Niederlande - Westfriesland Wapenstuiver 1726 R (Ohne mindestpreis)





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Silberne Westfriesische Doppelwappenstuiver von 1726, 583er Silber, ca. 1,62 g, Durchmesser 20 mm, geprägt von Münzmeister Jan Knol mit Knolraap-Münzzeichen, seltene Jahresvariante 1726, nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Republiek der Verenigde Nederlanden – West-Friesland – Doppeltes Wappenstuiver 1726
West-Friesland · 2 Stuiver · 1726 · Silber (.583) · 1,62 g · 20 mm · Seltenes Jahresvarianten
Ein silberner doppelter Wappenstuiver aus West-Friesland von 1726, geprägt unter Münzmeister Jan Knol, mit dem charakteristischen Knolraap als Münzmeisterzeichen. Die Jahreszahl 1726 betrifft eine seltene Variante innerhalb dieser Emission, was dem Stück eine zusätzliche numismatische Bedeutung verleiht.
Vorderseite:
Der Name des Staatsgebiets verteilt auf drei Zeilen:
WEST
FRI
SIÆ
Darunter die Jahreszahl 1726. Oberhalb des Staatsnamens steht die Knolraap, das Münzmeisterzeichen von Jan Knol, flankiert von zwei Sternen.
Rückseite:
Zentral das gekrönte Wappen von West-Friesland, mit den zwei übereinander stehenden Löwen als deutlich provinzielles Motiv. Befreit vom Schild befinden sich rechts und links die Wertangaben:
2 – S
für 2 Stuiver.
Die Typbezeichnung ist in der niederländischen Numismatik als Die Doppelwappenstuiver bekannt. Die Gestaltung ist direkt und stark provinzial geprägt: WEST FRISIÆ nimmt nahezu die gesamte Vorderseite in Anspruch, während das gekrönte West-Friesische Wappen die Rückseite dominiert.
Die Doppelstuiver repräsentierte zwei Stuiver, beziehungsweise einen Zehnt-Gulden, und bildete damit eine praktische silberne Denomination im Zahlungsverkehr der Republik. West-Friesland besaß eine eigenständige Münztradition und fertigte über lange Zeit eigene provinziellen Emissionen, erkennbar an einer deutlichen geographischen Bildsprache und den Münzmeisterzeichen der verantwortlichen Münzmeister.
Besonders an dieser Ausgabe ist das Münzmeisterzeichen von Jan Knol. Die kleine Knolraap über WEST/FRI/SIÆ fungiert als sein persönliches Zeichen und bildet ein attraktives Detail, das direkt mit der Organisation der West-Friesischen Münzstätte verbunden ist.
West-Friesische Doppelstuivers wurden im achtzehnten Jahrhundert darüber hinaus in großen Mengen hergestellt, im Zusammenhang mit dem Geldbedarf der Verenigde Oost-Indische Compagnie (VOC). Dadurch ist der Typ eng verbunden sowohl mit dem provinziellen Münzwesen als auch mit den umfangreichen internationalen Handelsströmen der Republik.
Für Sammler liegt bei diesem Exemplar ein wichtiger Akzent auf dem Jahr 1726. Diese Datierung bildet eine seltene Jahresvarianten und unterscheidet das Stück von den gängigeren Datierungen innerhalb der Serie.
Eine seltene Jahresvariante der West-Friesischen Doppelwappenstuiver, mit WEST FRISIÆ prominent am Münzfläch, dem gekrönten Provinzialwappen und der charakteristischen Knolraap des Münzmeisters Jan Knol. Eine historisch ansprechende Silber-Emission, in der das provinziellen Münzwesen von West-Friesland und die Handelswelt der achtzehnten Jahrhunderts Republik zusammenkommen.
Münzmeister: Jan Knol
Münzmeisterzeichen: Knolraap
Variante: seltene Jahreszahl 1726
Republiek der Verenigde Nederlanden – West-Friesland – Doppeltes Wappenstuiver 1726
West-Friesland · 2 Stuiver · 1726 · Silber (.583) · 1,62 g · 20 mm · Seltenes Jahresvarianten
Ein silberner doppelter Wappenstuiver aus West-Friesland von 1726, geprägt unter Münzmeister Jan Knol, mit dem charakteristischen Knolraap als Münzmeisterzeichen. Die Jahreszahl 1726 betrifft eine seltene Variante innerhalb dieser Emission, was dem Stück eine zusätzliche numismatische Bedeutung verleiht.
Vorderseite:
Der Name des Staatsgebiets verteilt auf drei Zeilen:
WEST
FRI
SIÆ
Darunter die Jahreszahl 1726. Oberhalb des Staatsnamens steht die Knolraap, das Münzmeisterzeichen von Jan Knol, flankiert von zwei Sternen.
Rückseite:
Zentral das gekrönte Wappen von West-Friesland, mit den zwei übereinander stehenden Löwen als deutlich provinzielles Motiv. Befreit vom Schild befinden sich rechts und links die Wertangaben:
2 – S
für 2 Stuiver.
Die Typbezeichnung ist in der niederländischen Numismatik als Die Doppelwappenstuiver bekannt. Die Gestaltung ist direkt und stark provinzial geprägt: WEST FRISIÆ nimmt nahezu die gesamte Vorderseite in Anspruch, während das gekrönte West-Friesische Wappen die Rückseite dominiert.
Die Doppelstuiver repräsentierte zwei Stuiver, beziehungsweise einen Zehnt-Gulden, und bildete damit eine praktische silberne Denomination im Zahlungsverkehr der Republik. West-Friesland besaß eine eigenständige Münztradition und fertigte über lange Zeit eigene provinziellen Emissionen, erkennbar an einer deutlichen geographischen Bildsprache und den Münzmeisterzeichen der verantwortlichen Münzmeister.
Besonders an dieser Ausgabe ist das Münzmeisterzeichen von Jan Knol. Die kleine Knolraap über WEST/FRI/SIÆ fungiert als sein persönliches Zeichen und bildet ein attraktives Detail, das direkt mit der Organisation der West-Friesischen Münzstätte verbunden ist.
West-Friesische Doppelstuivers wurden im achtzehnten Jahrhundert darüber hinaus in großen Mengen hergestellt, im Zusammenhang mit dem Geldbedarf der Verenigde Oost-Indische Compagnie (VOC). Dadurch ist der Typ eng verbunden sowohl mit dem provinziellen Münzwesen als auch mit den umfangreichen internationalen Handelsströmen der Republik.
Für Sammler liegt bei diesem Exemplar ein wichtiger Akzent auf dem Jahr 1726. Diese Datierung bildet eine seltene Jahresvarianten und unterscheidet das Stück von den gängigeren Datierungen innerhalb der Serie.
Eine seltene Jahresvariante der West-Friesischen Doppelwappenstuiver, mit WEST FRISIÆ prominent am Münzfläch, dem gekrönten Provinzialwappen und der charakteristischen Knolraap des Münzmeisters Jan Knol. Eine historisch ansprechende Silber-Emission, in der das provinziellen Münzwesen von West-Friesland und die Handelswelt der achtzehnten Jahrhunderts Republik zusammenkommen.
Münzmeister: Jan Knol
Münzmeisterzeichen: Knolraap
Variante: seltene Jahreszahl 1726

