Marcus de Vestele (1941-2024) - Deux figures au panneau bleu





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Marcus de Vestele, Deux figures au panneau bleu, Tusche und Aquarell auf Papier, 1975, 31,5 × 25 cm, Originalausgabe, Cobra-Stil, Belgien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Marcus de Vestele (1941-2024)
Zwei Gestalten am blauen Panel
Tinte und Aquarell auf Papier, ca. 1975
Signatur: Nicht signiert auf der Vorderseite.
Bornsignatur des Ateliers auf der Rückseite: « Marcus de Vestele – Atelier des Künstlers »
Abmessungen: 31,5 × 25 cm
Verkauft ungerahmt
Zustand: Allgemein guter Zustand. Leichte Alters-spuren, wie sie bei einem Atelierwerk der 1970er Jahre üblich sind.
provenance: Atelier des Künstlers Marcus de Vestele.
Beschreibung
Schöne Cobra-Komposition von Marcus de Vestele, etwa 1975 entstanden.
Zwei Gestalten stehen in einem schlichten Rahmen, der wie ein Sockel auf einen Tintenzug gesetzt ist. Links ein ineinander verworrener, fast floraler Charakter, der ein hellblaues Feld mit feinen Lasuren füllt. Rechts eine schwarzere Silhouette, besser lesbar: spitze Kopf, runder Bauch, kurze Beine, grober, unmittelbarer Strich.
Die Behandlung ist typisch Cobra: Spontane Geste, Kontrast zwischen dem Blau und der schwarzen Tinte, permanente Spannung zwischen Figurensatz und Abstraktion. Die beiden Figuren besitzen eine archaische menschliche Präsenz, zugleich naiv und monumental.
Ein grafisches, lebendiges Werk, charakteristisch für die Cobra-Produktion auf Papier von Marcus de Vestele in den 1970er Jahren, direkt aus dem Atelier des Künstlers.
Biografie
Marcus de Vestele (1941-2024) ist ein bedeutender belgischer Künstler, vor allem anerkannt als Marmorskulpturist (insbesondere in Carrare und mit Bardiglio-Marmor).
Parallel zu seiner skulpturalen Praxis entwickelte er im Laufe seines Lebens eine umfangreiche bildnerische Produktion, die lange Zeit zurückhaltend war und heute Sammlerinnen und Sammler sucht.
Stark beeinflusst von der Cobra-Bewegung (Karel Appel, Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Corneille, Constant…), lässt er sich davon inspirieren, abstrakt-figurativen Kompositionen von großer expressiver Kraft zu schaffen.
Seine Arbeiten auf Papier aus den 1970er Jahren zeichnen sich durch eine spontane Linie, eine freie Gestik und eine permanente Spannung zwischen Figuration und Abstraktion aus.
Seine Zeichnungen, Washes und Gouachen verbinden die Strenge des Bildhauers mit dem lyrischen und gestischen Ausbruch, der Cobra eigen ist. Direkt aus dem Atelier stammend, bildet diese Papierproduktion einen wesentlichen und eigenständigen Aspekt seines Werks und nimmt einen eigenständigen Platz in der belgischen Kunst des späten 20. Jahrhunderts ein.
Der Verkäufer stellt sich vor
Marcus de Vestele (1941-2024)
Zwei Gestalten am blauen Panel
Tinte und Aquarell auf Papier, ca. 1975
Signatur: Nicht signiert auf der Vorderseite.
Bornsignatur des Ateliers auf der Rückseite: « Marcus de Vestele – Atelier des Künstlers »
Abmessungen: 31,5 × 25 cm
Verkauft ungerahmt
Zustand: Allgemein guter Zustand. Leichte Alters-spuren, wie sie bei einem Atelierwerk der 1970er Jahre üblich sind.
provenance: Atelier des Künstlers Marcus de Vestele.
Beschreibung
Schöne Cobra-Komposition von Marcus de Vestele, etwa 1975 entstanden.
Zwei Gestalten stehen in einem schlichten Rahmen, der wie ein Sockel auf einen Tintenzug gesetzt ist. Links ein ineinander verworrener, fast floraler Charakter, der ein hellblaues Feld mit feinen Lasuren füllt. Rechts eine schwarzere Silhouette, besser lesbar: spitze Kopf, runder Bauch, kurze Beine, grober, unmittelbarer Strich.
Die Behandlung ist typisch Cobra: Spontane Geste, Kontrast zwischen dem Blau und der schwarzen Tinte, permanente Spannung zwischen Figurensatz und Abstraktion. Die beiden Figuren besitzen eine archaische menschliche Präsenz, zugleich naiv und monumental.
Ein grafisches, lebendiges Werk, charakteristisch für die Cobra-Produktion auf Papier von Marcus de Vestele in den 1970er Jahren, direkt aus dem Atelier des Künstlers.
Biografie
Marcus de Vestele (1941-2024) ist ein bedeutender belgischer Künstler, vor allem anerkannt als Marmorskulpturist (insbesondere in Carrare und mit Bardiglio-Marmor).
Parallel zu seiner skulpturalen Praxis entwickelte er im Laufe seines Lebens eine umfangreiche bildnerische Produktion, die lange Zeit zurückhaltend war und heute Sammlerinnen und Sammler sucht.
Stark beeinflusst von der Cobra-Bewegung (Karel Appel, Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Corneille, Constant…), lässt er sich davon inspirieren, abstrakt-figurativen Kompositionen von großer expressiver Kraft zu schaffen.
Seine Arbeiten auf Papier aus den 1970er Jahren zeichnen sich durch eine spontane Linie, eine freie Gestik und eine permanente Spannung zwischen Figuration und Abstraktion aus.
Seine Zeichnungen, Washes und Gouachen verbinden die Strenge des Bildhauers mit dem lyrischen und gestischen Ausbruch, der Cobra eigen ist. Direkt aus dem Atelier stammend, bildet diese Papierproduktion einen wesentlichen und eigenständigen Aspekt seines Werks und nimmt einen eigenständigen Platz in der belgischen Kunst des späten 20. Jahrhunderts ein.

