Eine Knochenskulptur - Ewe - Togo (Ohne mindestpreis)






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Eine aus Knochen gefertigte Skulptur aus Togo, der Ewe-Kultur zugeschrieben, zeigt eine schlanke, vertikale Frauenskulptur, aus Knochen geschnitzt, mit dunkler Patina und hellen Einlagerungen, 24 cm hoch, 340 g, in fairem Zustand, Authentizität Original/amtlich, ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Weibliche Knochenfigur
Aklakou-Region, Südost-Togo
Ewe/Adan kultureller Kontext
Knochen, geschnitzt und poliert; dunkle braune Patina mit hellen Verkrustungen
Eine schlanke, stark vertikal ausgerichtete weibliche Figur, aus einem länglichen Knochen geschnitzt. Die natürliche Form des Materials bestimmt weitgehend das säulenartige Konzeption der Figur. Die Beine sind nur grob getrennt, während die langen Arme nah am Torso gehalten sind. Die Hände ruhen auf dem Unterbauch und auf den Oberschenkeln, mit einzeln eingeritzten Fingern. Markante Brüste betonen den weiblichen Charakter der Figur.
Besondere Beachtung gilt dem vergleichsweise großen Kopf. Mandel-förmige Augen, eine breite Nase, ein kleiner offener Mund und hervorstehende Ohren bestimmen die Gesichtszüge. Die Frisur wird durch zahlreiche fein eingeritzte parallele Linien wiedergegeben. Über dem Kopf ragt ein markantes gefäßförmiges Element empor, das mit horizontalen Rillen verziert ist.
Die Oberfläche zeigt eine tiefbraune, teilweise glänzende Patina. Weiße bis beigefarbene Verkrustungen bleiben in den Vertiefungen der Schnitzereien erhalten, insbesondere um Kopf, Hals und Körper sowie um das obere gefäßförmige Element. Diese Ablagerungen zusammen mit den polierten Flächen der Oberfläche deuten auf eine lange Geschichte von Handhabung und Nutzung hin.
Die Figur kann provisionell mit einer selten dokumentierten Gruppe von Knochenskulpturen aus der Aklakou-Region im südöstlichen Togo assoziiert werden. Die Region ist gekennzeichnet durch das Zusammenwirken mehrerer kultureller Traditionen, insbesondere der Ewe und benachbarter Gemeinschaften. Anthropomorphe Figuren in dieser Region könnten in unterschiedlichen rituellen Kontexten dient haben und mit Schutz, Ahnen oder spirituellen Kräften assoziiert worden sein. Ohne einen dokumentierten Feldherkunftsnachweis kann jedoch die genaue ursprüngliche Funktion der vorliegenden Figur nicht sicher festgelegt werden.
Ein besonders auffälliger Aspekt der Skulptur ist das Verhältnis zwischen Material und Form. Anstatt die elongated shape des Knochen zu verbergen, integriert der Bildhauer sie in die extreme Vertikalität der Figur. Das ungewöhnliche gefäßförmige Element über dem Kopf, zusammen mit dem sorgfältig ausgearbeiteten Gesicht, Frisur und Händen, verleiht der Skulptur eine markante und höchst individuelle Präsenz.
Provisorische Zuschreibung: Aklakou-Region, südöstliches Togo, Ewe/Adan kultureller Kontext
Material: Knochen, vermutlich ein Langknochen; dunkle Patina und helle Verkrustungen
Ausgewählte Literatur
Pezzoli, Gigi, Winfried Plath und Nii O. Quarcoopome. Aklama: Helfer-Geister der Ewe und Dangme. Mailand: 5 Continents Editions, 2016.
Preston Blier, Suzanne. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago und London: University of Chicago Press, 1995.
Rosenthal, Judy. Possession, Ecstasy, and Law in Ewe Voodoo. Charlottesville: University Press of Virginia, 1998.
Spieth, Jakob. Die Ewe-Stämme: Material zur Kunde des Ewe-Volkes in Deutsch-Togo. Berlin: Dietrich Reimer, 1906.
