Eine Skulptur aus Holz - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Guro-Webspule (Spulenhalter bzw. Häddelrad), gesammelt in der Region Oumé, Côte d’Ivoire. Inklusive Stand
Unter den Guro, im zentralen Côte d’Ivoire für ihre ausgefeilten Streifenwebtraditionen bekannt, waren derartige Spulen unverzichtbare Bestandteile des Schmalband-Webstuhls. Ihre praktische Funktion bestand darin, die Häddel während des Webens zu führen und zu regeln, zugleich wurden sie zu einem der wichtigsten Medien künstlerischer Ausdrucksformen. Prominent oberhalb des Webstuhls hängend und bei jedem Zug des Schützen rhythmisch beweglich, waren diese Objekte sowohl für den Weber als auch für die umliegende Gemeinschaft ständig sichtbar. Folglich investierten Meister-Schnitzer bemerkenswerte Fertigkeit darin, gewöhnliche Werkzeuge in Miniatur-Skulpturen außergewöhnlicher Eleganz zu verwandeln.
Für Sammler afrikanischer Kunst nehmen Guro-Häddel-Räder eine besondere Stellung ein, weil sie Utility, Skulptur und textile Geschichte in einem Objekt vereinen. Im Gegensatz zu Masken oder Statuen, die für zeremonielle Kontexte geschaffen wurden, entstanden diese Schnitzereien aus dem Alltagsleben und zeigen, wie ästhetische Verfeinerung selbst in die praktischsten Tätigkeiten eindrang. Ihre geringe Größe ermöglichte es den Künstlerinnen und Künstlern oft, mit sehr individuellen Stilen zu experimentieren, was zu einer außergewöhnlichen Vielfalt menschlicher, tierischer und hybrider Formen führte. Viele Spezialistinnen und Spezialisten betrachten sie als einige der reinsten Ausdrücke der Hand des Bildhauers, frei von späterer Neuanstrich oder ritueller Veränderung.
Die Region um Oumé wird besonders mit fein geschnitzten Guro-Werken assoziiert, die sich durch elegante Gesichtszüge, verlängerte Proportionen und eine subtile Balance zwischen Abstraktion und Naturalismus auszeichnen. Da Weben unter den Guro eine angesehene männliche Tätigkeit war, spiegelte ein schön geschnitzter Spulenhalter auch den Status und den Geschmack des Besitzers wider. Zeitgenössische Forschung legt zudem nahe, dass diese prominent präsentierten Objekte als Aushängeschilder der Talente lokaler Schnitzer dienten und Aufträge für größere Skulpturen und Masken anzogen.
Heute sind außergewöhnliche Guro-Häddel-Räder bei Sammlerinnen und Sammlern hoch begehrt, weil sie skulpturale Qualität, dokumentierte kulturelle Funktion und oft beträchtliches Alter vereinen. Die feinsten Beispiele werden nicht nur als ethnografische Werkzeuge, sondern als eigenständige Kunstwerke geschätzt, die die Verfeinerung verkörpern, die die Guro-Schnitzkunst zu einer der bewunderten Traditionen von Côte d’Ivoire gemacht hat.
Referenzen
Metropolitan Museum of Art, Häddel-Rad mit Figur, Guro, Côte d’Ivoire.
Metropolitan Museum of Art, Häddel-Rad, Guro, Côte d’Ivoire.
The Courtauld Institute of Art, Weben und Tragen: Westafrikanisches Webrad.
Musée des Beaux-Arts de Montréal, Spinnenhäddel-Rad des Weber(s), Guro. Nelson-Atkins Museum of Art, Häddel-Rad, Guro.
Eberhard Fischer, Guro: Masken, Aufführungen und Meister-Schnitzer in der Elfenbeinküste, München, 2008.
Gazette Dro uot, Auktionskatalogverweise zu Guro-Häddel-Rädern.
Einige Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ12763
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Guro-Webspule (Spulenhalter bzw. Häddelrad), gesammelt in der Region Oumé, Côte d’Ivoire. Inklusive Stand
Unter den Guro, im zentralen Côte d’Ivoire für ihre ausgefeilten Streifenwebtraditionen bekannt, waren derartige Spulen unverzichtbare Bestandteile des Schmalband-Webstuhls. Ihre praktische Funktion bestand darin, die Häddel während des Webens zu führen und zu regeln, zugleich wurden sie zu einem der wichtigsten Medien künstlerischer Ausdrucksformen. Prominent oberhalb des Webstuhls hängend und bei jedem Zug des Schützen rhythmisch beweglich, waren diese Objekte sowohl für den Weber als auch für die umliegende Gemeinschaft ständig sichtbar. Folglich investierten Meister-Schnitzer bemerkenswerte Fertigkeit darin, gewöhnliche Werkzeuge in Miniatur-Skulpturen außergewöhnlicher Eleganz zu verwandeln.
Für Sammler afrikanischer Kunst nehmen Guro-Häddel-Räder eine besondere Stellung ein, weil sie Utility, Skulptur und textile Geschichte in einem Objekt vereinen. Im Gegensatz zu Masken oder Statuen, die für zeremonielle Kontexte geschaffen wurden, entstanden diese Schnitzereien aus dem Alltagsleben und zeigen, wie ästhetische Verfeinerung selbst in die praktischsten Tätigkeiten eindrang. Ihre geringe Größe ermöglichte es den Künstlerinnen und Künstlern oft, mit sehr individuellen Stilen zu experimentieren, was zu einer außergewöhnlichen Vielfalt menschlicher, tierischer und hybrider Formen führte. Viele Spezialistinnen und Spezialisten betrachten sie als einige der reinsten Ausdrücke der Hand des Bildhauers, frei von späterer Neuanstrich oder ritueller Veränderung.
Die Region um Oumé wird besonders mit fein geschnitzten Guro-Werken assoziiert, die sich durch elegante Gesichtszüge, verlängerte Proportionen und eine subtile Balance zwischen Abstraktion und Naturalismus auszeichnen. Da Weben unter den Guro eine angesehene männliche Tätigkeit war, spiegelte ein schön geschnitzter Spulenhalter auch den Status und den Geschmack des Besitzers wider. Zeitgenössische Forschung legt zudem nahe, dass diese prominent präsentierten Objekte als Aushängeschilder der Talente lokaler Schnitzer dienten und Aufträge für größere Skulpturen und Masken anzogen.
Heute sind außergewöhnliche Guro-Häddel-Räder bei Sammlerinnen und Sammlern hoch begehrt, weil sie skulpturale Qualität, dokumentierte kulturelle Funktion und oft beträchtliches Alter vereinen. Die feinsten Beispiele werden nicht nur als ethnografische Werkzeuge, sondern als eigenständige Kunstwerke geschätzt, die die Verfeinerung verkörpern, die die Guro-Schnitzkunst zu einer der bewunderten Traditionen von Côte d’Ivoire gemacht hat.
Referenzen
Metropolitan Museum of Art, Häddel-Rad mit Figur, Guro, Côte d’Ivoire.
Metropolitan Museum of Art, Häddel-Rad, Guro, Côte d’Ivoire.
The Courtauld Institute of Art, Weben und Tragen: Westafrikanisches Webrad.
Musée des Beaux-Arts de Montréal, Spinnenhäddel-Rad des Weber(s), Guro. Nelson-Atkins Museum of Art, Häddel-Rad, Guro.
Eberhard Fischer, Guro: Masken, Aufführungen und Meister-Schnitzer in der Elfenbeinküste, München, 2008.
Gazette Dro uot, Auktionskatalogverweise zu Guro-Häddel-Rädern.
Einige Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ12763
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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