Ein Terrakottakopf - Dogon - Mali (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dogon-Terrakotta-Kopf, Region Bandiagara, Mali.
Terrakotta; vermutlich aus dem Binnendelta des Niger oder vom Bandiagara-Plateau, Mali. Wahrscheinlich aus dem 13. bis 17. Jahrhundert. Mit Standfuß.
Dieser Terrakotta-Kopf gehört zur langen Tradition keramischer Skulpturen aus dem zentralen Mali, deren stilistische und ikonografische Merkmale oft mit dem kulturellen Umfeld der Dogon und älteren Bevölkerungsgruppen des Niger-Inland-Deltas assoziiert werden. Das Gesicht ist scharf nach oben gewandt, was dem Kopf eine kontemplative, möglicherweise ritualisierte Orientierung verleiht. Drei abgerundete Spitzen bilden eine sternförmige Kopfbedeckung, die an zeremonielle Frisuren oder abstrakte Symbole spiritueller Würde erinnert.
Das skulpturale Design folgt einer reduzierten, dennoch ausdrucksstarken Formensprache: Kreisförmige durchbrochene Augenöffnungen strukturieren das Gesicht rhythmisch und verleihen ihm eine markante Präsenz. Die Nase und der Mund sind sparsam modelliert; der leicht geöffnete Mund verstärkt den Eindruck innerer Anspannung oder kultischer Beschwörung. Ein bartähnlicher Rahmen des Kinns und der Wangen betont die physiognomischen Merkmale und könnte auf Alter, ahnenhafter Stellung oder soziale Autorität hinweisen. Die durchbrochenen Ohren und der erhaltene Halsansatz deuten darauf hin, dass die Figur ursprünglich vollständig war.
Deutliche Abplatzungen, Abnutzung und Spuren von Benutzung belegen ein hohes Alter sowie längere rituelle oder bestattungsspezifische Nutzung. Der Kopf verkörpert jene charakteristische Verbindung aus Abstraktion und geistiger Intensität, die die mittelalterlichen Terrakotta-Figuren aus Mali im Verlauf der afrikanischen Kunstgeschichte besonders herausragen lässt.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya Archiv CAB45966
Kate Ezra: Art of the Dogon. New York 1988.
Jean Laude: African Art of the Dogon. New York 1973.
Hélène Leloup: Dogon Statuary. Paris 1994.
Susan Vogel (Hrsg.): Africa: The Art of a Continent. Munich/New York 1995.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
CAB45966
Der Verkäufer stellt sich vor
Dogon-Terrakotta-Kopf, Region Bandiagara, Mali.
Terrakotta; vermutlich aus dem Binnendelta des Niger oder vom Bandiagara-Plateau, Mali. Wahrscheinlich aus dem 13. bis 17. Jahrhundert. Mit Standfuß.
Dieser Terrakotta-Kopf gehört zur langen Tradition keramischer Skulpturen aus dem zentralen Mali, deren stilistische und ikonografische Merkmale oft mit dem kulturellen Umfeld der Dogon und älteren Bevölkerungsgruppen des Niger-Inland-Deltas assoziiert werden. Das Gesicht ist scharf nach oben gewandt, was dem Kopf eine kontemplative, möglicherweise ritualisierte Orientierung verleiht. Drei abgerundete Spitzen bilden eine sternförmige Kopfbedeckung, die an zeremonielle Frisuren oder abstrakte Symbole spiritueller Würde erinnert.
Das skulpturale Design folgt einer reduzierten, dennoch ausdrucksstarken Formensprache: Kreisförmige durchbrochene Augenöffnungen strukturieren das Gesicht rhythmisch und verleihen ihm eine markante Präsenz. Die Nase und der Mund sind sparsam modelliert; der leicht geöffnete Mund verstärkt den Eindruck innerer Anspannung oder kultischer Beschwörung. Ein bartähnlicher Rahmen des Kinns und der Wangen betont die physiognomischen Merkmale und könnte auf Alter, ahnenhafter Stellung oder soziale Autorität hinweisen. Die durchbrochenen Ohren und der erhaltene Halsansatz deuten darauf hin, dass die Figur ursprünglich vollständig war.
Deutliche Abplatzungen, Abnutzung und Spuren von Benutzung belegen ein hohes Alter sowie längere rituelle oder bestattungsspezifische Nutzung. Der Kopf verkörpert jene charakteristische Verbindung aus Abstraktion und geistiger Intensität, die die mittelalterlichen Terrakotta-Figuren aus Mali im Verlauf der afrikanischen Kunstgeschichte besonders herausragen lässt.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya Archiv CAB45966
Kate Ezra: Art of the Dogon. New York 1988.
Jean Laude: African Art of the Dogon. New York 1973.
Hélène Leloup: Dogon Statuary. Paris 1994.
Susan Vogel (Hrsg.): Africa: The Art of a Continent. Munich/New York 1995.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
CAB45966
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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