Ausgewählte Literatur soll verstanden werden als breiterer kultureller und kunstgeschichtlicher Kontext für Ewe- und verwandte Skulpturentraditionen; sie schafft keinesfalls die präzise Zuschreibung oder Funktion dieser konkreten Figur.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archaeologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ26738
Der Verkäufer stellt sich vor
Weibliche Knochenfigur
Aklakou-Region, Südost-Togo
Ewe/Adan kultureller Kontext
Knochen, geschnitzt und poliert; dunkle braune Patina mit hellen Verkrustungen
Eine schlanke, stark vertikal ausgerichtete weibliche Figur, aus einem länglichen Knochen geschnitzt. Die natürliche Form des Materials bestimmt weitgehend das säulenartige Konzeption der Figur. Die Beine sind nur grob getrennt, während die langen Arme nah am Torso gehalten sind. Die Hände ruhen auf dem Unterbauch und auf den Oberschenkeln, mit einzeln eingeritzten Fingern. Markante Brüste betonen den weiblichen Charakter der Figur.
Besondere Beachtung gilt dem vergleichsweise großen Kopf. Mandel-förmige Augen, eine breite Nase, ein kleiner offener Mund und hervorstehende Ohren bestimmen die Gesichtszüge. Die Frisur wird durch zahlreiche fein eingeritzte parallele Linien wiedergegeben. Über dem Kopf ragt ein markantes gefäßförmiges Element empor, das mit horizontalen Rillen verziert ist.
Die Oberfläche zeigt eine tiefbraune, teilweise glänzende Patina. Weiße bis beigefarbene Verkrustungen bleiben in den Vertiefungen der Schnitzereien erhalten, insbesondere um Kopf, Hals und Körper sowie um das obere gefäßförmige Element. Diese Ablagerungen zusammen mit den polierten Flächen der Oberfläche deuten auf eine lange Geschichte von Handhabung und Nutzung hin.
Die Figur kann provisionell mit einer selten dokumentierten Gruppe von Knochenskulpturen aus der Aklakou-Region im südöstlichen Togo assoziiert werden. Die Region ist gekennzeichnet durch das Zusammenwirken mehrerer kultureller Traditionen, insbesondere der Ewe und benachbarter Gemeinschaften. Anthropomorphe Figuren in dieser Region könnten in unterschiedlichen rituellen Kontexten dient haben und mit Schutz, Ahnen oder spirituellen Kräften assoziiert worden sein. Ohne einen dokumentierten Feldherkunftsnachweis kann jedoch die genaue ursprüngliche Funktion der vorliegenden Figur nicht sicher festgelegt werden.
Ein besonders auffälliger Aspekt der Skulptur ist das Verhältnis zwischen Material und Form. Anstatt die elongated shape des Knochen zu verbergen, integriert der Bildhauer sie in die extreme Vertikalität der Figur. Das ungewöhnliche gefäßförmige Element über dem Kopf, zusammen mit dem sorgfältig ausgearbeiteten Gesicht, Frisur und Händen, verleiht der Skulptur eine markante und höchst individuelle Präsenz.
Provisorische Zuschreibung: Aklakou-Region, südöstliches Togo, Ewe/Adan kultureller Kontext
Material: Knochen, vermutlich ein Langknochen; dunkle Patina und helle Verkrustungen
Ausgewählte Literatur
Pezzoli, Gigi, Winfried Plath und Nii O. Quarcoopome. Aklama: Helfer-Geister der Ewe und Dangme. Mailand: 5 Continents Editions, 2016.
Preston Blier, Suzanne. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago und London: University of Chicago Press, 1995.
Rosenthal, Judy. Possession, Ecstasy, and Law in Ewe Voodoo. Charlottesville: University Press of Virginia, 1998.
Spieth, Jakob. Die Ewe-Stämme: Material zur Kunde des Ewe-Volkes in Deutsch-Togo. Berlin: Dietrich Reimer, 1906.
Ausgewählte Literatur soll verstanden werden als breiterer kultureller und kunstgeschichtlicher Kontext für Ewe- und verwandte Skulpturentraditionen; sie schafft keinesfalls die präzise Zuschreibung oder Funktion dieser konkreten Figur.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archaeologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ26738
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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