Niederlande, Utrecht 1 Gulden 1737/27 RRR






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Silberne 1 Gulden aus Utrecht, 1737, geprägt unter Münzmeister Johan van Romondt mit dem Stadtschild Utrecht, Darstellung der niederländischen Jungfrau Pallas Athene, mit ungewöhnlichen darunterliegenden Punzen und möglicher Überprägung auf einem früheren Münztyp; nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
UTRECHT – GULDEN 1737 – BESONDERE ÜBERLAGERUNG / MÖGLICH ALT UNTERLIEGENDER MÜNTTyp
Nördliche Niederlande (Niederlande) – Republik, 1581–1795 – UTRECHT – 1 GULDEN 1737
Muntmeister: Johan van Romondt
Münzzeichen: Stadtwappen von Utrecht
Vz. Pallas Athene, oder die Niederländische Jungfrau, stehend frontal. In der rechten Hand eine Lanze mit der Freiheitshut; ihr linker Ellbogen ruht auf der Bibel, die auf einem reich verzierten Altar platziert ist. Darunter das Jahr 1737. Umschrift: HAC NITIMVR – HANC TVEMVR, mit dem Stadtwappen von Utrecht.
Kz. Gekrönter Generaliteitswappen, flankiert von der Wertangabe I – G. Umschrift: MO•ARG•ORD•FOED•BELG•TRAI.
Stempelmerkmale: Ausführung mit I – G ohne Punkt nach dem G, ohne Punkt hinter dem Jahr 1737 und ohne Punkt nach TRAI.
BIETEN: AUF FÄLLIGE UNTERLIEGENDE SCHLAGSPUREN
Dieses Exemplar zeigt eine auffällige Kombination von unterliegendem Ziffern-, Buchstaben- und Schlagspuren, die an mehreren Stellen im Münzbild sichtbar sind.
Bei der 3 des Jahres 1737 sind deutliche Spuren einer unterliegenden Punzenung erkennbar. Auf dem Makrobild ist zu sehen, dass sich unter und um die endgültigen 3 Linien und erhabene Teile befinden, die möglicherweise von einem früher aufgebrachten Ziffer stammen. Die Form könnte auf eine 1 oder 2 hindeuten oder auf eine andere korrigierte Ziffernpunze.
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Abweichungen nicht auf das Jahr beschränkt bleiben.
Auch unter, zwischen und teilweise durch verschiedene Buchstaben des Umschrift sind auf den Makroaufnahmen zusätzliche Konturen, Linien und erhabene Formen sichtbar, die nicht eindeutig zu den endgültigen Buchstaben der Legende gehören zu scheinen.
Vor allem um Teile von …ORD•FOED•BELG… herum sind solche unterliegende Strukturen gut erkennbar. Dass sich diese Erscheinungen an mehreren einzelnen Stellen zeigen, macht dieses Exemplar besonders interessant.
MÖGLICHE ÜBERLAGE AUF EINER FRÜHER GESCHLAGENEN MUNT
Die Kombination der abweichenden Punzenung beim Jahr und der möglichen unterliegenden Buchstaben- und Bildreste lässt die Möglichkeit zu, dass hier mehr im Spiel ist als nur eine lokale Stempelkorrektur.
Möglicherweise wurde dieser Gulden auf eine zuvor verwendete Münzplatte oder eine bereits früher geschlagene Münze geprägt, wobei Teile der ursprünglichen Legende und/oder Darstellung nach der neuen Schlag sichtbar geblieben sind.
Eine andere Möglichkeit ist, dass mehrere Elemente bereits bei der Herstellung des Stempels korrigiert oder neu angebracht wurden.
Welche Erklärung zutrifft und welches eventuell vorhandene unterliegende Münztyp vorhanden sein könnte, wird nicht als sicherer Fakt präsentiert. Dazu ist eine weitere fachliche Stempeluntersuchung und der Abgleich mit bekannten Exemplaren notwendig.
Die deutlichen Makroaufnahmen werden daher ausdrücklich dem Auktionslos beigefügt und geben dem Sammler oder Spezialisten die Gelegenheit, die unterliegenden Spuren selbst zu beurteilen.
Spezifikationen
Nominal: 1 Gulden
Mintort: Utrecht
Jahr: 1737
Muntmeister: Johan van Romondt
Münzzeichen: Stadtwappen von Utrecht
Wertangabe: I – G
Variante: kein Punkt nach G, kein Punkt hinter 1737 und kein Punkt nach TRAI
Besonderheit: unterliegende Ziffernpunze bei der 3 und mehrere mögliche unterliegende Buchstaben-/Schlagspuren in der Legende.
Veräußerungshinweis
Ein besonderes und intrigierendes Exemplar der Utrecht-Gulden 1737. Vor allem die Kombination der unterliegenden Punze beim Jahr und die an mehreren Stellen sichtbaren abweichenden Strukturen unter der Legende verdienen weitere Untersuchung.
Mögliche Überlagerung auf einer früher geschlagenen Münze oder älterem Münztyp.
