Eine Skulptur aus Holz - Dummheit - Lobi - Burkina Faso (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Lobi-Skulptur “Bêtise” - Gaoua-Region, Burkina Faso
Die Holzskulpturengruppe bezieht ihre Kraft aus der ungewöhnlichen, spannungsgeladenen Verflechtung zweier Körper. Eine hohe, aufrechte Figur mit schlankem Torso, verlängertem Hals und kleinem, stilisiertem Kopf umarmt eine zweite Figur, deren Körper nach vorn geneigt ist, kopfvoran. Die dramatisch verlängerten Gliedmaßen und die Reduktion anatomischer Details verleihen der Komposition eine archaische und doch fast choreografische Präsenz. Eine grauwhäuser-weiße, unregelmäßige Beschichtung überzieht das Holz, durch die ursprüngliche dunklere Färbung bleibt nur an einigen Stellen durchschimmern. Ein Metallstift auf der Krone des Kopfes könnte eine spätere Ergänzung oder rituelle Manipulation anzeigen; seine Funktion bleibt ohne Provenienzangaben unklar.
Der Erwerb wird der Lobi-Kulturregion um Gaoua im Südwesten von Burkina Faso zugeschrieben. Dort gehören anthropomorphe Holzfiguren, im Allgemeinen als bateba bezeichnet, zum religiösen Bereich der thila, spiritueller Kräfte, mit denen die Kommunikation überwiegend durch Wahrsagung und Schreine erfolgt. Bateba konnten schützende Funktionen übernehmen und wurden in domestische oder familiäre Altäre integriert. Innerhalb der sogenannten bateba ti bala bezeichnen die im Besonderen dargestellten Figuren, „bêtise“ in der wissenschaftlichen Literatur, explizit Gruppen, die sexuellen Verkehr betreiben; sie stehen im Zusammenhang mit Partnerschaft und Fruchtbarkeit. Die charakteristische Körperkonfiguration der vorliegenden Arbeit deutet darauf hin, dass sie in diese breitere Kategorie eingeordnet wird.
Literatur (Auswahl):
Piet Meyer: Kunst und Religion der Lobi. Zürich 1981.
Hans Himmelheber: „Figuren und Schnitztechniken unter den Lobi“, Tribus 15, 1966, S. 63–87.
Inventarnummer MAZ25756
Informant: Petit Coulibaly
Der Verkäufer stellt sich vor
Lobi-Skulptur “Bêtise” - Gaoua-Region, Burkina Faso
Die Holzskulpturengruppe bezieht ihre Kraft aus der ungewöhnlichen, spannungsgeladenen Verflechtung zweier Körper. Eine hohe, aufrechte Figur mit schlankem Torso, verlängertem Hals und kleinem, stilisiertem Kopf umarmt eine zweite Figur, deren Körper nach vorn geneigt ist, kopfvoran. Die dramatisch verlängerten Gliedmaßen und die Reduktion anatomischer Details verleihen der Komposition eine archaische und doch fast choreografische Präsenz. Eine grauwhäuser-weiße, unregelmäßige Beschichtung überzieht das Holz, durch die ursprüngliche dunklere Färbung bleibt nur an einigen Stellen durchschimmern. Ein Metallstift auf der Krone des Kopfes könnte eine spätere Ergänzung oder rituelle Manipulation anzeigen; seine Funktion bleibt ohne Provenienzangaben unklar.
Der Erwerb wird der Lobi-Kulturregion um Gaoua im Südwesten von Burkina Faso zugeschrieben. Dort gehören anthropomorphe Holzfiguren, im Allgemeinen als bateba bezeichnet, zum religiösen Bereich der thila, spiritueller Kräfte, mit denen die Kommunikation überwiegend durch Wahrsagung und Schreine erfolgt. Bateba konnten schützende Funktionen übernehmen und wurden in domestische oder familiäre Altäre integriert. Innerhalb der sogenannten bateba ti bala bezeichnen die im Besonderen dargestellten Figuren, „bêtise“ in der wissenschaftlichen Literatur, explizit Gruppen, die sexuellen Verkehr betreiben; sie stehen im Zusammenhang mit Partnerschaft und Fruchtbarkeit. Die charakteristische Körperkonfiguration der vorliegenden Arbeit deutet darauf hin, dass sie in diese breitere Kategorie eingeordnet wird.
Literatur (Auswahl):
Piet Meyer: Kunst und Religion der Lobi. Zürich 1981.
Hans Himmelheber: „Figuren und Schnitztechniken unter den Lobi“, Tribus 15, 1966, S. 63–87.
Inventarnummer MAZ25756
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Details
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
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