Tijs Dragtsma (1992) - A Canal's Silent Mirror






Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.
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Künstler: Tijs Dragtsma (1992); Titel: A Canal's Silent Mirror; Originalausgabe, 2026, Mischtechnik auf Acrylglas durch kontrollierte Kratzer, 51 × 51 cm, Schwarz-Weiß, signiert, mit Rahmen verkauft, in ausgezeichnetem Zustand, direkt vom Künstler.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die stille Spiegelung eines Kanals bewahrt eine der ältesten Gesten Amsterdams: eine Reihe enger, seventeenth-century Häuser, Schulter an Schulter über dem stillen Wasser, wobei jedes Giebelprofil gegen die Nacht eine andere Silhouette bildet und jedes Fenster eine kleine private Sonne ist. Der Kanal darunter tut das, was Kanäle schon immer tun: Er gibt der Stadt denselben Spiegel, abgeschwächt, verdoppelt, nie zweimal ganz identisch.
In diesem Werk ist jene Wiederholung weder gemalt noch gedruckt. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild entsteht durch kontrollierte Kratzer auf Acrylglas, ein Feld feiner Zeichen, das entfernt statt addiert, so dass die Häuser und ihre Spiegelung aus dem Weggenommenen statt aus dem Aufgetragenen hervortreten.
Die erleuchteten Fenster behalten ihr Leuchten als Felder dichter, feiner Kratzer, hell genug, um aus dem gegenüberliegenden Raum als Wärme gelesen zu werden. Die Giebel und Ziegelarbeiten überdauern als dünnere Linien, stille Architektur, die ihre Form im Dunkeln hält. Wo das Wasser beginnt, lockern und weichen dieselben Markierungen, sodass die gespiegelt Stadt sich einen Schritt weiter von der Gewissheit entfernt anfühlt als die darüber stehenden Häuser.
Das Bild ist immer präsent, mit oder ohne direktes Licht. Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Unter einem wechselnden Blickwinkel vertiefen sich die Fenster, die Reflexion gewinnt an Gewicht, und der Kanal liest sich mit etwas mehr oder weniger Stille, verliert dabei nie seine Form.
Aus der Ferne gelesen wirkt das Werk wie eine einzige monumentale Nachtszene, eine Straße, die ihre eigene Spiegelung wie ein Geheimnis hält, das sie halb zu bewahren versucht. Trete näher, und jene Gewissheit löst sich in ein Feld einzelner Markierungen auf – der Beweis, dass das Bild so gebaut wurde, wie Erinnerung ist: Steinchen für Steinchen, nie ganz vollständig.
Unter der Architektur sitzt etwas Persönlicheres: die alte Idee, dass ein Zuhause auch eine Art Zeuge ist, der über Wasser steht, das jede Version der Stadt kommen und gehen sah. Die Spiegelung verschiebt sich mit dem Licht, der Jahreszeit, der Stunde – ganz wie die Erinnerung selbst.
A Canal's Silent Mirror führt die Reihe Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenschäden statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet.
„Das Haus erinnert sich. Das Wasser wiederholt nur das, was ihm zugetragen wird.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bildwelt, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. In jeden Graben entlang einer tief-schwarzen Oberfläche geritzt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit herausarbeiten.
Aus der Distanz wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und präsent. Doch aus der Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, zerbrechlich und nahezu schwerelos. Was fest erschien, entpuppt sich als zartes Netz von Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.
Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die dunkle Oberfläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche verteilt, atmet das Bild. Von einem Winkel aus steht die Figur klar und definiert da. Von einem anderen neigt sie sich sanft und kehrt zurück in die Dunkelheit, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einer fokussierten Spotlight- Beleuchtung vertieft sich der Kontrast und das Bild gewinnt eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Kratzerakt ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und von Bewegung lebendig. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie vollständig festgelegt. Durch das Wechselspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarz herauszutreten. Andernorts kehrt es in die Stille zurück. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Gelassenheit, wird das Werk lebendig.
Wie alle durch die Zeit berührten Materialien trägt die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzspur hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen formen sie nicht nur ein Bild, sondern eine Präsenz, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich der ständige Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen? Wie kann Härte Intimität werden? Wie kann Präzision Emotion erzeugen? Diese Suche liegt dem Herzen all dessen zugrunde, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jede Werkgruppe als eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Einige Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Empfinden. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenbleiben für Interpretationen. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Ort, an dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich weiterentwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, absichtlich und lebendig anfühlen.
