Niederlande, Herzogtum Brabant Korte 1556 (Ohne mindestpreis)

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Seltene kupferne Cortemünze aus der Regierungszeit Philipp II., geprägt für das Herzogtum Brabant zwischen 1556 und 1567, Vorderseite: gekröntes Brustbild von Philipp II.; Rückseite: vier Feuerhaken/Feuerstangen um ein Kreuz; Durchmesser ca. 17,5–18 mm und nicht zertifiziert.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Spanische Niederlande – Philipp II. – Brabant – Kurz, 1556–1567

Selten · Kupfer · ca. 17,5–18 mm

Eine seltene kupferne korte (Corte) aus der Amtszeit von Philipp II., geprägt für das Herzogtum Brabant in der Periode 1556–1567. Eine charakteristische kleine Denomination aus dem alltäglichen Zahlungsmittel der Spanischen Niederlande, mit einer ausgeprägten burgundisch-habsburgischen Bildsprache.

Vorderseite:
Gekrönter Kopf von Philipp II. nach rechts. Ringsum verbleibende Reste des Umschrift:
PHS D G HISPAN […], mit Hand als Münzzeichen und rückwärts gerichtetes S.

Rückseite:
Vier Feuerzangen rund um ein zentrales Kreuz. Die Feuerzangen gehören zu der charakteristischen burgundischen Symbolik, die auch unter den habsburgischen Königen in den Niederlanden weiterlebte.

Die kurze, auch corte genannt, war eine kleine kupferne Münze, die unter anderem in Brabant und Flandern kursierte. Vierundzwanzig Korten bildeten einen Stuiver; eine Korte entsprach 2 flämischen Mijten bzw. 3 Brabantse Mijten. Damit gehörte diese Denomination zum wirklichen Kleingeld ihrer Zeit, bestimmt für den täglichen Handel und kleine Zahlungen. Im Verlauf des siebzehnten Jahrhunderts verschwand die Korte allmählich aus dem Münzwesen und ihre Funktion wurde unter anderem durch die Ord und die Duit übernommen.

Trotz der geringen Größe und der für dieses frühe Kupfergeld charakteristischen unregelmäßigen Prägung sind die Hauptdarstellungen noch deutlich erkennbar. Das gekrönte Brustbild von Philipp II. besitzt ein deutliches Profil, während die Rückseite mit den vier Feuerzangen rund um das Kreuz viel von dem ursprünglichen Charakter des Typs zeigt.

Besonders ansprechend ist die natürliche Patinierung der Oberfläche. Ein tiefer braun-kupferner Basiston wird abwechselnd von grün- bis blaugrünen Nuancen und örtlich warmer kupferfarbener Akzente unterbrochen. Dadurch entsteht bei wechselndem Lichteinfall ein subtil mehrfarbiger, fast irisierender Effekt, der dem Relief zusätzliche Tiefe verleiht. Diese lebendige Patinenglut verleiht der Münze ein deutlich authentisches Erscheinungsbild und macht das Exemplar visuell besonders attraktiv.

Eine charaktervolle und seltene kurze aus der frühen Regierungsperiode von Philipp II., bei der das erkennbare Königsbuste, die burgundischen Feuerzangen und vor allem die nuancierte Patina zusammen für eine starke Gesamtpräsentation sorgen.

Referenzen: Van Gelder & Hoc 229-1b · Van Houdt 259.AN

Selten.

Spanische Niederlande – Philipp II. – Brabant – Kurz, 1556–1567

Selten · Kupfer · ca. 17,5–18 mm

Eine seltene kupferne korte (Corte) aus der Amtszeit von Philipp II., geprägt für das Herzogtum Brabant in der Periode 1556–1567. Eine charakteristische kleine Denomination aus dem alltäglichen Zahlungsmittel der Spanischen Niederlande, mit einer ausgeprägten burgundisch-habsburgischen Bildsprache.

Vorderseite:
Gekrönter Kopf von Philipp II. nach rechts. Ringsum verbleibende Reste des Umschrift:
PHS D G HISPAN […], mit Hand als Münzzeichen und rückwärts gerichtetes S.

Rückseite:
Vier Feuerzangen rund um ein zentrales Kreuz. Die Feuerzangen gehören zu der charakteristischen burgundischen Symbolik, die auch unter den habsburgischen Königen in den Niederlanden weiterlebte.

Die kurze, auch corte genannt, war eine kleine kupferne Münze, die unter anderem in Brabant und Flandern kursierte. Vierundzwanzig Korten bildeten einen Stuiver; eine Korte entsprach 2 flämischen Mijten bzw. 3 Brabantse Mijten. Damit gehörte diese Denomination zum wirklichen Kleingeld ihrer Zeit, bestimmt für den täglichen Handel und kleine Zahlungen. Im Verlauf des siebzehnten Jahrhunderts verschwand die Korte allmählich aus dem Münzwesen und ihre Funktion wurde unter anderem durch die Ord und die Duit übernommen.

Trotz der geringen Größe und der für dieses frühe Kupfergeld charakteristischen unregelmäßigen Prägung sind die Hauptdarstellungen noch deutlich erkennbar. Das gekrönte Brustbild von Philipp II. besitzt ein deutliches Profil, während die Rückseite mit den vier Feuerzangen rund um das Kreuz viel von dem ursprünglichen Charakter des Typs zeigt.

Besonders ansprechend ist die natürliche Patinierung der Oberfläche. Ein tiefer braun-kupferner Basiston wird abwechselnd von grün- bis blaugrünen Nuancen und örtlich warmer kupferfarbener Akzente unterbrochen. Dadurch entsteht bei wechselndem Lichteinfall ein subtil mehrfarbiger, fast irisierender Effekt, der dem Relief zusätzliche Tiefe verleiht. Diese lebendige Patinenglut verleiht der Münze ein deutlich authentisches Erscheinungsbild und macht das Exemplar visuell besonders attraktiv.

Eine charaktervolle und seltene kurze aus der frühen Regierungsperiode von Philipp II., bei der das erkennbare Königsbuste, die burgundischen Feuerzangen und vor allem die nuancierte Patina zusammen für eine starke Gesamtpräsentation sorgen.

Referenzen: Van Gelder & Hoc 229-1b · Van Houdt 259.AN

Selten.

Details

Epoche
1400-1900
Region
Niederlande, Herzogtum Brabant
Over 200 years old
Ja
Land/ Provinz
Niederlande
Jahr / Periode und Variation
1556
Nennwert
Korte
Zustand
Nicht zertifiziert
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
1367
Verkaufte Objekte
99,12 %
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