Martin Heidegger - Einführung in die Metaphysik - 1953-1953





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Martin Heidegger: Einführung in die Metaphysik, Erstausgabe 1953, Max Niemeyer Verlag, Tübingen, Deutschsprachiges Hardcover mit originalem Schutzumschlag, 156 Seiten, Maße 22,5 × 13,5 cm, sehr guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Einführung in die Metaphysik – Martin Heidegger
Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1953. [4], 156, [1] Seiten. 22,5 cm × 13,5 cm. Hardcover mit braunem Leinenbezug, Blindprägung auf der Fronttafel und goldgeprägte Rückenbeschriftung. Beinhaltet den ursprünglichen elfenbeinfarbenen bedruckten Schutzumschlag. Erstausgabe dieses grundlegenden philosophischen Werks von Martin Heidegger (1889–1976), einer der einflussreichsten und kontroversesten Figuren der philosophischen Phänomenologie des 20. Jahrhunderts. Veröffentlicht 1953 von Max Niemeyer Verlag in Tübingen, Einführung in die Metaphysik („Introduction to Metaphysics“) basiert auf einer wegweisenden Vorlesungsreihe, die der Autor ursprünglich an der Universität Freiburg im Sommersemester 1935 hielt. Der Text ist stark kritisch gegenüber dem Verständnis der berühmten „Kehre“ (die „Wende“) in Heideggers Denken und dient als beabsichtigtes Begleitwerk und thematische Erweiterung zu seinem bedeutenden 1927er Traktat Sein und Zeit. Der Band untersucht die grundlegende Frage der Metaphysik — „Warum gibt es überhaupt Seiendes statt Nichts?“ — und bietet ursprüngliche, scharfe Interpretationen prä-Sokratischer griechischer Dichtung und Philosophie. Allerdings ist diese Veröffentlichung von 1953 ebenso berühmt für ihre tiefgreifende politische Wirkung. Sie enthält die stark umstrittene, ungekürzte Bezugnahme auf die „innere Wahrheit und Größe“ der nationalsozialistischen Bewegung. Die Nachkriegsveröffentlichung dieses Textes schockierte zeitgenössische Gelehrte und führte dazu, dass der junge Jürgen Habermas seine erste größere kulturelle Kritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) publizierte, in der er Heideggers Schweigen zu seiner Kriegszeit thematisierte.
Nahezu neuwertiger Zustand der Leinenbände und des Rückens. Der Schutzumschlag ist in sehr gutem Zustand und hat nur eine leichte Vergilbung des Rückens, kleine Verfärbungen auf den Deckeln und einige sehr kleine Risse oben. Bleistiftmarkierungen auf dem hinteren Endblatt. Sehr subtile Bleistiftmarkierungen am Rand, die sich über das ganze Buch verteilen. Nur wenig Braunfärbung der Seiten insgesamt. Der Text ist klar, das Papier ist knackig, und die Bindung ist solide. Insgesamt eine schöne Ausgabe in sehr gutem Zustand.
Einführung in die Metaphysik – Martin Heidegger
Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1953. [4], 156, [1] Seiten. 22,5 cm × 13,5 cm. Hardcover mit braunem Leinenbezug, Blindprägung auf der Fronttafel und goldgeprägte Rückenbeschriftung. Beinhaltet den ursprünglichen elfenbeinfarbenen bedruckten Schutzumschlag. Erstausgabe dieses grundlegenden philosophischen Werks von Martin Heidegger (1889–1976), einer der einflussreichsten und kontroversesten Figuren der philosophischen Phänomenologie des 20. Jahrhunderts. Veröffentlicht 1953 von Max Niemeyer Verlag in Tübingen, Einführung in die Metaphysik („Introduction to Metaphysics“) basiert auf einer wegweisenden Vorlesungsreihe, die der Autor ursprünglich an der Universität Freiburg im Sommersemester 1935 hielt. Der Text ist stark kritisch gegenüber dem Verständnis der berühmten „Kehre“ (die „Wende“) in Heideggers Denken und dient als beabsichtigtes Begleitwerk und thematische Erweiterung zu seinem bedeutenden 1927er Traktat Sein und Zeit. Der Band untersucht die grundlegende Frage der Metaphysik — „Warum gibt es überhaupt Seiendes statt Nichts?“ — und bietet ursprüngliche, scharfe Interpretationen prä-Sokratischer griechischer Dichtung und Philosophie. Allerdings ist diese Veröffentlichung von 1953 ebenso berühmt für ihre tiefgreifende politische Wirkung. Sie enthält die stark umstrittene, ungekürzte Bezugnahme auf die „innere Wahrheit und Größe“ der nationalsozialistischen Bewegung. Die Nachkriegsveröffentlichung dieses Textes schockierte zeitgenössische Gelehrte und führte dazu, dass der junge Jürgen Habermas seine erste größere kulturelle Kritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) publizierte, in der er Heideggers Schweigen zu seiner Kriegszeit thematisierte.
Nahezu neuwertiger Zustand der Leinenbände und des Rückens. Der Schutzumschlag ist in sehr gutem Zustand und hat nur eine leichte Vergilbung des Rückens, kleine Verfärbungen auf den Deckeln und einige sehr kleine Risse oben. Bleistiftmarkierungen auf dem hinteren Endblatt. Sehr subtile Bleistiftmarkierungen am Rand, die sich über das ganze Buch verteilen. Nur wenig Braunfärbung der Seiten insgesamt. Der Text ist klar, das Papier ist knackig, und die Bindung ist solide. Insgesamt eine schöne Ausgabe in sehr gutem Zustand.

