wunderschöne Grabbüste - Achantis - Ghana (Ohne mindestpreis)





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Wunderschöne funeräre Kopf aus der Achantis-Kultur, Ghana.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Totenkopf - Ashanti - Ghana
In Afrika ist Keramik fast immer die Arbeit von Frauen, manchmal von Berufs- oder Schmiedehefrauen wie im Sudan. Der Ton stammt aus dem „Gebärmutter der Erde“, die Arbeit mit diesem Material durch die Frauen hat daher eine starke Symbolik.
Die Akan-Grabstatuen sind eine Säule des reichen kulturellen Erbes dieses Volkes. Mündliche und schriftliche Quellen bestätigen die Verbindung dieser Praxis mit der Königsherrschaft, zumindest in den älteren Zeiten, bevor sie sich Mitte des 19. Jahrhunderts populär machte.
Diese Köpfe sind stilisierte Darstellungen Verstorbener, nach dem Tod auf Bestellung modelliert.
Sie sollten auf einer Plattform platziert werden, die durch ein Strohdach geschützt ist, auf dem Grab des Verstorbenen. Das hergestellte Porträt gewährleistet die Anwesenheit und Teilnahme des Verstorbenen an seinen eigenen Trauerfeierlichkeiten.
Die künstlerische Ausdrucksweise reproduziert ein Gesicht, dessen Augen nahezu geschlossen sind. Nur ein schmaler Schlitz lässt eine noch zarte Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten hindurch.
Man findet oft Farbreste, die mit den grafischen, traditionellen Schnitten wie Scarifications verbunden sind.
Der Begriff Akan umfasst mehrere Untergruppen, so dass viele stilistische Varianten koexistieren.
Die keramischen Stücke mit schwarzer Farbtönung stammen gewöhnlich von den Ashanti, die ihnen diese Farbe durch Rauchexposition oder das Auftragen eines Lackes verleihen.
Im Fall von fragmentarischen Kopffragmenten wie dem hier gezeigten handelt es sich um ein Fragment von „Kannen der Linie“ (Abusa Kuruwa). Man kann auf Seite 97 des Buches „Ghana von gestern bis heute“ eine Foto aus dem 19. Jahrhundert sehen, die eine Ansammlung dieser Töpfe zeigt, oft sehr groß, mit 3 bis 6 Köpfen dieser Art am oberen Rand und einer größeren auf dem Deckel.
Das Foto ist nicht kommentiert, aber laut anderen Quellen würden diese Abusa Kuruwa-Töpfe als Behälter für die Haarpracht der Verstorbenen des Familienstamms dienen, offenbar als Sammelbehälter außerhalb des Dorfes und außerhalb des Dorfgeländes abgelegt.
Totenkopf - Ashanti - Ghana
In Afrika ist Keramik fast immer die Arbeit von Frauen, manchmal von Berufs- oder Schmiedehefrauen wie im Sudan. Der Ton stammt aus dem „Gebärmutter der Erde“, die Arbeit mit diesem Material durch die Frauen hat daher eine starke Symbolik.
Die Akan-Grabstatuen sind eine Säule des reichen kulturellen Erbes dieses Volkes. Mündliche und schriftliche Quellen bestätigen die Verbindung dieser Praxis mit der Königsherrschaft, zumindest in den älteren Zeiten, bevor sie sich Mitte des 19. Jahrhunderts populär machte.
Diese Köpfe sind stilisierte Darstellungen Verstorbener, nach dem Tod auf Bestellung modelliert.
Sie sollten auf einer Plattform platziert werden, die durch ein Strohdach geschützt ist, auf dem Grab des Verstorbenen. Das hergestellte Porträt gewährleistet die Anwesenheit und Teilnahme des Verstorbenen an seinen eigenen Trauerfeierlichkeiten.
Die künstlerische Ausdrucksweise reproduziert ein Gesicht, dessen Augen nahezu geschlossen sind. Nur ein schmaler Schlitz lässt eine noch zarte Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten hindurch.
Man findet oft Farbreste, die mit den grafischen, traditionellen Schnitten wie Scarifications verbunden sind.
Der Begriff Akan umfasst mehrere Untergruppen, so dass viele stilistische Varianten koexistieren.
Die keramischen Stücke mit schwarzer Farbtönung stammen gewöhnlich von den Ashanti, die ihnen diese Farbe durch Rauchexposition oder das Auftragen eines Lackes verleihen.
Im Fall von fragmentarischen Kopffragmenten wie dem hier gezeigten handelt es sich um ein Fragment von „Kannen der Linie“ (Abusa Kuruwa). Man kann auf Seite 97 des Buches „Ghana von gestern bis heute“ eine Foto aus dem 19. Jahrhundert sehen, die eine Ansammlung dieser Töpfe zeigt, oft sehr groß, mit 3 bis 6 Köpfen dieser Art am oberen Rand und einer größeren auf dem Deckel.
Das Foto ist nicht kommentiert, aber laut anderen Quellen würden diese Abusa Kuruwa-Töpfe als Behälter für die Haarpracht der Verstorbenen des Familienstamms dienen, offenbar als Sammelbehälter außerhalb des Dorfes und außerhalb des Dorfgeländes abgelegt.

