Schilde Songye-Kifwebe - DR Kongo






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Der hölzerne Songye-Kifwebe-Schild mit dem Titel „Boucliers songye-kifwebe“ stammt aus der Demokratischen Republik Kongo und misst 60 × 38 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Name des Stammes. Songye
Material. Holz
Maße. H 60 cm. B 38 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Werktagen
Dieser zeremonielle oder prestigeträchtige Schild, der dem Volk der Songye (aus der Demokratischen Republik Kongo) zugeschrieben wird, weist eine besonders reiche und symbolträchtige Ästhetik auf:
1. Allgemeine Form und Aufbau
Anthropomorphe / geschwungene Silhouette: Der Schild hat eine gelappte ovale Form (oder die Form einer Geige bzw. einer breiten Sanduhr) und ist aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt.
Vorderseite (außen): Sie wird von geometrischen Reliefmotiven geprägt. Reihen gerillter konzentrischer Kreise schmücken den oberen und unteren Teil des Schildes und erzeugen um die Mitte einen wellen- oder strahlenförmigen Effekt.
Rückseite (innen): Die rohe Oberfläche weist Spuren der Bearbeitung und Aushöhlung mit dem Werkzeug (Meißel oder Dechsel) auf. In der Mitte befindet sich ein reliefartig geschnitzter Griff, der direkt aus dem Holz herausgearbeitet wurde und einen sicheren Halt ermöglicht.
2. Das zentrale Motiv (maskiertes Gesicht)
Im Zentrum des Schildes, am Übergang zwischen den Lappen, befindet sich ein Hochrelief mit einem stilisierten Gesicht, das an die traditionellen Masken vom Typ Kifwebe der Songye erinnert:
Augen und Nase: Die mandelförmigen Augen sind mit dunklen Pigmenten hervorgehoben (in der Regel weißes Kaolin in Kombination mit Ruß oder schwarzen/dunklen Pigmenten); dasselbe gilt für die senkrechte Linie des Kopfputzes oder der Stirn.
Mund: Ein kleiner, leicht geöffneter rechteckiger Mund, der für die Ikonografie der Masken aus der Region charakteristisch ist.
Ritzungen: Gesicht und zentraler Rand sind mit feinen parallelen Rillen versehen, typisch für die grafische Kunst der Songye, in der sie magisch-religiöse Zeichen sowie Trancezustände oder spirituelle Kraft symbolisieren.
3. Materialien und Patina
Polychromes Holz: Der Schild wurde aus dichtem Tropenholz geschnitzt und weist eine natürliche oder durch Pigmente verstärkte zweifarbige Patina auf (abwechselnd warme Brauntöne des gealterten Holzes und schwarz/dunkel hervorgehobene Bereiche).
Funktion: Obwohl Schilde ursprünglich dem körperlichen Schutz dienten, wurde diese Art reich geschnitzter Objekte vor allem als Prestigeobjekt und Machtsymbol für Häuptlinge oder Würdenträger verwendet oder erfüllte innerhalb der Gemeinschaft eine wichtige schützende und spirituelle Funktion.
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Name des Stammes. Songye
Material. Holz
Maße. H 60 cm. B 38 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Werktagen
Dieser zeremonielle oder prestigeträchtige Schild, der dem Volk der Songye (aus der Demokratischen Republik Kongo) zugeschrieben wird, weist eine besonders reiche und symbolträchtige Ästhetik auf:
1. Allgemeine Form und Aufbau
Anthropomorphe / geschwungene Silhouette: Der Schild hat eine gelappte ovale Form (oder die Form einer Geige bzw. einer breiten Sanduhr) und ist aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt.
Vorderseite (außen): Sie wird von geometrischen Reliefmotiven geprägt. Reihen gerillter konzentrischer Kreise schmücken den oberen und unteren Teil des Schildes und erzeugen um die Mitte einen wellen- oder strahlenförmigen Effekt.
Rückseite (innen): Die rohe Oberfläche weist Spuren der Bearbeitung und Aushöhlung mit dem Werkzeug (Meißel oder Dechsel) auf. In der Mitte befindet sich ein reliefartig geschnitzter Griff, der direkt aus dem Holz herausgearbeitet wurde und einen sicheren Halt ermöglicht.
2. Das zentrale Motiv (maskiertes Gesicht)
Im Zentrum des Schildes, am Übergang zwischen den Lappen, befindet sich ein Hochrelief mit einem stilisierten Gesicht, das an die traditionellen Masken vom Typ Kifwebe der Songye erinnert:
Augen und Nase: Die mandelförmigen Augen sind mit dunklen Pigmenten hervorgehoben (in der Regel weißes Kaolin in Kombination mit Ruß oder schwarzen/dunklen Pigmenten); dasselbe gilt für die senkrechte Linie des Kopfputzes oder der Stirn.
Mund: Ein kleiner, leicht geöffneter rechteckiger Mund, der für die Ikonografie der Masken aus der Region charakteristisch ist.
Ritzungen: Gesicht und zentraler Rand sind mit feinen parallelen Rillen versehen, typisch für die grafische Kunst der Songye, in der sie magisch-religiöse Zeichen sowie Trancezustände oder spirituelle Kraft symbolisieren.
3. Materialien und Patina
Polychromes Holz: Der Schild wurde aus dichtem Tropenholz geschnitzt und weist eine natürliche oder durch Pigmente verstärkte zweifarbige Patina auf (abwechselnd warme Brauntöne des gealterten Holzes und schwarz/dunkel hervorgehobene Bereiche).
Funktion: Obwohl Schilde ursprünglich dem körperlichen Schutz dienten, wurde diese Art reich geschnitzter Objekte vor allem als Prestigeobjekt und Machtsymbol für Häuptlinge oder Würdenträger verwendet oder erfüllte innerhalb der Gemeinschaft eine wichtige schützende und spirituelle Funktion.
