Tony Agostini (1916-1990) - Chaise Verte






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
65 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140963 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses farbige Ölgemälde von Tony Agostini ist ein charakteristisches Beispiel für sein intimes Innen- und Blumenstillleben, verwurzelt in der Tradition der École de Paris.
- Kunstenaar: Tony Peter Agostini (1916-1990)
- Medium: Ölfarbe auf Leinwand
- Abmessungen: 22 x 12 cm (ohne Rahmen); 39 x 29 cm (mit Rahmen)
- Periode: +/- 1960
- Signiert: rechts unten und auf der Rückseite des Leinwand
- Verkauft mit Rahmen
Das zum Verkauf angebotene Werk betrifft keine Lithografie, sondern ein unikates, originales, von Hand gemaltes signiertes Ölgemälde. Stilleben mit dem Bauernstuhl (chaise rustique) gehören zu den begehrtesten und ikonischsten Motiven im Werk von Agostini. Dies ist kein 'Zwischenschritt-Studie', sondern ein vollwertiges, repräsentatives Schlüsselwerk.
Im Zentrum steht ein klassischer, rustikaler Holstuhl mit geflochtener Sitzfläche, auf dem eine Glasvase mit einem üppigen, warmfarbigen Blumenbouquet platziert ist. Agostini schafft einen mutigen Kontrast, indem er die tiefen, lebhaften Türkis- und Petrolblau-Töne des Stuhls mit den warmen honig- und terracottaartigen Farbtönen des Rieds und der Blumen ergänzt. Der Hintergrund besteht aus abstrakten, vertikalen Bahnen in dunklen, melancholischen Tönen, wodurch die zentrale Komposition kraftvoll hervortritt und eine theatralische Tiefe erhält.
Die Blumen sind mit einer dicken, spürbaren Malstruktur (Impasto) aufgetragen. Das verleiht den Rosen oder Pfingstrosen eine skulpturale, dreidimensionale Textur und eine lebendige Dynamik.
Biografie
Tony Agostini (geboren als Antoine Sylvestre Agostini) war ein führender französischer Maler und Lithograf, der zur postfranzösischen Nachkriegs-Kunstströmung der École de Paris gehört. Er ist bekannt für seine kraftvollen Stillleben und seine Fähigkeit, alltägliche Innenräume in expressiven, farbenfrohen Kompositionen umzusetzen.
In dem Künstlerquartier Montmartre begegnete er einflussreichen Figuren wie dem Maler Gen Paul und Schriftstellern Francis Carco und Marcel Aymé. Diese Begegnungen inspirierten ihn dazu, ab 1946 sein Leben ganz der Kunst zu widmen.
Sein lebendiger Farbgebrauch wurde stark von seinem Nachbarn Gen Paul beeinflusst. Für die klare Gestaltung und Komposition orientierte er sich an den Prinzipien von Paul Cézanne, kombiniert mit kubistischen Verzerrungen.
In seinen frühen Jahren malte er hauptsächlich die Dynamik von Menschenmengen und das nächtliche Pariser Stadtleben mit einem dunklen Paletten. Später hellte sich seine Arbeit auf und sein Fokus verlagerte sich auf Landschaften, Atelierinterieurs und intime Stillleben.
Seit seinen ersten Ausstellungen in 1947 und 1948 stellte er regelmäßig in führenden Galerien wie Galerie Visconti (1951-1952) und Galerie Charpentier (1957-1963) in Paris aus. Ab 1959 zog er international Aufmerksamkeit auf sich mit Solos in New York und San Francisco. Er war eine feste Größe bei führenden jährlichen Pariser Salons, darunter Salon des Peintres Témoins de leur Temps (ab 1953), die einflussreichen School of Paris-Ausstellungen in Galerie Charpentier und dem Salon des Tuileries (1957).
Werke von Tony Agostini sind in verschiedenen führenden nationalen und internationalen Museumsbeständen vertreten: Musée d'Art Moderne de Paris, Stedelijk Museum Amsterdam, Pinakothek der Moderne in München, Musée Fesch auf Korsika, Musée Toulouse-Lautrec in Albi, Frankreich und das Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis, Frankreich.
