Eine Skulptur aus Holz - Fon - Togo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Fon/Voodoo-Skulptur aus Benin/Togo, in Form eines Phallus, bedeckt mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten, auf einem schwarzen Sockel.
Unter den Fon-Völkern Benins und im Süden Togos stellen phallische Skulpturen eine kraftvolle visuelle und rituelle Wortschatzkomponente innerhalb der Voodoo-Praxis dar. Das diskutierte Beispiel – eine skulpturale Form in Form eines Phallus, überzogen mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten – demonstriert die Integration von symbolischer Farbe, Materialität und kosmologischer Bedeutung. Weiß wird assoziiert mit Reinheit, spiritueller Potenz und göttlicher Gegenwart, während Ockergelb Vitalität, Fruchtbarkeit und Verbundenheit mit der irdischen Welt evoziert.
Phallische Darstellungen im Fon-Voodoo sind nicht bloß anatomisch oder dekorativ; sie verkörpern Asé, die vitale Kraft, die das Leben, die Reproduktion und den sozialen Fortbestand belebt. Solche Figuren finden sich häufig in Schreinen, häuslichen Altären oder Zeremonie-Räumen und dienen als Brennpunkte für Rituale, die Fruchtbarkeit erhöhen, sexuelle Potenz sichern oder landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Wohlstand fördern sollen. Durch Opfergaben, Libationen und rituelle Gesten fungiert die Phallus-Skulptur als Vermittler zwischen menschlichen Bestrebungen und spiritualer Autorität, indem sie die Gegenwart und Macht spezifischer Lwa (Geister) aktiviert, die mit generativen oder schützenden Funktionen beauftragt sind.
Die skulpturale Form integriert oft verstärkte oder abstrahierte Merkmale, betont Potenz statt Realismus und signalisiert die metaphysische Handlungsfähigkeit des Objekts statt dessen rein physischer Ähnlichkeit. Seine Platzierung, Pigmente und rituelle Aktivierung kodieren gemeinsam eine symbolische Sprache, die das komplexe Zusammenspiel von menschlichem Bestreben, reproduktiver Kraft und spiritueller Führung vermittelt.
In diesem Sinne veranschaulichen Fon-Phallus-Skulpturen die Fähigkeit der materiellen Kultur, abstrakte Kräfte zu materialisieren, und verwandeln die leibliche Repräsentation in ein dynamisches Instrument ritueller Wirksamkeit. Sie machen die unsichtbare Macht von Fruchtbarkeit, Vitalität und Schutz greifbar und tragen zum sozialen, spirituellen und biologischen Leben der Gemeinschaft bei.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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Inv. Nr. MAZ26713
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Fon/Voodoo-Skulptur aus Benin/Togo, in Form eines Phallus, bedeckt mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten, auf einem schwarzen Sockel.
Unter den Fon-Völkern Benins und im Süden Togos stellen phallische Skulpturen eine kraftvolle visuelle und rituelle Wortschatzkomponente innerhalb der Voodoo-Praxis dar. Das diskutierte Beispiel – eine skulpturale Form in Form eines Phallus, überzogen mit weißen und ockerfarbenen Pigmenten – demonstriert die Integration von symbolischer Farbe, Materialität und kosmologischer Bedeutung. Weiß wird assoziiert mit Reinheit, spiritueller Potenz und göttlicher Gegenwart, während Ockergelb Vitalität, Fruchtbarkeit und Verbundenheit mit der irdischen Welt evoziert.
Phallische Darstellungen im Fon-Voodoo sind nicht bloß anatomisch oder dekorativ; sie verkörpern Asé, die vitale Kraft, die das Leben, die Reproduktion und den sozialen Fortbestand belebt. Solche Figuren finden sich häufig in Schreinen, häuslichen Altären oder Zeremonie-Räumen und dienen als Brennpunkte für Rituale, die Fruchtbarkeit erhöhen, sexuelle Potenz sichern oder landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Wohlstand fördern sollen. Durch Opfergaben, Libationen und rituelle Gesten fungiert die Phallus-Skulptur als Vermittler zwischen menschlichen Bestrebungen und spiritualer Autorität, indem sie die Gegenwart und Macht spezifischer Lwa (Geister) aktiviert, die mit generativen oder schützenden Funktionen beauftragt sind.
Die skulpturale Form integriert oft verstärkte oder abstrahierte Merkmale, betont Potenz statt Realismus und signalisiert die metaphysische Handlungsfähigkeit des Objekts statt dessen rein physischer Ähnlichkeit. Seine Platzierung, Pigmente und rituelle Aktivierung kodieren gemeinsam eine symbolische Sprache, die das komplexe Zusammenspiel von menschlichem Bestreben, reproduktiver Kraft und spiritueller Führung vermittelt.
In diesem Sinne veranschaulichen Fon-Phallus-Skulpturen die Fähigkeit der materiellen Kultur, abstrakte Kräfte zu materialisieren, und verwandeln die leibliche Repräsentation in ein dynamisches Instrument ritueller Wirksamkeit. Sie machen die unsichtbare Macht von Fruchtbarkeit, Vitalität und Schutz greifbar und tragen zum sozialen, spirituellen und biologischen Leben der Gemeinschaft bei.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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Klausenerplatz 7
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GERMANY - Telefonnummer:
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- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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