Biedermeier Becken - Töpferware - Schüssel





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Eine große deutsche Slipware-Erbanahme aus dem Niederrheinischen Raum, datiert auf 1834 in der Biedermeier-Periode, handgetöpfert mit einer tiefen Schale und breitem, ausgesetzten Rand, 40 cm breit, 40 cm tief, 11 cm hoch, verziert mit engobenfarbenen, eisenorange, kupfergrün und manganbraun bemalten Stempeldadeln und einer devotionalen Inschrift, aus Titz geborgen und fachgerecht restauriert mit konsolidierten Bruchlinien in schlechtem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein substanzieller, deutschstämmiger Volkshandwerk-Töpferbasin aus Steinzeug in großzügigen Proportionen, am Rad gedreht, mit tiefem, gebogenem Brunnen und breiter, auswärts gerichteter Kante. Stammt aus der Unterrhein-Töpfereitradition und eindeutig auf 1834 datiert; das Gefäß zeigt die lebendige Bildsprache regionaler Hauskeramik aus der Biedermeierzeit. Auf einem Engoben-Untergrund in warmer Cremefarbe ist der Brunnen mit nachgezogenen und gebürsteten Engoben in Eisenorange, Kupfergrün und Mangansbräun gemustert, wobei eine stilisierte tulpenähnliche Blüte von konzentrischen Voluten und Blatt-scrollwork eingerahmt wird. Das Kavetto wird von konzentrischen Mangangrenzen umrahmt, die zum breiten Rand führen, der eine durchgehende volksnahe Devotionsinschrift in fließender deutscher Kurrentschrift trägt, durchsetzt von Scrollzierfeldern und schließlich in die markanten Jahreszahlen mündet.
Als Ausgrabungsfund im Rheinland nahe Titz geborgen, hat die Schale eine einfühlsame strukturelle Restaurierung erfahren. Der Körper zeigt sauber konsolidierte Bruchlinien, die durch den Rand und das Kavetto verlaufen und an der Rückseite gut sichtbar sind, mit Bereichen von stabilisiertem Füllmaterial. Die Oberfläche weist typische herstellungsbedingte Ofenmarken, punktuelle Glasur-Häufungen, leichte Abrasionen entlang der Kante und eine gemäßigt patinierte Oberflächengestaltung auf, die dem frühzeitlichen Begräbnis- und Wiederauftaucherungszeitraum entspricht, während sie gleichzeitig die komplette Lesbarkeit der volkskundlichen Ikonografie und der Engobenverzierung bewahrt.
Provenienz:
In Titz, Deutschland erworben, danach in einer Privatsammlung aufbewahrt.
Ein substanzieller, deutschstämmiger Volkshandwerk-Töpferbasin aus Steinzeug in großzügigen Proportionen, am Rad gedreht, mit tiefem, gebogenem Brunnen und breiter, auswärts gerichteter Kante. Stammt aus der Unterrhein-Töpfereitradition und eindeutig auf 1834 datiert; das Gefäß zeigt die lebendige Bildsprache regionaler Hauskeramik aus der Biedermeierzeit. Auf einem Engoben-Untergrund in warmer Cremefarbe ist der Brunnen mit nachgezogenen und gebürsteten Engoben in Eisenorange, Kupfergrün und Mangansbräun gemustert, wobei eine stilisierte tulpenähnliche Blüte von konzentrischen Voluten und Blatt-scrollwork eingerahmt wird. Das Kavetto wird von konzentrischen Mangangrenzen umrahmt, die zum breiten Rand führen, der eine durchgehende volksnahe Devotionsinschrift in fließender deutscher Kurrentschrift trägt, durchsetzt von Scrollzierfeldern und schließlich in die markanten Jahreszahlen mündet.
Als Ausgrabungsfund im Rheinland nahe Titz geborgen, hat die Schale eine einfühlsame strukturelle Restaurierung erfahren. Der Körper zeigt sauber konsolidierte Bruchlinien, die durch den Rand und das Kavetto verlaufen und an der Rückseite gut sichtbar sind, mit Bereichen von stabilisiertem Füllmaterial. Die Oberfläche weist typische herstellungsbedingte Ofenmarken, punktuelle Glasur-Häufungen, leichte Abrasionen entlang der Kante und eine gemäßigt patinierte Oberflächengestaltung auf, die dem frühzeitlichen Begräbnis- und Wiederauftaucherungszeitraum entspricht, während sie gleichzeitig die komplette Lesbarkeit der volkskundlichen Ikonografie und der Engobenverzierung bewahrt.
Provenienz:
In Titz, Deutschland erworben, danach in einer Privatsammlung aufbewahrt.

