Eine Terrakotta-Skulptur - Bankoni - Bamana - Mali (Ohne mindestpreis)






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Bankoni Terracotta - Ségou Region, Mali
Die Figur, in hellbrauner Tonerde modelliert, zeigt eine aufrechte weibliche Gestalt von ungewöhnlicher landschaftlicher Vitalität. Ihr schlanker Körper wird von langen Armen getragen; eine Hand ist zum Kopf erhoben, während die andere tief herabhängt. Hervorstehende Brüste definieren ihren Torso. Ein skulpturiertes Objekt scheint auf ihren Rücken befestigt zu sein. Der untere Abschnitt ist besonders auffällig: Die Figur erhebt sich über eine stark gekrümmte, fast ringsförmige Form, deren genaue Bedeutung aus der Abbildung allein nicht unmittelbar ersichtlich ist. Die matte, körnige Oberfläche mit Erdbeimengungen und Abnutzungsspuren verleiht dem Werk einen archäologischen Charakter.
Der Name Bankoni bezieht sich weniger auf eine eindeutig identifizierbare Ethnie als auf eine archäologisch und stilistisch definierte Terrakotta-Tradition in Mali. Vergleichbare Figuren wurden seit den 1950er-Jahren in Bankoni gefunden, ebenso wie in einem größeren Gebiet zwischen Ségou und Bougouni. Da nur wenige Fundorte unter kontrollierten Bedingungen ausgegraben wurden, ist wenig Sicheres über deren Hersteller und ursprüngliche Nutzung bekannt. Bankoni-Terrakotta-Figuren werden überwiegend in das 11. bis 16. Jahrhundert datiert. Es sollte daher eine direkte ethnische Gleichsetzung mit dem heutigen Bamana vermieden werden. Die Funktion dieser Figur bleibt ebenfalls unklar, ohne einen dokumentierten Ausgrabungskontext.
Literatur (Auswahl):
Karl-Ferdinand Schädler: Erde und Erz. München 1997.
Bernard de Grunne: Djenné-Jeno: 1000 Years of Terracotta Statuary in Mali. Brüssel 2014.
Susan McNaughton: The Mande Blacksmiths. Bloomington 1988.
Ein Teil der Informationen wurde von künstlicher Intelligenz erzeugt und basiert auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ26222
Unter der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme des Fundorts des Objekts und der Identität seines Besitzers geltend gemacht.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Stücke, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, sind unserer Arbeit bekannt, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Außerdem wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem der vergangenen Fälle gab es Restitutionsforderungen gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik maximaler Transparenz und Dokumentation. Sollte es Fragen oder Unklarheiten geben, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jeden Fall prüfen wir gewissenhaft unter Einsatz aller verfügbaren Mittel.
Der Verkäufer stellt sich vor
Bankoni Terracotta - Ségou Region, Mali
Die Figur, in hellbrauner Tonerde modelliert, zeigt eine aufrechte weibliche Gestalt von ungewöhnlicher landschaftlicher Vitalität. Ihr schlanker Körper wird von langen Armen getragen; eine Hand ist zum Kopf erhoben, während die andere tief herabhängt. Hervorstehende Brüste definieren ihren Torso. Ein skulpturiertes Objekt scheint auf ihren Rücken befestigt zu sein. Der untere Abschnitt ist besonders auffällig: Die Figur erhebt sich über eine stark gekrümmte, fast ringsförmige Form, deren genaue Bedeutung aus der Abbildung allein nicht unmittelbar ersichtlich ist. Die matte, körnige Oberfläche mit Erdbeimengungen und Abnutzungsspuren verleiht dem Werk einen archäologischen Charakter.
Der Name Bankoni bezieht sich weniger auf eine eindeutig identifizierbare Ethnie als auf eine archäologisch und stilistisch definierte Terrakotta-Tradition in Mali. Vergleichbare Figuren wurden seit den 1950er-Jahren in Bankoni gefunden, ebenso wie in einem größeren Gebiet zwischen Ségou und Bougouni. Da nur wenige Fundorte unter kontrollierten Bedingungen ausgegraben wurden, ist wenig Sicheres über deren Hersteller und ursprüngliche Nutzung bekannt. Bankoni-Terrakotta-Figuren werden überwiegend in das 11. bis 16. Jahrhundert datiert. Es sollte daher eine direkte ethnische Gleichsetzung mit dem heutigen Bamana vermieden werden. Die Funktion dieser Figur bleibt ebenfalls unklar, ohne einen dokumentierten Ausgrabungskontext.
Literatur (Auswahl):
Karl-Ferdinand Schädler: Erde und Erz. München 1997.
Bernard de Grunne: Djenné-Jeno: 1000 Years of Terracotta Statuary in Mali. Brüssel 2014.
Susan McNaughton: The Mande Blacksmiths. Bloomington 1988.
Ein Teil der Informationen wurde von künstlicher Intelligenz erzeugt und basiert auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ26222
Unter der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme des Fundorts des Objekts und der Identität seines Besitzers geltend gemacht.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Stücke, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, sind unserer Arbeit bekannt, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Außerdem wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem der vergangenen Fälle gab es Restitutionsforderungen gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik maximaler Transparenz und Dokumentation. Sollte es Fragen oder Unklarheiten geben, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jeden Fall prüfen wir gewissenhaft unter Einsatz aller verfügbaren Mittel.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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- Vollständige Widerrufsbelehrung
