Eine Terrakotta-Skulptur - Nok - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Terrakotta-Nok-Skulptur mit dem Titel 'A terracotta sculpture' aus Nigeria (Kaduna-Region), 12 cm hoch, 360 g, mit Ständer, in mäßigem Zustand, authentisch/original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nok Terracotta Fragment - Kaduna-Region, Nigeria, inkl. Stand.
Dieses Fragment aus rotem bis orange-bräunlichem gebrannter Ton bewahrt den Kopf und den Oberkörper einer antropomorphen Figur. Der unverhältnismäßig große, fast runde Kopf wird von breiten Augenbrauen dominiert; die Augen sind tief eingedrückt, während Nase und Mund spärlich und plastisch modelliert sind. Ein breiter, reliefverzierter Kragen oder ein mehrreihiges Halsornament liegt um die Schultern, seine körnige Textur bildet einen auffälligen Kontrast zu den glatteren Flächen des Gesichts. Die leicht glänzende, teilweise erodierte Oberfläche zeigt Spuren früherer Glättung. Der abrupte Bruch unterhalb der Brust lässt vermuten, dass die Figur ursprünglich größer war.
Die Arbeit wird der Nok-Terrakotta-Tradition Zentralnigerias zugeschrieben, deren Kerngebiet im heutigen Kaduna-Staat und am Rand des Jos-Plateaus liegt. Durchlöcherte Augen und elaboriert dargestellte Körper- und Halsornamente sind charakteristische Merkmale dieser Skulpturen. Jüngste archäologische Forschungen datieren die eigentliche Herstellung figürlicher Terrakotta primär in das erste Jahrtausend v. Chr.; kontrollierte Ausgrabungen offenbaren auch absichtliche Fragmentierungen und Abgaben in rituellen Kontexten, deren genaue Bedeutung unklar bleibt. Eine spezifische Funktion oder Identität der dargestellten Person kann daher nicht bestimmt werden.
Literatur (Auswahl):
Bernard Fagg: Nok Terracottas. London 1977.
Peter Breunig (Hrsg.): Nok: African Sculpture in Archaeological Context. Frankfurt 2013.
Gabriele Franke: „The Archaeology of Nok Culture in Nigeria.“ Oxford Research Encyclopedia of African History, 2024.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ26756
Informant: Amadou Dogo
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) ist jeder Anspruch auf Restitution unseres Kulturguts drei Jahre nach Kenntnisnahme des Objekts durch die zuständigen Stellen des Herkunftsstaates sowie der Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Stücke, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschungen (Translokationsprojekt) beschäftigt haben, sind sich unserer Arbeit bewusst, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Des Weiteren wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. Niemals zuvor gab es Restitutionsforderungen gegen Privatinstitutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Nok Terracotta Fragment - Kaduna-Region, Nigeria, inkl. Stand.
Dieses Fragment aus rotem bis orange-bräunlichem gebrannter Ton bewahrt den Kopf und den Oberkörper einer antropomorphen Figur. Der unverhältnismäßig große, fast runde Kopf wird von breiten Augenbrauen dominiert; die Augen sind tief eingedrückt, während Nase und Mund spärlich und plastisch modelliert sind. Ein breiter, reliefverzierter Kragen oder ein mehrreihiges Halsornament liegt um die Schultern, seine körnige Textur bildet einen auffälligen Kontrast zu den glatteren Flächen des Gesichts. Die leicht glänzende, teilweise erodierte Oberfläche zeigt Spuren früherer Glättung. Der abrupte Bruch unterhalb der Brust lässt vermuten, dass die Figur ursprünglich größer war.
Die Arbeit wird der Nok-Terrakotta-Tradition Zentralnigerias zugeschrieben, deren Kerngebiet im heutigen Kaduna-Staat und am Rand des Jos-Plateaus liegt. Durchlöcherte Augen und elaboriert dargestellte Körper- und Halsornamente sind charakteristische Merkmale dieser Skulpturen. Jüngste archäologische Forschungen datieren die eigentliche Herstellung figürlicher Terrakotta primär in das erste Jahrtausend v. Chr.; kontrollierte Ausgrabungen offenbaren auch absichtliche Fragmentierungen und Abgaben in rituellen Kontexten, deren genaue Bedeutung unklar bleibt. Eine spezifische Funktion oder Identität der dargestellten Person kann daher nicht bestimmt werden.
Literatur (Auswahl):
Bernard Fagg: Nok Terracottas. London 1977.
Peter Breunig (Hrsg.): Nok: African Sculpture in Archaeological Context. Frankfurt 2013.
Gabriele Franke: „The Archaeology of Nok Culture in Nigeria.“ Oxford Research Encyclopedia of African History, 2024.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ26756
Informant: Amadou Dogo
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) ist jeder Anspruch auf Restitution unseres Kulturguts drei Jahre nach Kenntnisnahme des Objekts durch die zuständigen Stellen des Herkunftsstaates sowie der Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Stücke, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschungen (Translokationsprojekt) beschäftigt haben, sind sich unserer Arbeit bewusst, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Des Weiteren wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. Niemals zuvor gab es Restitutionsforderungen gegen Privatinstitutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
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