen menschlichem Ehrgeiz, reproduktiver Kraft und spiritueller Führung vermittelt.
In diesem Sinn exemplifizieren Fon-Phallus-Skulpturen die Fähigkeit der materiellen Kultur, abstrakte Kräfte zu materialisieren, indem sie körperliche Repräsentation in ein dynamisches Instrument ritueller Wirksamkeit verwandeln. Sie machen die unsichtbare Kraft von Fruchtbarkeit, Vitalität und Schutz greifbar und tragen so das soziale, geistige und biologische Leben der Gemeinschaft.
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- Jaenicke Njoya GmbH
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- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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