Eine Knochenskulptur - Ewe - Togo (Ohne mindestpreis)






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Originales Knochenskulptur aus Togo von den Ewe, mit dem Titel 'A bone sculpture' und Herkunft aus Aklakou im Südosten Togos.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese weibliche Os-Ewe-Statue aus dem Dorf Aklakou im Südosten Togos gehört zu den religiösen und figuralen Traditionen der Ewe. Ihre Skulpturen sind eng mit Ahnenverehrung, schützenden Praktiken und spiritueller Übermittlung verbunden. Diese Figuren verkörperten oft kultische Macht und waren Bestandteil lokaler Schreine oder häuslicher Rituale. Die Verbindung einer antropomorphen Darstellung mit einer spirituellen Dualität offenbart komplexe Vorstellungen von Sichtbarkeit, ahnendem Beisein und metaphysischer Transformation.
Die stehende weibliche Figur wird in einer subtil dynamischen Pose dargestellt: Der Oberkörper ist leicht zur Seite geneigt, während ihr Blick über die linke Schulter hinweg gerichtet ist. Diese asymmetrische Komposition erzeugt einen eindrucksvollen Eindruck von Lebendigkeit und innerer Spannung. Die hohe Stirn, das lange, fein gestufte Haar sowie die Ohrringe und die Halskette spiegeln die Schönheits- und Statusideale der Region wider. Die auf dem Kopf balancierte Vase könnte auf rituelle Opfer oder die symbolische Funktion der mütterlichen und nährenden Rolle anspielen.
Das zweite Gesicht unterhalb ihrer Knie ist besonders eindrucksvoll. Mit spitzen Ohren, geöffnetem Mund und frontalem Auftreten ruft es eine aufkommende spirituelle Gegenwart oder ein Ahnenwesen hervor. Die Figur vereint somit Fruchtbarkeit, Schutz und Vermittlung mit dem Jenseits in einer einzigen ikonografischen Ganzheit. Eine glänzende Patina und Gebrauchsspuren bezeugen eine längere kultische Nutzung und wiederholte rituelle Handhabung.
Insgesamt betonen Skulpturen aus dem Bereich von Aklakou eine lineare Eleganz, reduzierte anatomische Details und eine sorgfältige Oberflächenbearbeitung, was die kleinmaßstäblichen Schnitztechniken im Südosten Togos widerspiegelt.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya Archiv CAB49149
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago 1995.
Rosenthal, Judy: Possession, Ecstasy, and Law in Ewe Voodoo. Charlottesville 1998.
Herskovits, Melville J.: Dahomey: An Ancient West African Kingdom. New York 1938.
Maupoil, Bernard: La Géomancie à l’ancienne Côte des Esclaves. Paris 1943.
Einige Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und beruhen auf publizierten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Informant Amadou
Einige Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und beruhen auf publizierten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ2592
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese weibliche Os-Ewe-Statue aus dem Dorf Aklakou im Südosten Togos gehört zu den religiösen und figuralen Traditionen der Ewe. Ihre Skulpturen sind eng mit Ahnenverehrung, schützenden Praktiken und spiritueller Übermittlung verbunden. Diese Figuren verkörperten oft kultische Macht und waren Bestandteil lokaler Schreine oder häuslicher Rituale. Die Verbindung einer antropomorphen Darstellung mit einer spirituellen Dualität offenbart komplexe Vorstellungen von Sichtbarkeit, ahnendem Beisein und metaphysischer Transformation.
Die stehende weibliche Figur wird in einer subtil dynamischen Pose dargestellt: Der Oberkörper ist leicht zur Seite geneigt, während ihr Blick über die linke Schulter hinweg gerichtet ist. Diese asymmetrische Komposition erzeugt einen eindrucksvollen Eindruck von Lebendigkeit und innerer Spannung. Die hohe Stirn, das lange, fein gestufte Haar sowie die Ohrringe und die Halskette spiegeln die Schönheits- und Statusideale der Region wider. Die auf dem Kopf balancierte Vase könnte auf rituelle Opfer oder die symbolische Funktion der mütterlichen und nährenden Rolle anspielen.
Das zweite Gesicht unterhalb ihrer Knie ist besonders eindrucksvoll. Mit spitzen Ohren, geöffnetem Mund und frontalem Auftreten ruft es eine aufkommende spirituelle Gegenwart oder ein Ahnenwesen hervor. Die Figur vereint somit Fruchtbarkeit, Schutz und Vermittlung mit dem Jenseits in einer einzigen ikonografischen Ganzheit. Eine glänzende Patina und Gebrauchsspuren bezeugen eine längere kultische Nutzung und wiederholte rituelle Handhabung.
Insgesamt betonen Skulpturen aus dem Bereich von Aklakou eine lineare Eleganz, reduzierte anatomische Details und eine sorgfältige Oberflächenbearbeitung, was die kleinmaßstäblichen Schnitztechniken im Südosten Togos widerspiegelt.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya Archiv CAB49149
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago 1995.
Rosenthal, Judy: Possession, Ecstasy, and Law in Ewe Voodoo. Charlottesville 1998.
Herskovits, Melville J.: Dahomey: An Ancient West African Kingdom. New York 1938.
Maupoil, Bernard: La Géomancie à l’ancienne Côte des Esclaves. Paris 1943.
Einige Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und beruhen auf publizierten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Informant Amadou
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
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