Mittelalterlich Bronze Ring aus Bronze mit gravierter Navette-Fassung - 26.56 mm (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
4 € | ||
|---|---|---|
1 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 141255 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Titel:
Mittelalterlicher Bronzering mit graviertem Navette-Fassung – ca. 11. bis 14. Jahrhundert n. Chr. – 26,56 mm
Beschreibung:
Ein großzügiger mittelalterlicher bis frühneuzeitlicher Bronzering mit einer verlängert spitzoval geformten (Navette- oder „mandelförmigen“) Fassung, 26,56 mm lang und 11,32 mm breit, Gewicht 13 g. Die Fassung ist mit einem verschlungenen Linienmuster graviert, das von einem erhöhten äußeren Rahmen eingefasst wird – eine knotenähnliche Anordnung aus eckigen Strichen und Rauten, die an die pseudo-kufische Ornamentik und das Interlaced-Design erinnert, die im späten Mittelalter im Ostmittelmeer- und Balkanraum weit verbreitet sind. Ein Kragen aus feinen Quer-Nuten verläuft unter der Fassung auf beiden Seiten, und die Schulterpartie trägt schraffierte Chevron- und Dreiecks-Motive, wodurch der Ring ein reichhaltiges, vollständig dekoriertes Profil erhält.
Die spitzovalförmige Fassung ist eine langlebige und charakteristische Form, die vom späteren Mittelalter bis in die frühe osmanische und frühneuzeitliche Periode verwendet wurde. Solche Ringe dienten sowohl als persönlicher Schmuck als auch als Mittel der Identifikation und des Schutzes: Die abstrakte Interlace-Zwischengestaltung in der Fassung leitet sich aus der Tradition des „Endlos-Knotens“ ab, bei dem eine ununterbrochene Linie als Mittel gesehen wurde, schädliche Einflüsse zu verwirren und abzulenken, während das tief geschnittene, gut ablesbare Design der Fassung auch eine Siegel-Funktion ermöglichte, wenn sie in Wachs gedrückt wurde. Die schwere, massive Gussform und die selbstbewusst von Hand geschnitzte Ornamentik an den Schulterpartien deuten auf eine qualifizierte provinziell arbeitende Werkstätte hin, die für eine wohlhabende lokale Kundschaft fertigte – Händler, Grundbesitzer oder Beamte, nicht für die höchsten Hofkreise.
Zustand: Vollständig und strukturell solide, mit einer attraktiven dunkelbraunen Patina und helleren honigbraunen Highlights, dort wo das erhabene Gravurmuster das Licht einfängt; an den Schulterpartien und im Inneren sind grüne Kupferverbluehungen sichtbar. Das gravierte Muster auf der Fassung bleibt scharf und vollständig lesbar, ebenso die Verzierung an den Schulterpartien. Oberflächen-Abnutzung und geringe Unregelmäßigkeiten sind alters- und zeitbedingt. Keine Restaurierungen oder modernen Reparaturen. Noch tragbar.
Details:
Material: Bronze
Fassungs-Länge: 26,56 mm
Fassungs-Breite: 11,32 mm
Gewicht: 13 g
Ringgröße: 59 (EU)
Herkunft: Aus europäischer Privatkollektion, erstanden auf dem deutschen Kunstmarkt in den späten 1990er Jahren.
Titel:
Mittelalterlicher Bronzering mit graviertem Navette-Fassung – ca. 11. bis 14. Jahrhundert n. Chr. – 26,56 mm
Beschreibung:
Ein großzügiger mittelalterlicher bis frühneuzeitlicher Bronzering mit einer verlängert spitzoval geformten (Navette- oder „mandelförmigen“) Fassung, 26,56 mm lang und 11,32 mm breit, Gewicht 13 g. Die Fassung ist mit einem verschlungenen Linienmuster graviert, das von einem erhöhten äußeren Rahmen eingefasst wird – eine knotenähnliche Anordnung aus eckigen Strichen und Rauten, die an die pseudo-kufische Ornamentik und das Interlaced-Design erinnert, die im späten Mittelalter im Ostmittelmeer- und Balkanraum weit verbreitet sind. Ein Kragen aus feinen Quer-Nuten verläuft unter der Fassung auf beiden Seiten, und die Schulterpartie trägt schraffierte Chevron- und Dreiecks-Motive, wodurch der Ring ein reichhaltiges, vollständig dekoriertes Profil erhält.
Die spitzovalförmige Fassung ist eine langlebige und charakteristische Form, die vom späteren Mittelalter bis in die frühe osmanische und frühneuzeitliche Periode verwendet wurde. Solche Ringe dienten sowohl als persönlicher Schmuck als auch als Mittel der Identifikation und des Schutzes: Die abstrakte Interlace-Zwischengestaltung in der Fassung leitet sich aus der Tradition des „Endlos-Knotens“ ab, bei dem eine ununterbrochene Linie als Mittel gesehen wurde, schädliche Einflüsse zu verwirren und abzulenken, während das tief geschnittene, gut ablesbare Design der Fassung auch eine Siegel-Funktion ermöglichte, wenn sie in Wachs gedrückt wurde. Die schwere, massive Gussform und die selbstbewusst von Hand geschnitzte Ornamentik an den Schulterpartien deuten auf eine qualifizierte provinziell arbeitende Werkstätte hin, die für eine wohlhabende lokale Kundschaft fertigte – Händler, Grundbesitzer oder Beamte, nicht für die höchsten Hofkreise.
Zustand: Vollständig und strukturell solide, mit einer attraktiven dunkelbraunen Patina und helleren honigbraunen Highlights, dort wo das erhabene Gravurmuster das Licht einfängt; an den Schulterpartien und im Inneren sind grüne Kupferverbluehungen sichtbar. Das gravierte Muster auf der Fassung bleibt scharf und vollständig lesbar, ebenso die Verzierung an den Schulterpartien. Oberflächen-Abnutzung und geringe Unregelmäßigkeiten sind alters- und zeitbedingt. Keine Restaurierungen oder modernen Reparaturen. Noch tragbar.
Details:
Material: Bronze
Fassungs-Länge: 26,56 mm
Fassungs-Breite: 11,32 mm
Gewicht: 13 g
Ringgröße: 59 (EU)
Herkunft: Aus europäischer Privatkollektion, erstanden auf dem deutschen Kunstmarkt in den späten 1990er Jahren.
