Bernard Aubertin (1934-2015) - Dessin De Fue





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Bernard Aubertin, Dessin De Fue, 2010, Mischtechnik auf Karton, 21 × 30 cm, Frankreich, Zeitgenössisch, Originalausgabe, Zeitraum 2000–2010, mit Rahmen verkauft, verkauft vom Eigentümer oder Händler, in exzellentem Zustand, handschriftlich signiert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In diesem »Dessin de Feu« von 2010 destilliert Bernard Aubertin in einem intimen und tastbaren Format die ikonoklastische und poetische Kraft, die seine gesamte Karriere geprägt hat. Als historisches Mitglied der internationalen Bewegung Gruppo Zero ersetzt der französische Künstler die traditionelle Malerei durch das Purifizierungselement schlechthin: das Feuer.
Das Kartonpapier hört auf, eine einfache passive Trägerschicht zu sein, und wird zu lebendigem Material, Bühne einer schnellen und unwiederholbaren alchemischen Aktion. Durch kontrollierte Verbrennung — direkt oder ausgelöst durch das Entzünden von Streichhölzern, die auf der Oberfläche angewendet werden — zeichnet die Flamme ohne Pinsel, hinterlässt eine unauslöschliche Spur aus Asche, Karborund, Schattierungen von Bistre und tiefe Brandspuren.
Das Werk lebt von einer feinen dialektischen Spannung:
Zwischen Zerstörung und Schöpfung: Das Feuer brennt und verbraucht das Papier, formt es jedoch zugleich, verleiht ihm eine neue Dreidimensionalität und eine fast skulpturale Konsistenz.
Zwischen konzeptioneller Strenge und Zufälligkeit: Die Geste des Künstlers ist absichtsvoll und sorgfältig, doch das Endergebnis wird der ursprünglichen Freiheit des natürlichen Elements überlassen.
In den Werken der letzten Lebensjahre demonstriert Aubertin eine entwaffnende Beherrschung des Mediums: dieses »Dessin de Feu« präsentiert sich als Reliquie reiner Energie, die physische Aufzeichnung eines vergänglichen Augenblicks, der in bleibende Erinnerung verwandelt wurde.
Werk archiviert
In diesem »Dessin de Feu« von 2010 destilliert Bernard Aubertin in einem intimen und tastbaren Format die ikonoklastische und poetische Kraft, die seine gesamte Karriere geprägt hat. Als historisches Mitglied der internationalen Bewegung Gruppo Zero ersetzt der französische Künstler die traditionelle Malerei durch das Purifizierungselement schlechthin: das Feuer.
Das Kartonpapier hört auf, eine einfache passive Trägerschicht zu sein, und wird zu lebendigem Material, Bühne einer schnellen und unwiederholbaren alchemischen Aktion. Durch kontrollierte Verbrennung — direkt oder ausgelöst durch das Entzünden von Streichhölzern, die auf der Oberfläche angewendet werden — zeichnet die Flamme ohne Pinsel, hinterlässt eine unauslöschliche Spur aus Asche, Karborund, Schattierungen von Bistre und tiefe Brandspuren.
Das Werk lebt von einer feinen dialektischen Spannung:
Zwischen Zerstörung und Schöpfung: Das Feuer brennt und verbraucht das Papier, formt es jedoch zugleich, verleiht ihm eine neue Dreidimensionalität und eine fast skulpturale Konsistenz.
Zwischen konzeptioneller Strenge und Zufälligkeit: Die Geste des Künstlers ist absichtsvoll und sorgfältig, doch das Endergebnis wird der ursprünglichen Freiheit des natürlichen Elements überlassen.
In den Werken der letzten Lebensjahre demonstriert Aubertin eine entwaffnende Beherrschung des Mediums: dieses »Dessin de Feu« präsentiert sich als Reliquie reiner Energie, die physische Aufzeichnung eines vergänglichen Augenblicks, der in bleibende Erinnerung verwandelt wurde.
Werk archiviert

