Ein Terrakottakopf - Djenné - Mali (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Terrakotta-Kopf aus Djenné in der Mopti-Region von Mali, der Djenne-Kultur zugeschrieben, 21 cm hoch, 1 kg, Original-/offizielle Authentizität, mit Standfuß.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Terracotta-Kopffragment - Djenné, Mopti-Region, Mali, inkl. Ständer.
Dieses fragmentarische Kopfstück, gefertigt aus fein gebrannter Terrakotta, besticht durch seine akribischen skulpturalen und ornamentalen Details. Ein hoher, runder Schädel rahmt das auffällige Gesicht, das eine markante Nase, hervorstehende Lippen und halbschließende Augen aufweist, betont durch parallele eingeritzte Linien. Besonders charakteristisch sind die aufgetragenen dekorativen oder scarsationalen Motive: ein gitterartiges Feld an der Schläfe, Relieflinien entlang der Wangen und ein fein gerillter, bärteliger Bereich am Unterkiefer. Spuren eines rötlichen Tonabriebs beleben die leicht weathered Oberfläche. Der Bruch am Hals deutet darauf hin, dass es ursprünglich zu einer größeren Figur gehörte.
Dieses Fragment gehört zur bedeutsamen Terrakotta-Tradition des Niger-Inland-Deltas, speziell der Djenné/Djenné-Jeno-Region im heutigen Mali. Die dort geschaffenen anthropomorphen Skulpturen zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt von Körperhaltungen, Schmuckformen und Hautornamentik aus. Vergleichbare Arbeiten datieren vornehmlich zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert. Djenné-Jeno entwickelte sich aus dem ersten Jahrtausend v. Chr. zu einem bedeutenden urbanen Handelszentrum und wurde etwa 1400 verlassen. Da zahlreiche Terrakotta-Figuren ohne dokumentierten archäologischen Kontext geborgen wurden, bleiben ihre ursprünglichen Funktionen – möglicherweise funerär, häuslich oder kultisch – Gegenstand laufender Forschung.
Ausgewählte Literatur:
Susan K. McIntosh (Hrsg.): Excavations at Jenné-Jeno, Hambarketolo, and Kaniana. Berkeley 1995.
Bernard de Grunne: Djenné-Jeno: 1000 Years of Terracotta Statuary in Mali. Brüssel 2014.
Inventarnummer: MAZ26246
Informant: Yoro
Unter der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntniserlangung der zuständigen Behörden des Herkunftsstaates über den Fundort des Objekts und die Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und wissenschaftliche Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Rückführungsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich vor Ort über den internationalen Kunsthandel zu informieren. Außerdem wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In der Vergangenheit gab es keinerlei Rückgabeverpflichtungen gegenüber privaten Institutionen wie der Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen mit einer Politik der maximalen Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Mittel geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Terracotta-Kopffragment - Djenné, Mopti-Region, Mali, inkl. Ständer.
Dieses fragmentarische Kopfstück, gefertigt aus fein gebrannter Terrakotta, besticht durch seine akribischen skulpturalen und ornamentalen Details. Ein hoher, runder Schädel rahmt das auffällige Gesicht, das eine markante Nase, hervorstehende Lippen und halbschließende Augen aufweist, betont durch parallele eingeritzte Linien. Besonders charakteristisch sind die aufgetragenen dekorativen oder scarsationalen Motive: ein gitterartiges Feld an der Schläfe, Relieflinien entlang der Wangen und ein fein gerillter, bärteliger Bereich am Unterkiefer. Spuren eines rötlichen Tonabriebs beleben die leicht weathered Oberfläche. Der Bruch am Hals deutet darauf hin, dass es ursprünglich zu einer größeren Figur gehörte.
Dieses Fragment gehört zur bedeutsamen Terrakotta-Tradition des Niger-Inland-Deltas, speziell der Djenné/Djenné-Jeno-Region im heutigen Mali. Die dort geschaffenen anthropomorphen Skulpturen zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt von Körperhaltungen, Schmuckformen und Hautornamentik aus. Vergleichbare Arbeiten datieren vornehmlich zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert. Djenné-Jeno entwickelte sich aus dem ersten Jahrtausend v. Chr. zu einem bedeutenden urbanen Handelszentrum und wurde etwa 1400 verlassen. Da zahlreiche Terrakotta-Figuren ohne dokumentierten archäologischen Kontext geborgen wurden, bleiben ihre ursprünglichen Funktionen – möglicherweise funerär, häuslich oder kultisch – Gegenstand laufender Forschung.
Ausgewählte Literatur:
Susan K. McIntosh (Hrsg.): Excavations at Jenné-Jeno, Hambarketolo, and Kaniana. Berkeley 1995.
Bernard de Grunne: Djenné-Jeno: 1000 Years of Terracotta Statuary in Mali. Brüssel 2014.
Inventarnummer: MAZ26246
Informant: Yoro
Unter der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntniserlangung der zuständigen Behörden des Herkunftsstaates über den Fundort des Objekts und die Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und wissenschaftliche Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Rückführungsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich vor Ort über den internationalen Kunsthandel zu informieren. Außerdem wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In der Vergangenheit gab es keinerlei Rückgabeverpflichtungen gegenüber privaten Institutionen wie der Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen mit einer Politik der maximalen Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Mittel geprüft.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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