Ein interessantes Studienobjekt für den spezialisierten Sammler niederländischer Republiks-Münzen, Überlagerungen, Stempelvarianten und münztechnische Besonderheiten.
UTRECHT – GULDEN 1737 – BESONDERE ÜBERLAGERUNG / MÖGLICH ALT UNTERLIEGENDER MÜNTTyp
Nördliche Niederlande (Niederlande) – Republik, 1581–1795 – UTRECHT – 1 GULDEN 1737
Muntmeister: Johan van Romondt
Münzzeichen: Stadtwappen von Utrecht
Vz. Pallas Athene, oder die Niederländische Jungfrau, stehend frontal. In der rechten Hand eine Lanze mit der Freiheitshut; ihr linker Ellbogen ruht auf der Bibel, die auf einem reich verzierten Altar platziert ist. Darunter das Jahr 1737. Umschrift: HAC NITIMVR – HANC TVEMVR, mit dem Stadtwappen von Utrecht.
Kz. Gekrönter Generaliteitswappen, flankiert von der Wertangabe I – G. Umschrift: MO•ARG•ORD•FOED•BELG•TRAI.
Stempelmerkmale: Ausführung mit I – G ohne Punkt nach dem G, ohne Punkt hinter dem Jahr 1737 und ohne Punkt nach TRAI.
BIETEN: AUF FÄLLIGE UNTERLIEGENDE SCHLAGSPUREN
Dieses Exemplar zeigt eine auffällige Kombination von unterliegendem Ziffern-, Buchstaben- und Schlagspuren, die an mehreren Stellen im Münzbild sichtbar sind.
Bei der 3 des Jahres 1737 sind deutliche Spuren einer unterliegenden Punzenung erkennbar. Auf dem Makrobild ist zu sehen, dass sich unter und um die endgültigen 3 Linien und erhabene Teile befinden, die möglicherweise von einem früher aufgebrachten Ziffer stammen. Die Form könnte auf eine 1 oder 2 hindeuten oder auf eine andere korrigierte Ziffernpunze.
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Abweichungen nicht auf das Jahr beschränkt bleiben.
Auch unter, zwischen und teilweise durch verschiedene Buchstaben des Umschrift sind auf den Makroaufnahmen zusätzliche Konturen, Linien und erhabene Formen sichtbar, die nicht eindeutig zu den endgültigen Buchstaben der Legende gehören zu scheinen.
Vor allem um Teile von …ORD•FOED•BELG… herum sind solche unterliegende Strukturen gut erkennbar. Dass sich diese Erscheinungen an mehreren einzelnen Stellen zeigen, macht dieses Exemplar besonders interessant.
MÖGLICHE ÜBERLAGE AUF EINER FRÜHER GESCHLAGENEN MUNT
Die Kombination der abweichenden Punzenung beim Jahr und der möglichen unterliegenden Buchstaben- und Bildreste lässt die Möglichkeit zu, dass hier mehr im Spiel ist als nur eine lokale Stempelkorrektur.
Möglicherweise wurde dieser Gulden auf eine zuvor verwendete Münzplatte oder eine bereits früher geschlagene Münze geprägt, wobei Teile der ursprünglichen Legende und/oder Darstellung nach der neuen Schlag sichtbar geblieben sind.
Eine andere Möglichkeit ist, dass mehrere Elemente bereits bei der Herstellung des Stempels korrigiert oder neu angebracht wurden.
Welche Erklärung zutrifft und welches eventuell vorhandene unterliegende Münztyp vorhanden sein könnte, wird nicht als sicherer Fakt präsentiert. Dazu ist eine weitere fachliche Stempeluntersuchung und der Abgleich mit bekannten Exemplaren notwendig.
Die deutlichen Makroaufnahmen werden daher ausdrücklich dem Auktionslos beigefügt und geben dem Sammler oder Spezialisten die Gelegenheit, die unterliegenden Spuren selbst zu beurteilen.
Spezifikationen
Nominal: 1 Gulden
Mintort: Utrecht
Jahr: 1737
Muntmeister: Johan van Romondt
Münzzeichen: Stadtwappen von Utrecht
Wertangabe: I – G
Variante: kein Punkt nach G, kein Punkt hinter 1737 und kein Punkt nach TRAI
Besonderheit: unterliegende Ziffernpunze bei der 3 und mehrere mögliche unterliegende Buchstaben-/Schlagspuren in der Legende.
Veräußerungshinweis
Ein besonderes und intrigierendes Exemplar der Utrecht-Gulden 1737. Vor allem die Kombination der unterliegenden Punze beim Jahr und die an mehreren Stellen sichtbaren abweichenden Strukturen unter der Legende verdienen weitere Untersuchung.
Mögliche Überlagerung auf einer früher geschlagenen Münze oder älterem Münztyp.
Ein interessantes Studienobjekt für den spezialisierten Sammler niederländischer Republiks-Münzen, Überlagerungen, Stempelvarianten und münztechnische Besonderheiten.
