Italienische Schule (XIX) - Studio di corazza e falde d’armatura rinascimentale






Spezialistin für 17. Jahrhundert Alte Meister Gemälde und Zeichnungen mit Auktionshaus-Erfahrung.
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Studio von Rüstungsplatten aus der Renaissance, datiert auf 1850, Mischtechnik auf faserigem Träger, auf Holztafel montiert mit Holzrahmen, Italien, signiert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Italienischer Maler des XIX. Jahrhunderts
“Studio di corazza e falde d’armatura rinascimentale“ (aus dem Kern von drei Werken/Studien)
Zweite Hälfte des XIX. Jahrhunderts, ca. 1850–1880
Technik der Malerei auf faserigem Untergrund, aufgetragen auf Holztafel in Holzkiste
Maße: 47 x 31,6 cm in der zeitgleichen Zierfassung
Beschreibung
Die Tafel zeigt frontal eine vollständige Rüstung mit den Gelenkprotektoren des oberen Beinbereichs, isoliert vor einem neutralen beigen Hintergrund. Das Fehlen der menschlichen Figur und jeglicher Umwelt verleiht dem Bild den Anschein einer antiquarischen Studie der Rüstung, konzipiert, um Struktur, Form und Gelenke zu dokumentieren.
Der obere Bereich wird von einer großzügigen metallenen Panzerplatte dominiert, stark geformt, mit einer auffälligen Mittelnerv, die zum Punkt der Taille hin verläuft. Der Maler modelliert das Volumen durch Grau-, Grün-Eisen- und Schwarzwerte, mit hellem Glanz entlang der Zentralrippe, die die Reflexe des Stahls effektiv simuliert.
Besonders sorgfältig ist der untere Bereich ausgearbeitet. Am Gürtel sind durch Riemen und Schnallen zwei breite Gelenkprotektoren befestigt, bestehend aus zahlreichen übereinanderliegenden und rivettierten Metallblättern. Es handelt sich um die Oberschenkelprotektoren, die in der Rüstungsterminologie als Tassets oder Scarselloni bezeichnet werden. Die Konstruktion aus überlappenden Blättern ermöglichte eine gewisse Mobilität, während der Beckenkorb und die Oberschenkel geschützt blieben; ähnliche Lösungen treten in europäischen Rüstungen des XVI. Jahrhunderts auf.
Sehr interessant sind die braun-goldenen Details: Borten, Riemen, Schnallen und Rivets rhythmisieren die Oberfläche des Stahls. Der Maler sucht nicht nach einer spektakulären oder narrativen Darstellung, sondern scheint vor allem an der materiellen Beschaffenheit des Objekts interessiert zu sein, indem er Platten, Verbindungen, Rivitturen und Befestigungssysteme separat beschreibt.
Unterstützung und Erhaltungszustand
Die Fotografien zeigen, dass die Malfläche nicht notwendigerweise direkt auf dem Holz hergestellt wurde: In Abwesenheit einer Materialuntersuchung ist es vernünftiger, sie als Maltechnik auf faserigem Untergrund zu beschreiben, der auf eine Holztafel aufgetragen ist.
Die Trägerschicht weist eine weitverbreitete Zeitpatina, Flecken und oberflächliche Alterungen auf; in der unteren linken Ecke ist deutlich eine Ausbruchsstelle der Oberflächenbeschichtung sichtbar, mit Freilegung der darunterliegenden Schicht. Außerdem sind Abrasionen, kleine Zeichen und Unregelmäßigkeiten vorhanden, die mit Alter und der Beschaffenheit des Objekts vereinbar sind. Die Lesbarkeit der beiden Rüstungen bleibt dennoch gut.
Der einfache braune Holzrahmen, ähnlich dem anderer Elemente der Serie, trägt dazu bei, die Einheitlichkeit des Kernes zu bestätigen.
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der Begleitfotos zu dieser Karte wurden professionell mit kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, unter Einsatz einer Studiolampe, um eine bessere Lesbarkeit der Arbeit zu gewährleisten und eine genauere Beobachtung der Malfläche, der figürlichen Details und der Farbgebung zu ermöglichen.
Der Rahmen wird der Arbeit als freundliche Beigabe mitgeliefert und bildet keinen wesentlichen Bestandteil des Verkaufs. Etwaige Mängel, Fehlstellen oder Beschädigungen am Rahmen, auch durch Transport bedingt, können daher kein Grund für Beanstandungen oder Schadensersatz in Bezug auf das Kunstwerk sein.
