Skulptur, Spätgotische Holzskulptur - Apostel - 93 cm - Holz






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Spätgotische Holzskulptur eines Apostels, wahrscheinlich um 1500–1530 datiert, im Übergang zur frühen Renaissance, Maße ca. 93 × 34 × 31 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Grosse spätgotische Holzskulptur eines Apostels / Heiligen – wohl 16. Jahrhundert
Bedeutende und außergewöhnlich große sakrale Holzskulptur eines Apostels bzw. Heiligen, wohl ursprünglich Bestandteil einer größeren Figurengruppe oder kirchlichen Ausstattung.
Die vollplastisch geschnitzte Figur zeigt den Heiligen in langem Gewand und über den Schultern geschlossenem Mantel. Die ruhige frontale Haltung, das streng aufgefasste Gesicht mit mandelförmigen Augen und gerader Nase sowie die langen, vertikal geführten Gewandfalten zeigen eine spätgotische Formensprache am Übergang zur frühen Renaissance.
Besonders bemerkenswert ist die historische Konstruktion der Skulptur. Der große Holzkorpus wurde rückseitig tief ausgehöhlt und mit einem separat gearbeiteten Deckbrett verschlossen. Eine solche Aushöhlung reduzierte bei großformatigen Holzskulpturen das Gewicht und insbesondere die Gefahr von Spannungsrissen. Kopf und Arme wurden separat gearbeitet bzw. angesetzt. An den Armen sind die gedübelten konstruktiven Verbindungen deutlich sichtbar.
Die Skulptur war ursprünglich polychrom gefasst. Die Fassung wurde zu einem späteren Zeitpunkt weitgehend entfernt. In Vertiefungen und schwer zugänglichen Bereichen sind noch Reste einer hellen bzw. weißen Grundierung erhalten.
Stilistische und konstruktive Merkmale – insbesondere die Gestaltung von Gesicht und Haar, die langgezogenen Gewandfalten, die rückseitige Aushöhlung des Korpus, die mehrteilige Konstruktion sowie die gedübelten Verbindungen – sprechen für eine Entstehung im ausgehenden 15. bzw. frühen 16. Jahrhundert, wohl um 1500–1530. Eine genaue regionale oder werkstattbezogene Zuschreibung wurde nicht vorgenommen.
Die vorhandene Bodenplatte weist deutliche Altersspuren auf und könnte im Laufe der Geschichte der Skulptur verändert bzw. ergänzt worden sein.
Datierung: wohl um 1500–1530
Epoche: Spätgotik / Übergang zur frühen Renaissance
Material: geschnitztes Holz
Fassung: ursprünglich polychrom gefasst, heute weitgehend holzsichtig mit Resten der Grundierung
Maße: ca. 93 × 34 × 31 cm
Zustand:
Altersentsprechender Zustand mit Schwundrissen, Fehlstellen, Abrieb und weitgehend verlorener historischer Fassung. Alte konstruktive Verbindungen und Reparaturen vorhanden. Einzelne Partien sowie die Bodenplatte möglicherweise später verändert bzw. ergänzt. Die zahlreichen Detailfotografien dokumentieren Zustand, Konstruktion und Altersspuren und sind Bestandteil der Beschreibung.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung, über mehrere Jahrzehnte aufgebaut; anschließend aus dem Nachlass der Sammlung im Rahmen der Nachlassauflösung direkt vom Nachlassverwalter erworben.
Grosse spätgotische Holzskulptur eines Apostels / Heiligen – wohl 16. Jahrhundert
Bedeutende und außergewöhnlich große sakrale Holzskulptur eines Apostels bzw. Heiligen, wohl ursprünglich Bestandteil einer größeren Figurengruppe oder kirchlichen Ausstattung.
Die vollplastisch geschnitzte Figur zeigt den Heiligen in langem Gewand und über den Schultern geschlossenem Mantel. Die ruhige frontale Haltung, das streng aufgefasste Gesicht mit mandelförmigen Augen und gerader Nase sowie die langen, vertikal geführten Gewandfalten zeigen eine spätgotische Formensprache am Übergang zur frühen Renaissance.
Besonders bemerkenswert ist die historische Konstruktion der Skulptur. Der große Holzkorpus wurde rückseitig tief ausgehöhlt und mit einem separat gearbeiteten Deckbrett verschlossen. Eine solche Aushöhlung reduzierte bei großformatigen Holzskulpturen das Gewicht und insbesondere die Gefahr von Spannungsrissen. Kopf und Arme wurden separat gearbeitet bzw. angesetzt. An den Armen sind die gedübelten konstruktiven Verbindungen deutlich sichtbar.
Die Skulptur war ursprünglich polychrom gefasst. Die Fassung wurde zu einem späteren Zeitpunkt weitgehend entfernt. In Vertiefungen und schwer zugänglichen Bereichen sind noch Reste einer hellen bzw. weißen Grundierung erhalten.
Stilistische und konstruktive Merkmale – insbesondere die Gestaltung von Gesicht und Haar, die langgezogenen Gewandfalten, die rückseitige Aushöhlung des Korpus, die mehrteilige Konstruktion sowie die gedübelten Verbindungen – sprechen für eine Entstehung im ausgehenden 15. bzw. frühen 16. Jahrhundert, wohl um 1500–1530. Eine genaue regionale oder werkstattbezogene Zuschreibung wurde nicht vorgenommen.
Die vorhandene Bodenplatte weist deutliche Altersspuren auf und könnte im Laufe der Geschichte der Skulptur verändert bzw. ergänzt worden sein.
Datierung: wohl um 1500–1530
Epoche: Spätgotik / Übergang zur frühen Renaissance
Material: geschnitztes Holz
Fassung: ursprünglich polychrom gefasst, heute weitgehend holzsichtig mit Resten der Grundierung
Maße: ca. 93 × 34 × 31 cm
Zustand:
Altersentsprechender Zustand mit Schwundrissen, Fehlstellen, Abrieb und weitgehend verlorener historischer Fassung. Alte konstruktive Verbindungen und Reparaturen vorhanden. Einzelne Partien sowie die Bodenplatte möglicherweise später verändert bzw. ergänzt. Die zahlreichen Detailfotografien dokumentieren Zustand, Konstruktion und Altersspuren und sind Bestandteil der Beschreibung.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung, über mehrere Jahrzehnte aufgebaut; anschließend aus dem Nachlass der Sammlung im Rahmen der Nachlassauflösung direkt vom Nachlassverwalter erworben.