Die stille Spiegelung eines Kanals bewahrt eine der ältesten Gesten Amsterdams: eine Reihe enger, seventeenth-century Häuser, Schulter an Schulter über dem stillen Wasser, wobei jedes Giebelprofil gegen die Nacht eine andere Silhouette bildet und jedes Fenster eine kleine private Sonne ist. Der Kanal darunter tut das, was Kanäle schon immer tun: Er gibt der Stadt denselben Spiegel, abgeschwächt, verdoppelt, nie zweimal ganz identisch.
In diesem Werk ist jene Wiederholung weder gemalt noch gedruckt. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild entsteht durch kontrollierte Kratzer auf Acrylglas, ein Feld feiner Zeichen, das entfernt statt addiert, so dass die Häuser und ihre Spiegelung aus dem Weggenommenen statt aus dem Aufgetragenen hervortreten.
Die erleuchteten Fenster behalten ihr Leuchten als Felder dichter, feiner Kratzer, hell genug, um aus dem gegenüberliegenden Raum als Wärme gelesen zu werden. Die Giebel und Ziegelarbeiten überdauern als dünnere Linien, stille Architektur, die ihre Form im Dunkeln hält. Wo das Wasser beginnt, lockern und weichen dieselben Markierungen, sodass die gespiegelt Stadt sich einen Schritt weiter von der Gewissheit entfernt anfühlt als die darüber stehenden Häuser.
Das Bild ist immer präsent, mit oder ohne direktes Licht. Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Unter einem wechselnden Blickwinkel vertiefen sich die Fenster, die Reflexion gewinnt an Gewicht, und der Kanal liest sich mit etwas mehr oder weniger Stille, verliert dabei nie seine Form.
Aus der Ferne gelesen wirkt das Werk wie eine einzige monumentale Nachtszene, eine Straße, die ihre eigene Spiegelung wie ein Geheimnis hält, das sie halb zu bewahren versucht. Trete näher, und jene Gewissheit löst sich in ein Feld einzelner Markierungen auf – der Beweis, dass das Bild so gebaut wurde, wie Erinnerung ist: Steinchen für Steinchen, nie ganz vollständig.
Unter der Architektur sitzt etwas Persönlicheres: die alte Idee, dass ein Zuhause auch eine Art Zeuge ist, der über Wasser steht, das jede Version der Stadt kommen und gehen sah. Die Spiegelung verschiebt sich mit dem Licht, der Jahreszeit, der Stunde – ganz wie die Erinnerung selbst.
A Canal's Silent Mirror führt die Reihe Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenschäden statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet.
„Das Haus erinnert sich. Das Wasser wiederholt nur das, was ihm zugetragen wird.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bildwelt, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. In jeden Graben entlang einer tief-schwarzen Oberfläche geritzt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit herausarbeiten.
Aus der Distanz wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und präsent. Doch aus der Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, zerbrechlich und nahezu schwerelos. Was fest erschien, entpuppt sich als zartes Netz von Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.
Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die dunkle Oberfläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche verteilt, atmet das Bild. Von einem Winkel aus steht die Figur klar und definiert da. Von einem anderen neigt sie sich sanft und kehrt zurück in die Dunkelheit, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einer fokussierten Spotlight- Beleuchtung vertieft sich der Kontrast und das Bild gewinnt eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Kratzerakt ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und von Bewegung lebendig. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie vollständig festgelegt. Durch das Wechselspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarz herauszutreten. Andernorts kehrt es in die Stille zurück. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Gelassenheit, wird das Werk lebendig.
Wie alle durch die Zeit berührten Materialien trägt die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzspur hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen formen sie nicht nur ein Bild, sondern eine Präsenz, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich der ständige Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen? Wie kann Härte Intimität werden? Wie kann Präzision Emotion erzeugen? Diese Suche liegt dem Herzen all dessen zugrunde, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jede Werkgruppe als eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Einige Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Empfinden. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenbleiben für Interpretationen. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Ort, an dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich weiterentwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, absichtlich und lebendig anfühlen.
