Niederlande, Maastricht Oord 1591 (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Demi-liard (Gigot) 1591 – Philipp II
Südliche Niederlande · Brabant · Maastricht
Eine faszinierende kupferne Demi-liard oder Gigot aus dem Jahr 1591, in Maastricht unter Philipp II. geprägt. Trotz des Fundkontexts ist das ursprüngliche Relief auffällig kräftig erhalten geblieben. Vor allem das Porträt und das gekrönte Wappenschild treten noch scharf aus dem Münzbild hervor, was dieses Exemplar von über vier Jahrhunderten deutlich historisch geprägt macht.
Vorseite
Zentral die gekrönte Büste von Philipp II., nach rechts gewend.
Rundherum sind noch wichtige Teile des ursprünglichen Umschrift erkennbar. Die Krone, Gesichtszüge und Kleidung des Herrschers sind trotz des Verbleibs im Boden deutlich in Relief vorhanden.
Rückseite
Zentral ein großes gekröntes Wappenschild, aufgebaut aus den verschiedenen dynastischen Wappen von Philipp II.
Auch hier ist die Hauptdarstellung kraftvoll erhalten geblieben, mit deutlich sichtbarer Krone, Schildaufteilung und heraldischen Elementen.
Spezifikationen
Gebiet: Südliche Niederlande
Herzogtum: Brabant
Herrscher: Philipp II.
Regierungszeit: 1555–1598
Münzort: Maastricht
Jahr: 1591
Nominalwert: Demi-liard · Gigot
Metall: Kupfer
Besonderheit
Dieses Exemplar stammt aus dem Boden und trägt sichtbar Spuren davon. Dagegen ist das Münzbild für einen Bodeneintrag bemerkenswert stark im Relief erhalten geblieben.
Insbesondere das Herrscherportrait und das große gekrönte Wappenschild besitzen noch eine überraschende Schärfe und verleihen der Münze eine große Ausstrahlung. Die unregelmäßige Münzplatte und die im Laufe der Jahrhunderte geformte Oberfläche verstärken dabei den authentischen Charakter.
Historischer Kontext
Die Münze wurde 1591 geprägt während der Herrschaft von Philipp II., mitten im Achtzigjährigen Krieg. Maastricht hatte in dieser Zeit eine besondere strategische Bedeutung. Nachdem die Stadt 1579 von den Truppen Alexander Farneses eingenommen worden war, blieb sie unter spanisch-habsburgischer Herrschaft.
Diese kleine Kupfermünze gehört damit zum lokalen Geldumlauf in Maastricht in einer Zeit, in der die Niederlande politisch und militärisch tief gespalten waren.
Eine charaktervolle Maastricht-Gigot aus 1591, die trotz ihres jahrhundertelangen Verbleibs im Boden eine auffallend scharf erhaltene Relief und eine starke historische Ausstrahlung zeigt.
Demi-liard (Gigot) 1591 – Philipp II
Südliche Niederlande · Brabant · Maastricht
Eine faszinierende kupferne Demi-liard oder Gigot aus dem Jahr 1591, in Maastricht unter Philipp II. geprägt. Trotz des Fundkontexts ist das ursprüngliche Relief auffällig kräftig erhalten geblieben. Vor allem das Porträt und das gekrönte Wappenschild treten noch scharf aus dem Münzbild hervor, was dieses Exemplar von über vier Jahrhunderten deutlich historisch geprägt macht.
Vorseite
Zentral die gekrönte Büste von Philipp II., nach rechts gewend.
Rundherum sind noch wichtige Teile des ursprünglichen Umschrift erkennbar. Die Krone, Gesichtszüge und Kleidung des Herrschers sind trotz des Verbleibs im Boden deutlich in Relief vorhanden.
Rückseite
Zentral ein großes gekröntes Wappenschild, aufgebaut aus den verschiedenen dynastischen Wappen von Philipp II.
Auch hier ist die Hauptdarstellung kraftvoll erhalten geblieben, mit deutlich sichtbarer Krone, Schildaufteilung und heraldischen Elementen.
Spezifikationen
Gebiet: Südliche Niederlande
Herzogtum: Brabant
Herrscher: Philipp II.
Regierungszeit: 1555–1598
Münzort: Maastricht
Jahr: 1591
Nominalwert: Demi-liard · Gigot
Metall: Kupfer
Besonderheit
Dieses Exemplar stammt aus dem Boden und trägt sichtbar Spuren davon. Dagegen ist das Münzbild für einen Bodeneintrag bemerkenswert stark im Relief erhalten geblieben.
Insbesondere das Herrscherportrait und das große gekrönte Wappenschild besitzen noch eine überraschende Schärfe und verleihen der Münze eine große Ausstrahlung. Die unregelmäßige Münzplatte und die im Laufe der Jahrhunderte geformte Oberfläche verstärken dabei den authentischen Charakter.
Historischer Kontext
Die Münze wurde 1591 geprägt während der Herrschaft von Philipp II., mitten im Achtzigjährigen Krieg. Maastricht hatte in dieser Zeit eine besondere strategische Bedeutung. Nachdem die Stadt 1579 von den Truppen Alexander Farneses eingenommen worden war, blieb sie unter spanisch-habsburgischer Herrschaft.
Diese kleine Kupfermünze gehört damit zum lokalen Geldumlauf in Maastricht in einer Zeit, in der die Niederlande politisch und militärisch tief gespalten waren.
Eine charaktervolle Maastricht-Gigot aus 1591, die trotz ihres jahrhundertelangen Verbleibs im Boden eine auffallend scharf erhaltene Relief und eine starke historische Ausstrahlung zeigt.