Dieses farbige Ölgemälde von Tony Agostini ist ein charakteristisches Beispiel für sein intimes Innen- und Blumenstillleben, verwurzelt in der Tradition der École de Paris.
- Kunstenaar: Tony Peter Agostini (1916-1990)
- Medium: Ölfarbe auf Leinwand
- Abmessungen: 22 x 12 cm (ohne Rahmen); 39 x 29 cm (mit Rahmen)
- Periode: +/- 1960
- Signiert: rechts unten und auf der Rückseite des Leinwand
- Verkauft mit Rahmen
Das zum Verkauf angebotene Werk betrifft keine Lithografie, sondern ein unikates, originales, von Hand gemaltes signiertes Ölgemälde. Stilleben mit dem Bauernstuhl (chaise rustique) gehören zu den begehrtesten und ikonischsten Motiven im Werk von Agostini. Dies ist kein 'Zwischenschritt-Studie', sondern ein vollwertiges, repräsentatives Schlüsselwerk.
Im Zentrum steht ein klassischer, rustikaler Holstuhl mit geflochtener Sitzfläche, auf dem eine Glasvase mit einem üppigen, warmfarbigen Blumenbouquet platziert ist. Agostini schafft einen mutigen Kontrast, indem er die tiefen, lebhaften Türkis- und Petrolblau-Töne des Stuhls mit den warmen honig- und terracottaartigen Farbtönen des Rieds und der Blumen ergänzt. Der Hintergrund besteht aus abstrakten, vertikalen Bahnen in dunklen, melancholischen Tönen, wodurch die zentrale Komposition kraftvoll hervortritt und eine theatralische Tiefe erhält.
Die Blumen sind mit einer dicken, spürbaren Malstruktur (Impasto) aufgetragen. Das verleiht den Rosen oder Pfingstrosen eine skulpturale, dreidimensionale Textur und eine lebendige Dynamik.
Biografie
Tony Agostini (geboren als Antoine Sylvestre Agostini) war ein führender französischer Maler und Lithograf, der zur postfranzösischen Nachkriegs-Kunstströmung der École de Paris gehört. Er ist bekannt für seine kraftvollen Stillleben und seine Fähigkeit, alltägliche Innenräume in expressiven, farbenfrohen Kompositionen umzusetzen.
In dem Künstlerquartier Montmartre begegnete er einflussreichen Figuren wie dem Maler Gen Paul und Schriftstellern Francis Carco und Marcel Aymé. Diese Begegnungen inspirierten ihn dazu, ab 1946 sein Leben ganz der Kunst zu widmen.
Sein lebendiger Farbgebrauch wurde stark von seinem Nachbarn Gen Paul beeinflusst. Für die klare Gestaltung und Komposition orientierte er sich an den Prinzipien von Paul Cézanne, kombiniert mit kubistischen Verzerrungen.
In seinen frühen Jahren malte er hauptsächlich die Dynamik von Menschenmengen und das nächtliche Pariser Stadtleben mit einem dunklen Paletten. Später hellte sich seine Arbeit auf und sein Fokus verlagerte sich auf Landschaften, Atelierinterieurs und intime Stillleben.
Seit seinen ersten Ausstellungen in 1947 und 1948 stellte er regelmäßig in führenden Galerien wie Galerie Visconti (1951-1952) und Galerie Charpentier (1957-1963) in Paris aus. Ab 1959 zog er international Aufmerksamkeit auf sich mit Solos in New York und San Francisco. Er war eine feste Größe bei führenden jährlichen Pariser Salons, darunter Salon des Peintres Témoins de leur Temps (ab 1953), die einflussreichen School of Paris-Ausstellungen in Galerie Charpentier und dem Salon des Tuileries (1957).
Werke von Tony Agostini sind in verschiedenen führenden nationalen und internationalen Museumsbeständen vertreten: Musée d'Art Moderne de Paris, Stedelijk Museum Amsterdam, Pinakothek der Moderne in München, Musée Fesch auf Korsika, Musée Toulouse-Lautrec in Albi, Frankreich und das Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis, Frankreich.
