Eine Skulptur aus Holz - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Sakassou-Region gilt als eines der bedeutendsten historischen Zentren der Baule-Kunst, insbesondere für Baule-Skulpturen aus der Gegend. Sakassou war die antike politische Hauptstadt des Baule-Volkes und hatte bereits im 18. Jahrhundert hoch spezialisierte Schnitzwerkstätten entwickelt. Heute werden zahlreiche herausragende Werke dem sogenannten „Meister von Sakassou“ oder der „Sakassou-Werkstatt“ zugeschrieben.
Charakteristisch für den Sakassou-Stil sind ausgeprägte Symmetrie, ruhige Würde, elegante Vertikalität und eine markante Harmonie der Formen der Figuren. Die Figuren wirken weder dynamisch noch expressiv, sondern strahlen innere Ruhe und kontrollierte Kraft aus. Typische Merkmale sind fein modellierte Köpfe, Gesichter, die oft herz- oder leicht konkav geformt sind, sorgfältig ausgearbeitete Frisuren, lange, sich schlängelnde Linien und eine ideale, fast übernatürliche Schönheit.
Bei den größten Teilen der Skulpturen aus dieser Region handelt es sich um Blolo Bla (weibliche Geistergattinnen), Blolo Bian (männliche Geistergatten) oder andere geistige Vermittler. Sie dienten als physische Wohnstätten für unsichtbare Wesen und wurden in privaten Schreinen verehrt.
Bezüglich der Hände vor dem Oberkörper:
Wenn die Hände vor dem Bauch- oder Nabelbereich geöffnet gehalten werden, ist dies in der Regel keine zufällige Körperhaltung. In der Baule-Symbolik gilt der Bauch als Sitz der Lebensenergie, Fruchtbarkeit und des persönlichen Schicksals. Die Hände schützen oder bewahren diese Region. Die Geste kann Fürsorge, Selbstbeherrschung, Fruchtbarkeit, spirituelle Konzentration und die Bewahrung innerer Stärke ausdrücken. Bei Blolo-Figuren bezieht sie sich oft auf die Fähigkeit des Geists, Wohlstand, Nachkommenschaft und Harmonie zu sichern.
Insbesondere bei Sakassou-Figuren stehen die Hände häufig symmetrisch rechts und links des Nabels. Diese Position verstärkt den Eindruck von Ruhe und Gleichgewicht und entspricht dem Baule-Ideal einer geordneten, kontrollierten Vitalität. Susan Vogel beschrieb den Baule-Stil als Ausdruck einer „Lebensenergie, die ordentlich zügeln wird“ – ein Konzept, das sich genau in dieser Handposition widerspiegelt.
Referenzen
Vogel, Susan M.: Baule: African Art, Western Eyes.
Vogel, Susan M.: Known Artists but Anonymous Works: Fieldwork and Art History. African Arts, Vol. 32, No. 1, 1999.
d e Grunne, Bernard: Les Maîtres de la Sculpture de Côte d'Ivoire.
Boyer, Alain-Michel: Miroirs de l'Invisible. La Statuaire Baoulé.
Neyt, François: Trésors de Côte d'Ivoire.
Roberts, Mary Nooter; Roberts, Allen F.: Memory: Luba Art and the Making of History (a comparative analysis of Central African figurative gestures).
Smithsonian National Museum of African Art, Collection Notes on Baoulé Figures.
Metropolitan Museum of Art, Baoulé Figure Studies and Spiritual Representation.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. No. MAZ12763
Der Verkäufer stellt sich vor
Die Sakassou-Region gilt als eines der bedeutendsten historischen Zentren der Baule-Kunst, insbesondere für Baule-Skulpturen aus der Gegend. Sakassou war die antike politische Hauptstadt des Baule-Volkes und hatte bereits im 18. Jahrhundert hoch spezialisierte Schnitzwerkstätten entwickelt. Heute werden zahlreiche herausragende Werke dem sogenannten „Meister von Sakassou“ oder der „Sakassou-Werkstatt“ zugeschrieben.
Charakteristisch für den Sakassou-Stil sind ausgeprägte Symmetrie, ruhige Würde, elegante Vertikalität und eine markante Harmonie der Formen der Figuren. Die Figuren wirken weder dynamisch noch expressiv, sondern strahlen innere Ruhe und kontrollierte Kraft aus. Typische Merkmale sind fein modellierte Köpfe, Gesichter, die oft herz- oder leicht konkav geformt sind, sorgfältig ausgearbeitete Frisuren, lange, sich schlängelnde Linien und eine ideale, fast übernatürliche Schönheit.
Bei den größten Teilen der Skulpturen aus dieser Region handelt es sich um Blolo Bla (weibliche Geistergattinnen), Blolo Bian (männliche Geistergatten) oder andere geistige Vermittler. Sie dienten als physische Wohnstätten für unsichtbare Wesen und wurden in privaten Schreinen verehrt.
Bezüglich der Hände vor dem Oberkörper:
Wenn die Hände vor dem Bauch- oder Nabelbereich geöffnet gehalten werden, ist dies in der Regel keine zufällige Körperhaltung. In der Baule-Symbolik gilt der Bauch als Sitz der Lebensenergie, Fruchtbarkeit und des persönlichen Schicksals. Die Hände schützen oder bewahren diese Region. Die Geste kann Fürsorge, Selbstbeherrschung, Fruchtbarkeit, spirituelle Konzentration und die Bewahrung innerer Stärke ausdrücken. Bei Blolo-Figuren bezieht sie sich oft auf die Fähigkeit des Geists, Wohlstand, Nachkommenschaft und Harmonie zu sichern.
Insbesondere bei Sakassou-Figuren stehen die Hände häufig symmetrisch rechts und links des Nabels. Diese Position verstärkt den Eindruck von Ruhe und Gleichgewicht und entspricht dem Baule-Ideal einer geordneten, kontrollierten Vitalität. Susan Vogel beschrieb den Baule-Stil als Ausdruck einer „Lebensenergie, die ordentlich zügeln wird“ – ein Konzept, das sich genau in dieser Handposition widerspiegelt.
Referenzen
Vogel, Susan M.: Baule: African Art, Western Eyes.
Vogel, Susan M.: Known Artists but Anonymous Works: Fieldwork and Art History. African Arts, Vol. 32, No. 1, 1999.
d e Grunne, Bernard: Les Maîtres de la Sculpture de Côte d'Ivoire.
Boyer, Alain-Michel: Miroirs de l'Invisible. La Statuaire Baoulé.
Neyt, François: Trésors de Côte d'Ivoire.
Roberts, Mary Nooter; Roberts, Allen F.: Memory: Luba Art and the Making of History (a comparative analysis of Central African figurative gestures).
Smithsonian National Museum of African Art, Collection Notes on Baoulé Figures.
Metropolitan Museum of Art, Baoulé Figure Studies and Spiritual Representation.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. No. MAZ12763
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
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- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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