- Zertifikat der rechtmäßigen Herkunft und Expertise
- Versand versichert und elektronische Rechnung
Der Verkäufer stellt sich vor
Italienischer Maler des XIX. Jahrhunderts
“Studio di corazza e falde d’armatura rinascimentale“ (aus dem Kern von drei Werken/Studien)
Zweite Hälfte des XIX. Jahrhunderts, ca. 1850–1880
Technik der Malerei auf faserigem Untergrund, aufgetragen auf Holztafel in Holzkiste
Maße: 47 x 31,6 cm in der zeitgleichen Zierfassung
Beschreibung
Die Tafel zeigt frontal eine vollständige Rüstung mit den Gelenkprotektoren des oberen Beinbereichs, isoliert vor einem neutralen beigen Hintergrund. Das Fehlen der menschlichen Figur und jeglicher Umwelt verleiht dem Bild den Anschein einer antiquarischen Studie der Rüstung, konzipiert, um Struktur, Form und Gelenke zu dokumentieren.
Der obere Bereich wird von einer großzügigen metallenen Panzerplatte dominiert, stark geformt, mit einer auffälligen Mittelnerv, die zum Punkt der Taille hin verläuft. Der Maler modelliert das Volumen durch Grau-, Grün-Eisen- und Schwarzwerte, mit hellem Glanz entlang der Zentralrippe, die die Reflexe des Stahls effektiv simuliert.
Besonders sorgfältig ist der untere Bereich ausgearbeitet. Am Gürtel sind durch Riemen und Schnallen zwei breite Gelenkprotektoren befestigt, bestehend aus zahlreichen übereinanderliegenden und rivettierten Metallblättern. Es handelt sich um die Oberschenkelprotektoren, die in der Rüstungsterminologie als Tassets oder Scarselloni bezeichnet werden. Die Konstruktion aus überlappenden Blättern ermöglichte eine gewisse Mobilität, während der Beckenkorb und die Oberschenkel geschützt blieben; ähnliche Lösungen treten in europäischen Rüstungen des XVI. Jahrhunderts auf.
Sehr interessant sind die braun-goldenen Details: Borten, Riemen, Schnallen und Rivets rhythmisieren die Oberfläche des Stahls. Der Maler sucht nicht nach einer spektakulären oder narrativen Darstellung, sondern scheint vor allem an der materiellen Beschaffenheit des Objekts interessiert zu sein, indem er Platten, Verbindungen, Rivitturen und Befestigungssysteme separat beschreibt.
Unterstützung und Erhaltungszustand
Die Fotografien zeigen, dass die Malfläche nicht notwendigerweise direkt auf dem Holz hergestellt wurde: In Abwesenheit einer Materialuntersuchung ist es vernünftiger, sie als Maltechnik auf faserigem Untergrund zu beschreiben, der auf eine Holztafel aufgetragen ist.
Die Trägerschicht weist eine weitverbreitete Zeitpatina, Flecken und oberflächliche Alterungen auf; in der unteren linken Ecke ist deutlich eine Ausbruchsstelle der Oberflächenbeschichtung sichtbar, mit Freilegung der darunterliegenden Schicht. Außerdem sind Abrasionen, kleine Zeichen und Unregelmäßigkeiten vorhanden, die mit Alter und der Beschaffenheit des Objekts vereinbar sind. Die Lesbarkeit der beiden Rüstungen bleibt dennoch gut.
Der einfache braune Holzrahmen, ähnlich dem anderer Elemente der Serie, trägt dazu bei, die Einheitlichkeit des Kernes zu bestätigen.
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der Begleitfotos zu dieser Karte wurden professionell mit kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, unter Einsatz einer Studiolampe, um eine bessere Lesbarkeit der Arbeit zu gewährleisten und eine genauere Beobachtung der Malfläche, der figürlichen Details und der Farbgebung zu ermöglichen.
Der Rahmen wird der Arbeit als freundliche Beigabe mitgeliefert und bildet keinen wesentlichen Bestandteil des Verkaufs. Etwaige Mängel, Fehlstellen oder Beschädigungen am Rahmen, auch durch Transport bedingt, können daher kein Grund für Beanstandungen oder Schadensersatz in Bezug auf das Kunstwerk sein.
- Zertifikat der rechtmäßigen Herkunft und Expertise
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